Kann eine Heizkostenabrechnung auch nur auf einer Schätzung beruhen?

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3 Antworten

Ja!

Wozu sollte man sich auch die Mühe machen, Striche (oder so) abzulesen? Es gibt doch die nach allgemeiner Ingenieurkunst anerkannten Gradtagzahlen.

Oder: In einem vom Eigentümer selbstbewohnten Zweifamilienhaus kann lt. HeizkostenV die verbrauchsabhängige Heizkostenverteilung unterbleiben und der zugehörige Verbrauch wird nach Quadratmetern (oder so) verteilt, auch eine Art Schätzung.

Aber dort, wo die verbrauchsabhängige Verteilung vorgeschrieben ist, aber nicht durchgeführt wird, sondern ersatzweise z. B. eine Schätzung gemacht wird, ist diese oft unbekannte Vorschrift der Verordnung zu beachten:

§ 12 Kürzungsrecht, Übergangsregelung

(1) Soweit die Kosten der Versorgung mit Wärme oder Warmwasser entgegen den Vorschriften dieser Verordnung nicht verbrauchsabhängig abgerechnet werden, hat der Nutzer das Recht, bei der nicht verbrauchsabhängigen Abrechnung der Kosten den auf ihn entfallenden Anteil um 15 vom Hundert zu kürzen. ...

http://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/__12.html

was wäre wenn der vermieter versäumt hätte, einen dementsprechenden wärmemengenzähler oder durchflussmengenzähler oder dergleichen einzubauen? dann müsste der verbrauch geschätzt werden. sowas kann durchaus vorkommen. war vielleicht auch der erste mieter der sich gedanken über seine nebenkostenabrechnung gemacht hat, sonst wärs nie rausgekommen. ist jetzt nur ne mutmassung von mir.....

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