Kann ich bei der Auszahlung meiner Direktversicherung durch vorherigen Wechsel von der GKV zur PKV die nachzuzahlenden Krankenkassenbeiträge vermeiden?

2 Antworten

Hallo, die Forderung der GKV besteht während der 10 Jahre nach Auszahlung der Direktversicherung.

Ein Wechsel in den Basistarif kostet Dich in dieser Zeit soviel, dass sich das Ganze wohl nicht lohnt. Abgesehen davon, dass die Rückkehr in die GKV ab 55 Lebensjahren und 5 Jahren PKV (dieses Kriterium wird oft vergessen) unmöglich wird.

Viel Glück

Barmer

Verrate uns doch einmal Dein Alter, denn ab 55 Jahren kannst Du nicht mehr so leicht in die GKV zurückwechseln.

Ebenfalls kommst Du auch nur dann aus der GKV raus in die PKV, wenn Dein regelmäßiges Monatseinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Erstmal danke für die Antwort, Snoopy! Ich bin 59 Jahre alt , werde heuer 60. Ich komme schon aus der GKV raus, wenn ich statt eines sozialversicherungspflichtigen Jobs nur noch einen alleinigen  Minijob unter 450 EUR habe, denn dann wäre ich freiwillig versichert und könnte entweder als freiwilliges Mitglied in eine GKV oder eben in die PKV wechseln. Familienversicherung kommt für mich nicht infrage- mein Ehemann ist PKV versichert. Da der Arbeitgeber mein Ehemann ist, könnte man diese Umstellung auf einen (vorübergehenden) Minijob problemlos tätigen. Ebenso wäre ich dann danach wieder mit einem sozialversicherungspflichtigen Job pflichtversichert und könnte zurück in die GKV , denke ich?

0
@kokodrili

Das Ansinnen wird schon daran scheitern, daß Du als Mitglied der GKV nicht die Bedingungen erfüllst um mit der Aufnahme eines Minijobs in den Basistarif einer PKV zu wechseln.

0

Was möchtest Du wissen?