Kann ich Haftpflichtversicherungskosten (auch Auto) als Privatperson bei Steuer angeben?

2 Antworten

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Es sind keine aussergewöhnlichen Belastungen. Das ist bereits durch den Begriff "aussergewöhnliche Belastung" erklärt, weil nicht aussergewöhnlich.

Die reine Haftpflicht gehört zu den Sonderausgaben - egal ob Privathaftpflicht oder KFZ-Haftpflicht.

Eine berufliche Haftpflichtversicherung wäre bei Werbungskosten unterzubringen.

Eine berufliche Haftpflichtversicherung wäre bei Werbungskosten unterzubringen.

Richtig. Denn bevor man die Sonderausgaben ansetzt, ist noch der Einleitungssatz zu § 10 EStG zu prüfen.

"Die folgenden Aufwendungen sind Sonderausgaben, wenn sie weder Werbungskosten noch Betriebsausgaben sind." Das heißt, ich muss zuerst prüfen, ob es WK/BA sind, bevor ich gucken kann, ob es SA sind.

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Ja, die Haftpflichtversicherungen kannst du angeben. Beim Kfz aber nur den Haftpflicht-Anteil, die Kasko-Versicherung mußt du weglassen, auch wenn der auf dem selben Versicherungsschein steht.

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Meine Frau und ich haben für 2016 knapp 6000 Euro an Versicherungsbeiträgen gezahlt (Sterbegeld-, private Pflege-, Unfall-, Kinderpflege-, diverse Krankenzusatzversicherungen usw.). Also alles Versicherungen die absetzbar wären. Geltend machen konnten wir nur 3800 Euro.

Die außergewöhnlichen Belastungen (Medikamente, Zahnbehandlung, Brillen, Physio, Krankenhaus, Fahrtkosten usw.) betrugen in 2016 3000 Euro (somit konnten wir hier 2000 Euro geltend machen).

Da wäre es ja fast besser, man kündigt alle Krankenzusatzversicherungen und bezahlt die entstandenen Arztkosten selber, damit man die Summe komplett unter "außergewöhnliche Belastungen" angeben kann.

Oder gibt es eine Möglichkeit, Versicherungen die über den Betrag von 1900 Euro Vorsogeaufwand liegen, in der Einkommensteuererklärung liegen, steuerlich abzusetzen.

Wir sind Kassenpatienten.

Gruß

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