Kann ich die Grunderwerbssteuer in dem Fall legal sparen bzw. ist eine Schenkung der bessere Weg da das Haus ja noch Schulden hat?

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3 Antworten

 Der Kaufpreis lag bei 230.000€! Da mein Bruder damals leider einen schlechten Vertrag bekommen hat sind erst knapp 17.000€ in einen Bausparer eingeflossen und knapp 70.000€ Zinsen gezahlt.

Das ist etwas dünn.

Soll einem die Glaskugel sagen, dass der Kaufpreis voll finanziert wurde, mit einem Vorausdarlehen in dieser Höhe und Bausparverträgen in gleicher Höhe um die dann abzulösen?

Und ist der Wert des Hauses noch immer 230.000,- (wie wurden die Erwerbsnebenkosten gezahlt?) wie beim Kauf, oder ist es mehr Wert?

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Kommentar von EnnoWarMal
15.09.2017, 14:01

Und wie spart man damit nun Gewerbesteuer?

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So viel zum Thema "schenken". Unter Geschwistern ist der Freibetrag nur 20000,-€. Auch um die Verbindlichkeiten bereinigt sollte der Schenkungswert doch deutlich höher sein. Da die Ex-Ehefrau noch Miteigentümerin ist, kämen nochmals der gleiche Freibetrag hinzu.

Der Rest wird mit Schenkungssteuer belegt.


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Gewerbesteuer lässt sich hier nicht sparen, da der geschilderte Sachverhalt mit Gewerbesteuer nichts zu tun hat.

Man könnte die "Werksatt" ins Betriebsvermögen nehmen, dann käme eine Kürzung um 1,2% des Einheitswertes (§ 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG). Aber das bringt nicht viel.

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