Kann ich gegen das Finanzamt klagen?

6 Antworten

Das Finanzamt macht nur seinen Job und wird das sicherlich nicht an die große Glocke hängen.

Wenn das jetzt in Hamburg die Runde macht, dann ist der Verursacher wahrscheinlich einer der beiden Firmen. Wenn du also jemanden in Regress nehmen willst, dann wende dich dahin.

Um welche Steuerart geht es denn?

Bei der Umsatzsteuer sieht es schlecht aus, das ist bereits mehrfach durchgeklagt. Die ist aös durchlaufender Posten zu betrachten und belastet den Unternehmer nicht. Deshalb wird es hier auch keine Abweichung zur Pfändung geben.

Bei den Ertragsteuern ließe sich da eventuell noch was machen, abe rhier kommt es auf die Vorgeschichte an und außerdem hätte der Steuerberater eher tätig werden müssen.

Verstehe ich das richtig: Du willst das FA dafür verklagen weil es Deine Arbeit macht?

Wenn Auftraggeber nicht zahlen, dann liegt es in Deinem Ermessen, das zu akzeptieren oder Schritte einzuleiten.

Wenn Du es akzeptierst, dann bist Du in Deiner Branche vermutlich sehr schnell der Kasperl, den man beauftragen kann, aber nicht bezahlen muss. Das spricht dich schneller rum als wenn Du hier die entprechenden Eskalationsschritte durchführst.

Das FA hat jetzt eben das getan, was ihr schon lange hättet erledigen sollen.

Was tun bei Finanzamtpfändung-Konto / Auftragsgeber

Mein Mann ist Freiberufler in der Altenpflege,wir haben bei der Steuererklärung für das Jahr 2009-2010 ein Nachzahlung von knapp 10.000Euronoch zu zahlen! Wir haben mehrmals versucht eine Stundung zu bekommen ,diese wurde ständig abgelehnt. darauf sind wir zu unserer Bank, die wollen uns auch helfen, wir haben dem Finanzamt schriftlich davon unterrichtet das diese bitte noch ca. 2 Wochen Ruhe bewahren möchten und unsere Bank diese Schuld begleicht! Eine Woche später ,ohne das wir ein Bestätigungsschreiben vom Finanzamt erhielten, kam die Kontopfändung beider Konten -Geschäfts und Gemeinschaftskonto. Der Alptraum geht weiter -jetzt kam noch hinzu das das Finanzamt den Auftragsgeber meines Mannes für die Altenpflege, eine Lohnpfändung herausgehen lassen hat. dieser Auftraggeber hat nun alle schon gebuchten Aufträge für meinen Mann storniert-der Schaden beträgt nun dazu 2000 Euro.Meine Frage also,trotz reger Korrespndenz mit dem Finanzamt,wir sind gewillt zu zahlen aber man macht uns das nicht einfach,wie soll man sich dagegen wehren? Mir kommt es wie pure Willkür vor! Was können wir noch tun um nicht ganz Bankrott zu gehen?

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Wie trage ich weitere Tätigkeiten im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ein?

Hallo, ich habe eine Frage zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Ich möchte gerne meine Tätigkeit als freiberufliche Yogalehrerin anmelden, welches ich neben meinem Job als Angestellte (seit Juni 2017) ausübe. Ich schreibe momentan Rechnungen mit der Klausel § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung), die mich von Umsatzsteuern befreit. 

Allerdings habe ich vor der Arbeit als Yogalehrerin noch zwei weitere Tätigkeiten während meines Studiums ausgeführt. Bei der ersten Tätigkeit habe ich im Jahr 2014 eine Rechnung für einen Videoschnitt gestellt, die damals jedoch mit Umsatzsteuer von 19% zu versehen war, da dies so vom Auftraggeber gefordert wurde. Bei der zweiten Tätigkeit habe ich zwischen 2015-2016 als Yogalehrer-Assistenz in einem Yogastudio gearbeitet und auch hier Rechnungen mit Umsatzsteuer geschrieben. 

Die Frage ist jetzt, wie ich diese beiden vorherigen Tätigkeiten in den Fragebogen eintragen muss?

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Was sind meine Pflichten, wenn ich als Kleinunternehmer einen Auftrag berechnen möchte, der außerhalb des ursprünglich angemeldeten Arbeitsfelds liegt?

