Kann ich herausfinden, ob Aktien auf meinen Namen laufen?

2 Antworten

Wenn sie noch liegen liegen die Aktien bei einer Bank.

Welche Bank sagt Dir derjenige, der das Aktienpaket für Dich verwaltet hat. Vermutlich sind das Deine Eltern.

Handelt es sich deines Wissens um Aktien einer börsennotierten Gesellschaft? Wenn nicht, führt jede AG ein Verzeichnis seiner Aktionäre. Dann wäre es ein anderer Fall.

Wenn es Aktien einer börsennotierten AG sind, liegen die üblicherweise in einem Depot. Normalerweise werden Dividenden ausgeschüttet und es wird Kapitalertragsteuer abgezogen. Wenn du kein Depot hast und keine Dividenden bekommst, solltest du überlegen, ob die Aktien dir gehören.

Dafür, dass du nie welche bekommen hast oder sie dir irgendwer entwendet hat, spricht einiges in deiner Frage. Du schreibst von "vermutlich" und scheinst auch sonst nur von irgendwas gehört zu haben, das nicht zwangsläufig eine Schenkung war. Deine Eltern, Großeltern oder deren Geschwister können also auch in sein Depot was gelegt haben, das eigentlich dir zusteht, was aber beim Erbfall oder in der Pubertät plötzlich keiner mehr wusste oder so ernst gesehen hat.

Wenn sie also dir gehören, hast du auch ein Depot und einen Freistellungsauftrag und solltest eigentlich Post bekommen. Neben der Dividendengutschrift und dem Depotauszug ja auch die Einladung zur jährlichen Hauptversammlung. Das gilt nur dann nicht, wenn die Anteile auf einen anderen lauten und in dessen Depot liegen. dann sind es auch seine Anteile.

Mietrecht: Müssen wir die Kaution für übelriechende Truhe hergeben?

Hallo,

da der Mieterschutzbund leider nur seinen Mitgliedern Auskünfte erteilt, möchte ich hier kurz einen Fall schildern. Falls mir jemand helfen kann, wäre ich dankbar, da ich nicht weiß, wie weiter vorzugehen ist...

Mein Partner und ich sind zum 1.9.2011 zusammengezogen. In der alten Wohnung meines Partners haben wir den Strom abgemeldet etc. (lief auf seinen Namen), und kurz darauf sind neue Mieter eingezogen. Diese fanden nach ein paar Tagen im Kühlfach noch eine Packung Fisch, die dem ehemaligen Mitbewohner meines Partners gehörte. Er hatte, wie auch im restlichen Teil der Wohnung, einfach seine Sachen stehen lassen, die wir dann fröhlich entsorgen durften. Problem: Den Fisch hatten wir schlicht nicht bemerkt und wir können auch nicht beweisen, wem er gehörte (denn natürlich behauptet der MiWo, es sei nicht seiner).

Anyway, die Tiefkühltruhe stinkt seither erbärmlich, und mit Essigwasser/diversen Reinigern,etc. ist dem nicht beizukommen. Nun verlangen die neuen Mieter eine andere Truhe. Der Vermieter möchte dazu die komplette Kaution meines Partners aufwenden (750 Euro), da es sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination handelt und das Teil nur zusammen neu eingekauft werden kann. Meine Frage: Darf das sein? Die Truhe funktioniert schließlich einwandfrei, sie riecht nur (was sich mit der Zeit und konsequenter Reinigung aber vermutlich ohnehin erübrigen müsste?), und dafür, dass es eine Kombination ist, kann der Mieter per se auch nichts.

Was muss bezahlt werden, oder muss überhaupt etwas bezahlt werden? An wen kann man sich ggf. wenden?

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Hiwi, Werkverträge, kurzfristige Beschäftigung?

Hallo,

meine Situation: Ich bin Student auf dem letzten Loch (Diplomarbeit abgegeben, jetzt noch ein paar Kleinigkeiten offen) und habe bis 15.6. 10h die Woche als Hiwi gearbeitet, ab 15.6. 20h die Woche.
Im Oktober trete ich eine WiMi Stelle an einer zweiten Uni an.
Außerdem hatte ich bis Juni noch ein Stipendium, aber ich denke, das spielt keine Rolle.

Jetzt will ich einen Programmierauftrag für eine dritte Uni ausführen. Diese will mich auf Basis verschiedener Werkverträge (Teilkomponenten, verschiedene Projekte, gleicher Auftraggeber) bezahlen. Ich bin kein Informatikstudent, habe Programmieren eher nebenbei erlernt, deswegen bin ich unsicher, ob das als "freier Beruf" gilt. Die Tätigkeit würde vermutlich ca. 2 Monate dauern und sie haben (ca.) 10000€ an Mitteln für dieses Werk.

Ich versuche herauszufinden, welche Abgaben und welche Administrationsschritte auf mich zukommen und was für Rechnungen ich schreiben muss. Dabei geht es vor allem um den Werkvertrag, die Hiwi-Sachen laufen ja hauptsächlich ohne mein Zutun.

Als Zwischenschritt wäre schon mal interessant, wie ich diesen Werkvertrag im Sinne dieser maximalen Wochenarbeitszeit von 20h, die z.B. für student. KV gilt, beziffern muss. Ich greife da durchaus auf bestehende Fähigkeiten und ggf. auch Vorarbeit zurück, um 10000€ wertzuschöpfen. Ich habe allerlei Hausaufgaben zu dem Thema gemacht, finde es aber doch sehr komplex und scheue den Gang zum Steuerberater (das viele Geld habe ich ja noch nicht..).
Ich habe bereits (vor Jahren) mal einen 440€ Werkvertrag für die erste Uni ausgeführt, da habe ich mich nicht selbständig gemacht, vielleicht war das aber auch nur möglich, weil der Betrag so gering war? Muss ich mich jetzt für 2 Monate selbständig machen, vielleicht sogar ein extrem kurzlebiges Gewerbe anmelden?

Ich bin bislang davon ausgegangen, dass ich von meiner Familienversicherung (bin unter 25) seit Juni hätte abschied nehmen müssen, mich selbst versichern hätte müssen (aber freiwillig als Selbständiger oder als angestellter Hiwi? Sicher nicht als Student mit 20h Wochenarbeitszeit + wie auch immer das mit Werkverträgen ist) und den Löwenanteil an die GKV zahle.

Kurz: Ich habe keine Ahnung. Falls einer skeptisch ist: Ich erstelle tatsächlich ein Werk, genau so wie es in den ganzen Einschränkungen steht, danach hab ich nicht mehr viel mit denen zu tun usw.

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