Kann ich Freiberufler werden?

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3 Antworten

Wenn du als Freelancer arbeitest kannst du natürlich auch einen Rechnung stellen. Dazu musst du folgende Angaben haben:

Dein Name und deine Anschrift
Der Name und die Anschrift deines Kunden
Das Rechnungsdatum
Die Rechnungsnummer
Deine Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Das Datum deiner Lieferung bzw. Leistung
Art, Umfang oder Menge deiner Leistung
Netto-Beträge der einzelnen Leistungen
Enthaltene Umsatzsteuer
Das Zahlungsziel
Und natürlich der Rechnungsbetrag inkl. Umsatzsteuer
Hilfreich ist auch deine Bankverbindung
Und deine Kontaktdaten wie E-Mail oder Telefonnummer

Quelle: http://www.freelancer-blog.de/ordentliche-rechnung/

Außerdem solltest du dir mal die Kleinunternehmerregelung anschauen. Ich schätze, das Geld wird nicht sofort auf dich nieder prasseln...

du wirst bei dem, was du schreibst, nicht als Privatperson Rechnungen schreiben, sondern du hast Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit. Hierzu informierst du das Finanzamt über dein Vorhaben und wirst eine Aussage über eine weitere Steuernummer bekommen. Das FA wird auch wissen wollen, wie hoch dein Umsatz sein wird.

Ist die Tätigkeit eine gewerbliche, musst du ein Gewerbe anmelden. Das kostet nicht die Welt.

Du musst noch überlegen, ob du Kleinunternehmer sein kannst und das auch willst. Hierzu bitte hier klicken http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer

Vorteil als KU: du sparst dir den Aufwand mit der Umsatzsteuer.

Bei der Einkommensteuererklärung wirfst du die alle Einkünfte in einen Pott, also auch die aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit. Und dann ergibt sich das zu versteuernde Einkommen.


Mein Tip: sehe ich mir deine Fragestellung an, so empfehle ich den Gang zum Steuerberater, der deine Fragen beantworten soll. Macht man Fehler, wird man das teuer bezahlen, wenn die Steuererklärung kommt.

Natürlich kann man auch als Privatperson Rechnungen stellen. Aber dieser Fall betrifft dich hier nicht. Wenn du selbständig oder gewerblich tätig wirst, handelst du nicht als Privatperson, sondern eben als Unternehmer. Das zieht die entsprechenden Konsequenzen bei der Umsatzsteuer, eventuell der Gewerbesteuer und der Einkommensteuer nach sich.

Wahrscheinlich meinst du mit Lohnsteuerjahresausgleich nicht den Lohnsteuerjahresausgleich, denn den würdest du als Arbeitgeber einmal im JAhr für deine Arbeitnehmer durchführen.

Ob das, was du tatsächlich tust, gewerblich ist oder nicht, kann man mangels Angaben nicht einschätzen.

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