Kann freiwillige Untersuchung beim Betriebsarzt negative Folgen für Arbeitnehmer haben?

1 Antwort

Sicherlich gilt die ärztliche Schweigepflicht auch für den Betriebsarzt, es sei denn Du entbindest ihn davon. Der Arzt macht sich strafbar, wenn er Informationen weitergibt. Dies ist ein Grundrecht.

Bei einer Neueinstellung muss man bei etlichen Unternehmen vorher zum Betriebsarzt. Auch hier gilt die Schweigepflicht, es sei denn, man hat ihn davon vorher schriftlich entbunden.

Allerdings darf der Betriebsarzt, ohne auf Einzelheiten einzugehen, ein Urteil über die Eignung abgeben.

Der Betriebsarzt unterliegt auch der Schweigepflicht. Nur mit deiner Einwilligung darf er dem AG überhaupt etwas sagen. Ich habe damals gesagt dass ich das Ergebnis zuerst erfahren möchte und dann evtl. noch einen externen Facharzt dazu einschalten möchte. Ich war dann mit dem Ergebnis des Betriebsarztes aber einverstanden. Dazu muss ich aber sagen dass es einen konkreten Anlass für diese Untersuchung gab.

Ich würde aber NIE eine Blankounterschrift leisten dass das Ergebnis einfach so weitergegeben werden darf.

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