Kann er die Vaterschaft wegen Vortäuschung falscher Tatsachen ablehnen?

2 Antworten

Kann er die Vaterschaft wegen Vortäuschung falscher Tatsachen ablehnen?

Sorry - aber dem Kind ist es gleichgültig unter welchen Voraussetzungen es gezeugt wurde - das hat dann bis zum Abschluss einer Ausbildung Anspruch auf Unterhalt.

Mein Sohn ist sich sicher immer ein Kondom benutzt zu haben.

Dann sollte oder muss er sich einem ( gerichtlich anzuerkennenden ) Vaterschaftstest stellen, dessen Kosten - soweit sich seine Vaterschaft herausstellt - auch zu seinen Lasten gehen.

Also abwarten - und dann schauen wir mal.

Ist er Vater, so kommen in den nächsten Jahren Unterhaltsverpflichtungen entsprechend seinem jeweiligen Einkommen auf ihn zu ....

näheres kann er der Düsseldorfer Tabelle entnehmen :

https://www.unterhalt.net/duesseldorfer-tabelle.html

Mein Sohn ist sich sicher immer ein Kondom benutzt zu haben. 

Dann soll er die Vaterschaft bestreiten und einen Vaterschaftstest veranlassen. Sollte er doch der Vater sein, muss er die Konsequenzen tragen. Und nein, man kann die Vaterschaft nicht ablehnen.

Allein die Idee 'wegen Vortäuschung falscher Tatsachen' ist doch schon in sich unlogisch - wenn das ginge, könnte er diese bei einer 15-jährigen Mutter ablehnen, bei einer 17- jährigen Mutter aber nicht ?!?

0

Was möchtest Du wissen?