Kann ich die abgezogene Rente für den Versorgungsausgleich steuerlich geltend machen?

3 Antworten

Ja, aber da man den Unterhalt auch nur dann abziehen kann, wenn der Empfänger disem Zustimmt (sogenanntes Realsplitting) entfällt dies.

Ausserdem nimmt die Besteuerung da ja Rücksicht drauf, denn Du versteuerst ja auch nur die Rente, die Du bekommst und die Exfrauen die, die Sie bekommen.

Es kommt darauf an, ob du bereits im Rentenalter oder ob du noch im Erwerbsleben bist. Im letzteren Fall gibt es keine steuerliche Entlastung für dich, weil sich der Versorgungsausgleich auch erst im Rentenalter für dich auswirkt. Im anderen Fall denke ich schon, vielleicht auch nur als außergewöhnliche Belastung. Wende dich sicherheitshalber an deinen Steuerberater.

Ich versteh was Du meinst, wirklich eine gute Idee, aber ob das Finanzamt dies auch so sieht? Die Kürzung Deiner Rente ist das normale Ergebnis des bei der Scheidung durchgeführten Versorgungsausgleiches. Ich würde Dir aber raten, unbedingt mit dem Steuerberater zu reden, vielleicht kannst Du ja auch eine Musterklage anstrengen. Wenn Du auch im Rentenbezug noch weiterhin "normalen" Unterhalt an Deine Ex-Frau/en zahlen mußt, gibt es eine sog. Härtefallregelung, die besagt, daß dann Deine eigentlich vom Versorgungsausgleich gekürzte Rente so lange nicht gekürzt wird, wie Du Unterhalt zahlen mußt. Wenn Deine Ex-Frauen in Rente kommen, dann würde Deine Rente aber gekürzt, weil dann "normal" der gezahlte Unterhalt endet, weil sie ja die übertragene Rente bekommen.

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