Kann ich ein Treuhandsvertrag für Bestattung mit den Geschwistern abschließen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Das Sozialgericht Aachen entschied am 01.10.2013, dass ( z.B. im Falle Pflegeheim) lediglich die 2.600 Euro verbleiben dürfen. Zwar sei darüber hinaus grundsätzlich Vermögen für eine angemessene Bestattungsvorsorge von ca. 4.000 bis 6.000 Euro geschützt, aber nur dann, wenn diese Zweckbestimmung auch objektiv erkennbar wäre, wie es zum Beispiel bei der Abtretung eines Sparbuchguthabens an einen Bestattungsunternehmer der Fall wäre.

(Quelle: Urteil des Sozialgerichts Aachen vom 01.10.2013)

Bevor das Sozialamt Bestattungskosten übernimmt, wird zuerst innerhalb der Familie geforscht ob etwas zu holen ist. Als vorrangig ist hier dein Sohn zu nennen an den man sich halten wird.

Reihenfolge der zur Bestattung verpflichteten:

Ehegatte...eingetr.Lebenspartner...Kinder....Enkelkinder...Eltern....Großeltern...und letztlich die Geschwister, erst wenn keiner der hier rechtlich zur Kostenerstattung verpflichteten zahlungsfähig ist ( muss belegt werden) wird das Sozialamt auf Antrag die Kosten der preiswertesten Bestattung tragen.

 Betr. Sohn Hartz4 : Menschen, die Leistungen nach SGB XII beziehen, haben Anspruch auf Übernahme der Bestattungskosten, sofern sie nicht in Lage sind, die Kosten selbst zu tragen !

Sie könnten einen Vorsorgevertrag mit einem Bestatter abschließen und dort die 2500,- Euro anzahlen. Für den Restbetrag könnten Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen. Aber die 2500,- sind dann nicht mehr verfügbar, und es könnte ja im Leben auch noch Bedarf geben.

2

ich habe vor, einen treuhandvertrag über 2500 mit einem B.- unternehmen abzuschliessen.

Rest meiner ersparnisse überweise ich meinen geschwistern, mit vertrag, dass das geld ausschließlich nur für bestattungskosten verwendet werden darf.

denke, dass dann das sozialamt für restliche heimkosten übernimmt.

0

Kiosk verkauft, Geld ist weg - ist Insolvenz die letzte Alternative?

Hallo zusammen,

Ich habe von Anfang des Jahres bis vor ein paar Tagen einen Kiosk geführt, den ich nun letztendlich verkaufen musste.

Da mein Vater eine Abfindung bekommen hatte, haben wir uns gedacht, dass wir einen Laden erfönnen könnten.

Leider hatte mein Vater auch zu dieser Zeit bereits Schulden, weswegen wir den Laden über mich laufen lassen mussten.

Nun haben wir nach langer Leidenszeit, beschlossen den Laden zu verkaufen. Beziehungsweise ich habe aufgegeben. Es herrschte so ein enormer Druck auf mir, sodass es mir auch gesundheitlich nicht mehr gut ging. In dieser Zeit ist auch das Verhältnis zu meinem Vater zerrüttet worden, dass sowieso von anfang an nicht gut war. Bereits zu Anfang hatten wir wenig Geld um den Laden vernünftig zu bewirtschaften, was alles erschwerte.

Nach langem hin und her, haben wir beschlossen den Laden zu verkaufen und alles hinter uns zu bringen.

Das eigentliche Problem nun ist , dass mein Vater mit dem Geld abgehauen ist. Nun kann ich meinen gewerblichen und privaten finanziellen Forderungen nicht mehr nachkommen. Diese wären z.B: Steuerberater, anstehende Stromkosten vom Laden, Finanzamt Krankenversicherung,Autosteuer,Autoversicherung,Inkassomahnungen,Miete meiner Wohnung.

Mein nächster Schritt wäre nun, dass ich zu einem Schuldnerberater gehe und mich beraten lasse.

Es beläuft sich auf Schulden von ca 15.000-20.000.

1.Würde sich eine Insolvenz lohnen? 2.Alternativen? Ich bin 23 Jahre alt und kann mir das einfach nicht vorstellen. 3.Kann ich noch eine Regelinsolvenz beantragen, da ich den Laden schon verkauft habe. 4.Beinhaltet die Regelinsolvenz auch private Schulden. 5. Werden die Kosten für den Treuhänder und oder den Schuldnerberater erstattet.

Danke im voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?