Kann ich den geldwerten Vorteil (private Dienstf. Nutzung) bei der Steuer geltend machen?

2 Antworten

Die Entfernungspauschale zum Arbeitsplatz, weil die Fahrzeugkosten für dies Fahrten ja teildes Gehalts sind und versteuer/versichert werden.

Die 1 % sind ja für private Fahrten.

Da der Arbeitsplatz zu Hause ist, würde ich für die Fahrten zum Arbeitgeber nicht die Entfernungspauschale, sondern € 0,30/gefahrenen Kilometer angeben.

Ferner würde ich das Arbeitszimmer im Zuhause ansetzen, da kein Büroarbeitsplatz gegeben ist.

Kann ich die Kosten vom Gästezimmer für Geschäftspartner steuerlich absetzen?

Ich habe schon seit geraumer Teit ein Zimmer im Haus als reines Gästezimmer mit Mini-Büroausstattung eingerichtet. Beruflich arbeite ich als Unternehmer eng mit Geschäftspartnern zusammen, die das Zimmer gerne als Übernachtungsmöglichkeit und Cloud-Office nutzen. Aus Zeit- und Kostengründen ist das natürlich auch in meinem Interesse. Die tatsächliche Nutzung ist etwa 80% beruflich und 20% Privat.

Kann ich die anteiligen Kosten steuerlich geltend machen (als Betriebsausgabe mit Vorsteuerabzug)?

Wenn ja - müssen meine Geschäftspartner das ihrerseits als geldwerten Vorteil versteuern? In welcher Höhe?

Wenn nein - was würde sich ändern, wenn ich die Übernachtung in Rechnung stellen würde?

Zusatzinfo: Meine Wohnsitz ist gleichzeitig Betriebsstätte, 2 Räume werden zurzeit rein betrieblich genutzt (Büro + Technik/Arbeitsraum) und verursachen mehr als 50% der Stromkosten.

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KFZ-Versicherungsangebot nicht angenommen. Jetzt Mahnbescheid!

Ich hatte vergangenes Jahr ein Fahrzeug über die evB-Nummer meiner KFZ-Versicherung angemeldet. Einige Tage später folgte ein Angebot meiner Versicherung (770 € Jahresprämie) welches ich allerdings nicht angenommen habe da ich mit dem Auto nicht zufrieden war und es verkaufen wollte. Etwa 5 Monate später erhielt ich von meiner Versicherung einen Termin mitgeteilt an dem der Zulassungsstelle weitergegeben werden sollte dass für das Auto kein Versicherungsschutz mehr besteht. Das Fahrzeug wurde allerdings kurze Zeit vor diesem Datum verkauft. Nach einem halben Jahr erhielt ich nun einen Brief einer Kanzlei in dem eine Forderung von 1100€ zuzüglich Zinsen und Mahngebühren geltend gemacht wird. Insgesamt soll ein Betrag von 1450 € fällig sein. Nach einem Telefonat mit meiner Versicherung wurde mir gesagt das eine Rechnung und zwei Mahnungen an mich rausgegangen sein sollten. Diese erhielt ich allerdings nicht. Ich habe diesem Betrag schriftlich wiedersprochen und um eine Rechnung gebeten jedoch habe ich 2 Wochen nichts von der Kanzlei gehört. Stattdessen erhielt ich einen Mahnbescheid von Gericht. Nach nochmaliger Nachfrage bezüglich einer Rechnung sollte ich einen weiteren Wiederspruch einreichen was ich auch getan habe.

Wie soll ich mich verhalten? Soll ich dem Mahnbescheid auch wiedersprechen? Die Frist hierfür läuft bald ab.

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Berechnung Geldwerter Vorteil PKW/Steuererklärung

Hallo alle zusammen. Ich habe ein paar Fragen zum Thema Firmenwagen. Ich habe einen Firmenwagen der erscheint auf meiner Lohnabrechnung folgendermaßen. Sachbezug PKW 263,36 Euro Sachbezug Wohnung Arbeit 279,00 Euro Nutzungsentgelt wird dann nochmal 46,64 Euro netto Abgezogen.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass der Sachbezug PKW 1% vom Listenpreis ist kostete Das auto 26336 Euro. Wenn ich davon allerdings den Sachbezug Wohnung/Arbeit erreichne komme ich auf Rund 182 Euro. Einfache Entfernung von mir zu hause zur arbeit sind 23 km. Allerdings habe ich 6 Arbeitstage die Woche an denen ich ins Büro fahre. Kommt die differenz eventuell daher? Oder wurde dies vom Arbeitgeber falsch berechnet? Wenn ja, was kann ich tun? Kann ich mir die dafür zuviel gezahlten Steuern bei der Einkommenssteuererklärung zurückholen, oder muß ich den Arbeitgeber zur Korrektur auffordern.

