Kann Fahrtzeit zur Arbeit auch als Arbeitszeit angerechnet werden?

3 Antworten

Fahrten zur Betriebsstätte Deines Arbeitgebers sind "Fahrten zur Arbeit". Die Zeit dafür spielt keine Rolle und wird nicht angerechnet.

Fährst Du aus Effizienzgründen nicht zuerst zum Arbeitgeber ("in die Firma") und von dort per Dienstreise zum Kunden, sondern direkt dort hin, zählt die Dienstreise bereits ab Deiner Haustür und endet dort auch. Daher wird die Fahrt zum Kunden als Reisezeit betrachtet. Ob nun die Reisezeit als Arbeitszeit angerechnet wird, mußt Du geltenden Betriebsvereinbarungen und Deinem Arbeitsvertrag entnehmen. Es gibt dafür keine gesetzliche Regelung.

Ich kenne Arbeitgeber, die Reisezeiten vollständig als Arbeitszeit anrechnen, andere, die dies nur hälftig tun, manche Verträge sehen Reisezeiten als durch das Gehalt bereits abgegolten an. Dito für die Reiseaufwände, z.B. gefahrene Kilometer. Die können mit 0,30 EUR je km vergütet werden oder mit mehr oder mit weniger oder gar nicht.

Findet jedoch eine Vergütung durch den Arbeitgeber nicht statt, so kannst Du entsprechende Reisezeiten bei der Berechnung von Verpflegungsmehrkostenpauschalen und gefahrene km als Dienstreisekilometer zumindest steuerlich absetzen.

Bei wechselnden Projekten und Arbeitsorten gilt quasi das gelcihe wie bei einer Dienstreise. Alle Fahrten auf die sich der Arbeitnehmer nicht langfristig wohnungstechnisch einstellen kann werden vom Arbeitgeber entsprechend vergütet.

Irrtum es ist bei angestellen Ing. oft so das die AG - Reisezeit nicht als Arbeitszeit rechnen. Das heißt die Mitarbeiter reisen 2 Std. und mehr an und müssen dann noch 8 Std. mind. arbeiten. Leider ist das oft so - das gesagt wird - mach es oder geh. Und jetzt bitte nicht mit dem Thema kommen - Ing. sind Mangelware - das stimmt nicht - was Mangelware ist sind Ing. die Berufserfahrung haben und bereit sind für wenig Geld zu arbeiten!

1

Das kann man nicht eindeutig beantworten. Die Fahrt zum Arbeitsplatz, auch wenn es zwei Stunden dauert ist keine Arbeitszeit. Hingegen musst Du zur Montage 2 Stunden fahren ist das bereits Arbeitszeit.

Besuch beim Arbeitsamt nach Kündigung - muss Arbeitgeber freistellen?

Wenn man betribesbedingt gekündigt wurde, muss einem der Arbeitgeber den Gang zu Arbeitsamt während der Arbeitszeit ermöglichen? Terminvorschlag des Arbeitsamtes kam nach Meldung der Kündigung, dieser liegt aber während der Arbeitszeit.

...zur Frage

Wie rechnet man die Feiertags-/Krankheits- und Urlaubsstunden bei Teilzeitarbeit?

Hallo, ich habe meine Arbeitszeit von 40 auf 20 Stunden reduziert. Am Anfang habe ich 5 x 4 Stunden gearbeitet. Mein Chef hat meine Arbeitszeit auf 5 x 4 Stunden eingeteilt, da dies, seiner Ansicht nach, so einfacher und auch üblich ist. Dies bedeutet, ich bekomme bei Urlaub, Krankheit oder Feiertagen jeweils immer 4 Stunden angerechnet. Wenn ich dann mal an einem Tag nicht arbeite, wird dies mit meinen Überstunden verrechnet.

Jetzt hat es sich aber so eingependelt, dass ich nur mehr 3 Tage in der Woche im Büro bin und die anderen beiden Tage frei habe.

Sollte da nicht auch der Urlaub von 30 Tagen : 5 Tage x 3 Tage und die Stundenanrechnung auf 3 x 6,67 Stunden geändert werden?

Mein Arbeitgeber sagt n e i n, da dies eine flexible Vereinbarung ist und jederzeit wieder auf 5 Tage geändert werden kann. Es wäre sonst ja für ihn eine zu große Rumrechnerei. Anders wäre es, wenn dies eine feste Vereinbarung für 3 Tage wäre, doch dann müsste er ja auch den Arbeitsvertrag so ändern.

Wie machen denn dies so andere Firmen und gibt es dazu eine rechtliche Vorgabe?

Ich bin mir wirklich nicht sicher, was richtig ist und brauche einen Rat. Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

...zur Frage

Darf Arbeitgeber Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen?

Ich bin selber Nichtraucher und genieße damit bei meinem Chef eine höhere Wertschätzung als einige meiner Kollegen die rauchen. Die haben mir nämlich heute erzählt, dass der Chef ihnen gesagt hat, dass er ihnen die Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen würde. Ob das jetzt ein Spaß war oder nicht, war wohl für sie nciht ersichtlich. Darf ein Arbeitgeber denn prinzipiell überhaupt Raucherpausen von der Arbeitszeit abziehen? Ich fände das eigentlich gerecht. Wie sieht da die rechtliche Regelung aus?

...zur Frage

Rückzahlung ALG I für 2 Tage Arbeit ?

Hallo zusammen,

hier bin ich neu. Ich hoffe jemand kennt sich ein bisschen im Arbeitslosengeld - Wirrwarr aus. Es geht um eine neue Arbeitsstelle. Die hat meine Tochter am 28.09. angetreten. Hat also den Freitag und den Samstag gearbeitet. Der Vertrag läuft erst mal nur bis zum 31.10. Danach muss sie sich wieder 1 Woche arbeitslos melden um dann wieder in der selben Firma für einen Monat zu arbeiten. Das kann bis zu einem halben Jahr so gehen, bis eine Festanstellung erfolgt.

Nun zu meiner Frage:

Das Arbeitsamt will jetzt für die 2 Tage im September das ALG I zurück. Das Entgelt in Höhe von 76,00 € wurde am 17.10. vom Arbeitgeber ausgezahlt. Zufluss also im Oktober. Die Arbeitszeit betrug genau 15 Stunden. Ist das jetzt rechtens oder gilt auch hier der Zuverdienst von 165,- € anrechnungsfrei ?

Sollte das Amt recht haben?!:

Da sie ja im November zunächst wieder 1 Woche arbeitslos ist und für diese Tage wieder einen Anspruch hat, kann man das denn nicht damit verrechnen? Die haben doch den Vertrag vorliegen, das dieser zunächst nur für einen Monat gilt. Das Problem ist, das meine Tochter immer erst das Gehalt zum 15. bekommt und jetzt am Ersten überhaupt kein Geld hat. Woher die Rückzahlung also nehmen?

Lieben Dank an alle

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?