Kann ich gegen einen Mehrheitsbeschluß bei einer Eigentümerversamlung klagen .

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3 Antworten

Dies ist nur über die rechtzeitige Erhebung einer Anfechtungsklage beim zuständigen Gericht möglich.

Von den Wohnungseigentümern gefasste und nicht angefochtene Beschlüsse werden nach Ablauf einer einmonatigen Frist (der sogenannten “Anfechtungsfrist”) bestandskräftig. Eine Ausnahme gilt nur für die Beschlüsse mit nichtigem Inhalt.

Mehr dazu hier:

http://diewohnungseigentuemer.de/?page_id=104

Deine Sache ist schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt: Wo soll denn irgendein Nachteil zu sehen sein? Die Reparaturen müssen gemacht werden und es ist völlig unerheblich, ob das Geld ratenweise oder einmalig eingesammelt wird. Im Gegenteil könnte man sagen, dass die Sonderumlage deshalb vorteilhafter für die WEG-Eigentümer ist, weil sie mit ihren Geld bisher selber wirtschaften konnten. Aber laß Dich davon nicht vom Klagen abhalten. Auch Anwälte wollen schließlich was verdienen.

Meine Vorschreiber haben schon die richtigen Antworten geschrieben. Aber du bist doch auch mit schuld, das es keine vernünftige Rücklage gibt. Warum hast du denn keinen Antrag für die Eigentümerversammlung gestellt, die monatliche Instandhaltunsrücklage zu erhöhen. Das kann jeder Eigentümer.

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