Kann ich eine Ausbildung anfangen trotz Kleingewerbe (Lotterie) und Privatversicherung?

7 Antworten

Also dass man eine Lotterieannahme auf einen 19jährigen überträgt und behauptet, es wäre aus steuerlichen Gründen, ist für mich sehr unglaubwürdig.

Das würde ich nur akzeptieren, wenn Dein Vater aus irgendeinem Grunde, z. B. um in die gesetzliche KV zurück zu kommen, bei Dir als Angestellter arbeiten will.

Nun hast Du einfach das Problem, das ein Lehrherr nicht so ohne weiteres dulden muss, dass ein Auszubildender ein Gewerbe als Nebenerwerb hat.

Dazu käme natürlich die Umstellung bei der Versicherung, denn mit einer Ausbildungsstelle (40 Stunden Woche) wäre das dann natürlich die Hauptbeschäftigung und Du damit pflichtversichert.

Ich würde mir an Deiner Stelle mal Deinen Steuerberater zur Brust nehmen, der für Deine Lotterieannahme die Steuerlichen Dinge erledigt und ihn zu der Problematik befragen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Dein Vater missbraucht Dich als Strohmann. Du bist trotzdem für das ganze Geschäft und daraus entstehende Schulden verantwortlich und verbaust Dir damit u.U. Deine Zukunft. Mach das schnellstmöglich rückgängig bzw. ändere das.

Hoffentlich hat man dich über alle etwaigen Konsequenzen umfassend aufgeklärt, falls das mit dem Laden in die sprichwörtliche " HOSE " geht !

Unter Umständen hast du bereits in deinen jungen Jahren einen riesen Schuldenberg an der Backe ...... ganz abgesehen von dieser o.g. Problematik.

Da Du der Besitzer des Ladens bist, verkaufe ihn und fange Deine Ausbildung an. Dann kann Dir Dein Vater seine steuerlichen Vorteile mal erklären. Denn wenn Du wirklich privat versichert bist dann muß der Laden sehr viel Gewinn abwerfen, damit Du die Pflichtversicherungsgrenze übersteigst.

UG gründen (evtl. Formwechsel) - fertig.

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