Hintergrund: Ich habe Anfang des Jahres den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Hatte damit eine Steuernummer beantragt (keine UstId-Nr., da ich keine Rechnungen außerhalb Deutschlands schreiben muss) und meine Tätigkeit als Kleinunternehmer angemeldet. Bei den Feldern zur Tätigkeit habe ich Grafik-/Web-Designer angegeben. Dabei handelt es sich um einen Katalogberuf, daher musste ich kein Gewerbe anmelden. Ich berechne auf meinen Rechnungen auch keine Umsatzsteuer, da ich wie gesagt von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch mache.

Nun habe ich jedoch einen Auftrag in Aussicht, der in einem anderen Tätigkeitsfeld liegt (Photographie). Was bedeutet das für mich hinsichtlich Abrechnung & Verpflichtungen? Muss ich mich proaktiv beim Finanzamt melden und ihnen mitteilen, dass ich diese Tätigkeit außerhalb des ursprünglich angegebenen Spektrums übernehmen möchte? Müsste ich dafür nun doch ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich diese Tätigkeit wie gehabt über meine bestehende Steuernummer abrechnen? Allgemeiner formuliert: Welche Auswirkungen auf meinen steuerrechtlichen Status hätte dieser Auftrag sonst?

Zusätzliche Infos: Ich arbeite hauptberuflich in einem Lohnarbeitsverhältnis, die freiberufliche Arbeit ist nur nebenberuflich und geringfügig (ich würde auch mit diesem potenziellen Auftrag weit unter der 17.500€ Grenze bleiben). Zur Zeit habe ich nebenher keine weiteren Aufträge, möchte mir diese Möglichkeit aber weiter offen halten.

Vielen Dank im Voraus!

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wie verbuche ich fremdleistungen als sammelrechnung an auftraggeber?

...zur vereinfachung habe ich z.t. als teamleiter die einsatzpauschalen für das promotionteam (also meine eigenleistung plus die einsatzpauschale des 2. promoters) als gesamtbetrag in rechnung gestellt. die zweite pauschale habe ich danach 1:1 an das andere teammitglied weitergeleitet, wofür ich natürlich auch die entsprechenden rechnungen für diese beträge erhalten habe. fällt das unter aufwand für drittleistungen bzw. muss ich diese "Aufwände" bei betriebsausgaben unter fremdleistungen vermerken? ich habe dabei keine aufträge an dritte weitervermittelt , sondern lediglich die pauschalen insges. in rechnung gestellt. fließen diese weitergeleiteten "eingänge" auch in meine betriebseinnahmen bzw. gesamtumsatz ein, so dass ich bei überschreitung der umsatzsteuergrenze von 17500,-€ umsatzsteuerpflichtig werde? Möchte auch weiterhin als kleinunternehmer tätig bleiben und diesen anspruch auf die sonderregelung keinesfalls verlieren. bin dabei aber leider überfragt und freu mich über jede hilfreiche antwort von euch. danke!

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von Gewerbe auf Kleinunternehmen wechseln - ist das möglich?

Hallo,

bei mir ergibt sich aktuell folgende Problematik. Wäre toll ein paar Meinungen und Stimmen dazu zu hören.

Ich hab mich 10/2010 selbstständig gemacht als Kleinunternehmer 2011 - komplett Kleinunternehmen 2012 - Wechsel auf Gewerbe da das Einkommen höher als 17.500 EUR war 2012 - Gewerbe, allerdings seit September keine Aufträge mehr

Ab Februar habe ich ein Zusage als Angestellte in Österreich. Ich würde daher die Selbstständigkeit gerne aufgeben. Das dürfte soweit ja kein Problem werden. Gibt es da Fristen die ich beachten muss?

Ist es aber möglich als Kleinunternehmer weiter selbstständig zu sein (natürlich nebenbei)? Hätte Hauptwohnsitz weiter in Deutschland und die voraussichtlichen Auftraggeber wären auch in Deutschland. Würde mir dann den Aufwand mit Umsatzsteuer sparen können.

Bekomme ich Probleme, wenn ich jetzt auf Kleinunternehmer wechsele, weil das Finanzamt inzwischen den Bescheid mit den Vorauszahlungen (Einkommenssteuer)zugesandt hat? Würde mir diese Ausgaben natürlich gerne sparen.

LG Broesel

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