Und was ist mit dem Nutzungsentgelt das von meinem Netto abgezogen wird? Kann ich das als Werbungskosten geltend machen?

Vielen dank schonmal für eure Antworten und Ratschläge.

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"Heimfahrt" von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt

"Heimfahrt" von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt

Hallo liebe Wissenden, hier nochmal meine Frage in Langform: Heimfahrt von Hauptwohnsitz zu Lebensmittelpunkt steuerlich geltend machen - möglich?

Angenommen eine Person möchte demnächst ein Duales Studium beginnen und zieht dafür in eine ca. 100 km vom Heimatort entfernte Studienwohnung. Diese meldet er als Hauptwohnsitz an, da er dort den größten Teil der Woche verbringt. Das Zimmer bei den Eltern im Heimatort würde er dementsprechend als Nebenwohnsitz anmelden. Vom Hauptwohnsitz läuft er jeweils drei Monate im Semester zur Hochschule (< 1 km) und fährt die anderen drei Monate täglich mit dem eigenen KFZ zum Ausbildungsunternehmen (pro tag ca. 90 km). Hier stellt sich die erste Frage: Die Person könnte für die gefahrene Strecke vom Hauptwohnsitz zum Unternehmen die Pendlerpauschale ansetzen?

Die zweite und eigentliche Frage wäre allerdings, ob für die "Heimfahrt" übers Wochenende vom Hauptwohnsitz im Studienort zum Nebenwohnsitz (gleichzeitig Lebensmittelpunkt auf Grund familiärer Bindung) im Heimatort eine steuerliche "Heimfahrt" (ohne eine alternative steuerliche Entlastung) geltend gemacht werden könnte?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei diesem hypothetischen Fall ( :) ) weiterhelfen könnte, da die meisten Beispiele bzw. Erklärungen im Internet von einer Heimfahrt vom Zweitwohnsitz zum Lebensmittelpunkt ausgehen, was hier jedoch nicht der Fall wäre.

Vielen Dank schon mal im voraus!

Grüße Florian L.

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Neuware 2016 mit Kleinunternehmerregelung gekauft, importiert und Umsatzsteuer gezahlt. Ab 2017 regelbesteuert - Muss ich volle UmSt zahlen?

Hallo, Ich habe im Mai 2016 ein Einzelunternehmen gegründet und das gesamte Jahr von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht, da ich gedacht hätte, dass ich unter der Grenze von 17500€ bleibe (anfängliches Investment lag bei circa 2500€).

Das Geschäft lief sehr gut und ich habe circa 45.000 € Umsatz gemacht. Das FA habe ich bereits im November informiert und die Info bekommen, dass ich ab dem 1.1.17 regelbesteuert bin und Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben muss.

Nun zur eigentlichen Frage: Der Hauptwirtschaftszweig des Unternehmens ist der Import von Waren und der Weiterverkauf in Deutschland. Ich habe diesen Dezember Ware importiert und auf die Waren-, sowie Versandkosten und Zölle wie gewöhnlich Einfuhrumsatzsteuer (19%) gezahlt. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung kann ich diese nicht als Vorsteuer geltend machen.

Ab heute (2017) weise ich auf jeder Rechnung 19% Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag aus. Da ich also Umsatzsteuer abführe und gleichzeitig die gezahlte Steuer auf die 2016 eingekaufte Ware nicht zurückbekomme, übersteigen die Ausgaben die Einnahmen und ich mache Verluste.

Bin ich verpflichtet, auch auf diese Ware Umsatzsteuer abzuführen? Und falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, die 2016 gezahlte Steuer zurückzubekommen?

Ein bekannter gab mir den Tipp, mich mit der Differenzbesteuerung auseinanderzusetzen, allerdings konnte ich dazu nur Einträge finden, in denen es hauptsächlich um gebrauchte KFZ geht. Ist die Differenzbesteuerung hier eventuell anwendbar?

Vielen Dank im Voraus. Gerne bin ich auch bereit, für eine Beratung zu bezahlen, falls Sie der Ansicht sind, hier sei eine detaillierte Beratung notwendig. Schreiben Sie mir in diesem Fall bitte eine PN.

Johannes Ungerer

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Entfernungspauschale und Jobticket mit einem höheren Geldwerten Vorteil als 44 Euro?

Hallo, ich würde gerne wissen, was es für mich steuerlich bedeutet, wenn mein geldwerter Vorteil bei meinem Jobticket 152,43 statt 44 Euro beträgt. Erhöht sich dadurch einfach mein monatliches Bruttoeinkommen auf 152,43 Euro? Kann ich weiterhin die 0,30 Cent Entfernungspauschale voll nutzen? Und was, wenn das Geld nicht auf meiner Lohnsteuerkarte ausgewiesen ist? Bekommt das Finanzamt die Info noch von anderer Quelle?

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