Kann gerichtlicher Vergleich angefochten werden, wenn man sich in der Kostenquote krass vertut?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Vergleich kann nicht angefochten werden. Denn du bist keinem Irrtum unterlegen. Du hast das genehmigt, was dir richtig zur Genehmigung angetragen wurde. Ich erkenne keinen Irrtum, sondern allenfalls nur ein nicht richtiges Hinhören oder einen Rechenfehler, dem das Gericht unterlaufen ist und du mitübernommen hast. Da gibt es weder eine Berichtigung noch eine Anfechtung.

Da es ganz offensichtlich ein Fehler des Gerichtes war, sollte eine Berichtigung durch das Gericht möglich sein, nachdem der Vergleich als Niederschrift den Parteien zugegangen ist. Basis ist die sachliche Einigung, der die Kosteneinigung in logischer Weise zu folgen hat. Da Anwälte guten Draht zum Gericht haben ist eine einvernehmliche Änderung der Niederschrift (vollstreckbare Ausfertigung) lediglich fairerweise zu ermöglichen. Rechtsmittel keine, aber der Richter hat ja gepatzt!

0

das hängt davon ab, ob auf den diesbezüglichen Einspruch innerhalb des Vergleiches verzichtet wurde.

irgendetwas stimmt an Deinem Sachverhalt nciht.

der Gegenseite sind 1.000,- Euro zu gesprichen worden. das sind 1/5 der Klagesumme (also wurdest Du auf 5.000,- Euro verklagt?

Warum sollte die Gegenseite 1.000,- zahlen, wenn denen 1.000,- Euro zugesprochen wurden?

Wegen der Fehlerhaften kostenverteilung würde ich mal an den Richter schreiben, es ist eine offensichtliche Unrichtigkeit.

Was möchtest Du wissen?