Kann ich den geldwerten Vorteil (private Dienstf. Nutzung) bei der Steuer geltend machen?

2 Antworten

Die Entfernungspauschale zum Arbeitsplatz, weil die Fahrzeugkosten für dies Fahrten ja teildes Gehalts sind und versteuer/versichert werden.

Die 1 % sind ja für private Fahrten.

Da der Arbeitsplatz zu Hause ist, würde ich für die Fahrten zum Arbeitgeber nicht die Entfernungspauschale, sondern € 0,30/gefahrenen Kilometer angeben.

Ferner würde ich das Arbeitszimmer im Zuhause ansetzen, da kein Büroarbeitsplatz gegeben ist.

"Heimfahrt" von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt

"Heimfahrt" von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt

Hallo liebe Wissenden, hier nochmal meine Frage in Langform: Heimfahrt von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt steuerlich geltend machen - möglich?

Angenommen eine Person möchte demnächst ein Duales Studium beginnen und zieht dafür in eine ca. 100 km vom Heimatort entfernte Studienwohnung. Diese meldet er als Hauptwohnsitz an, da er dort den größten Teil der Woche verbringt. Das Zimmer bei den Eltern im Heimatort würde er dementsprechend als Nebenwohnsitz anmelden. Vom Hauptwohnsitz läuft er jeweils drei Monate im Semester zur Hochschule (< 1 km) und fährt die anderen drei Monate täglich mit dem eigenen KFZ zum Ausbildungsunternehmen (pro tag ca. 90 km). Hier stellt sich die erste Frage: Die Person könnte für die gefahrene Strecke vom Hauptwohnsitz zum Unternehmen die Pendlerpauschale ansetzen?

Die zweite und eigentliche Frage wäre allerdings, ob für die "Heimfahrt" übers Wochenende vom Hauptwohnsitz im Studienort zum Nebenwohnsitz (gleichzeitig Lebensmittelpunkt auf Grund familiärer Bindung) im Heimatort eine steuerliche "Heimfahrt" (ohne eine alternative steuerliche Entlastung) geltend gemacht werden könnte?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei diesem hypothetischen Fall ( :) ) weiterhelfen könnte, da die meisten Beispiele bzw. Erklärungen im Internet von einer Heimfahrt vom Zweitwohnsitz zum Lebensmittelpunkt ausgehen, was hier jedoch nicht der Fall wäre.

Vielen Dank schon mal im voraus!

Grüße Florian L.

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Beruflicher Umzug vor Beginn der neuen Tätigkeit steuerlich absetzbar?

Ich wohne und arbeite derzeit noch in Frankfurt. Habe den neuen Arbeitsvertrag im September unterschrieben, um am 01.01. des Folgejahres eine neue Stelle in München anzutreten. Die Wohnungssituation dort ist bekanntermassen prekär, wir sind aber froh, bereits im Oktober einen Mietvertrag dort für 200 EUR mehr als in Frankfurt unterschrieben zu haben. Dieser beginnt allerdings bereits zum 01.11., also 2 Monate vor Aufnahme der Tätigkeit. Um diesen sauren Apfel etwas zu versüssen, versuche ich mich um Schadensbegrenzung, hoffe also bei meiner Flexibilität möglichst hohe Beträge steuerlich geltend machen zu können.

Immerhin kann ich, so der Plan, meinen Resturlaub im Dezember (O, Du Fröhlicheheee) für einen entspannten (?) Umzug nutzen.

Nur hier die Fragen:

Wie erkläre ich das dem Finanzamt, dass ich bereits vorher, aber wegen der neuen Stelle ugezogen bin, damit sie das auch anerkennt (Ist ja Steurereklärung des Jahres des Umzug, wobei der neue Job im darauffolgenden Finanzjahr ist!?). Bisher habe ich nur Fälle gefunden, wo der Umzug, und der dann noch kompliziertere Familiennachzug immer erst NACH dem Beginn der neuen Arbeitstätigkeit stattgefunden hat?!

Lieber Doppelte Haushaltsführung? Oder lieber die Mietkosten komplett absetzen (wie ich verstehe dann ohne Haushaltsführung?) Wann müsste ich dann idealerweise umziehen (Haupt- oder Nebenwohnsitz zunächst in München) und wann meine Familie?

Idealerweise noch zu berücksichtigen dass die Kfz-Versicherungen in München nch erhelblich teurer sind, die bei Ummeldung mit Hauptwohnsitz München wohl ab diesem Zeitpunkt auch schon zu Buche schlügen?

Vielen herzlichen Dank für alle sachdienlichen Hinweise!

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Neuware 2016 mit Kleinunternehmerregelung gekauft, importiert und Umsatzsteuer gezahlt. Ab 2017 regelbesteuert - Muss ich volle UmSt zahlen?

Hallo, Ich habe im Mai 2016 ein Einzelunternehmen gegründet und das gesamte Jahr von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht, da ich gedacht hätte, dass ich unter der Grenze von 17500€ bleibe (anfängliches Investment lag bei circa 2500€).

Das Geschäft lief sehr gut und ich habe circa 45.000 € Umsatz gemacht. Das FA habe ich bereits im November informiert und die Info bekommen, dass ich ab dem 1.1.17 regelbesteuert bin und Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben muss.

Nun zur eigentlichen Frage: Der Hauptwirtschaftszweig des Unternehmens ist der Import von Waren und der Weiterverkauf in Deutschland. Ich habe diesen Dezember Ware importiert und auf die Waren-, sowie Versandkosten und Zölle wie gewöhnlich Einfuhrumsatzsteuer (19%) gezahlt. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung kann ich diese nicht als Vorsteuer geltend machen.

Ab heute (2017) weise ich auf jeder Rechnung 19% Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag aus. Da ich also Umsatzsteuer abführe und gleichzeitig die gezahlte Steuer auf die 2016 eingekaufte Ware nicht zurückbekomme, übersteigen die Ausgaben die Einnahmen und ich mache Verluste.

Bin ich verpflichtet, auch auf diese Ware Umsatzsteuer abzuführen? Und falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, die 2016 gezahlte Steuer zurückzubekommen?

Ein bekannter gab mir den Tipp, mich mit der Differenzbesteuerung auseinanderzusetzen, allerdings konnte ich dazu nur Einträge finden, in denen es hauptsächlich um gebrauchte KFZ geht. Ist die Differenzbesteuerung hier eventuell anwendbar?

Vielen Dank im Voraus. Gerne bin ich auch bereit, für eine Beratung zu bezahlen, falls Sie der Ansicht sind, hier sei eine detaillierte Beratung notwendig. Schreiben Sie mir in diesem Fall bitte eine PN.

Johannes Ungerer

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