Kann ich einen Mietzinszuschuss an die Mutter Steuerlich absetzen?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Dazu müsste man den Vertrag sehen, weil das an sehr feinen Unterschieden scheitern könnte.

Ich kann mir die Einstufung als Dauernde Last vorstellen:

Die Versorgungsleistungen stellen seit 2008 stets "Dauernde Lasten" dar. Dadurch kann auf die bei Leibrenten bislang erforderliche Ermittlung des Ertragsanteils verzichtet werden. Das bedeutet:

Der Übernehmer darf die Versorgungsleistungen in voller Höhe als Sonderausgaben abziehen (§ 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG).Der Übergeber muss die Versorgungsleistungen in voller Höhe als "sonstige Einkünfte" versteuern (§ 22 Nr. 1a EStG).

Leider ist der alte Rentenerlass seit Ewigkeiten tot.

§ 10 (1a) Nr. 2 gilt nur bei Betriebsvermögen.

Ich fürchte, hier ist nichts zu machen. Die Mutter hat ihr Wohnrecht "verkauft" und den Erlös den Kindern als Darlehen gegeben oder geschenkt. Im Gegenzug erhält sie Unterhaltsleistungen.

Das ist Privatsache, leider.

2

Was möchtest Du wissen?