Kann ein e.V. steuerfreie Mieteinnahmen haben?

5 Antworten

  1. Das Thema will nicht so recht in den Sachverhalt passen.
  2. Was der Vermieter mit der eingenommenen Miete macht, ist seine Sache. Es sei denn - wie hier zu vermuten - dass beispielsweise eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit davon abhängt.
  3. Dass der Vermieter seine Einkünfte ordnungsgemäß aufzeichnet und erklärt, ist etwas, wovon man ausgehen sollte. Denn niemand ist für die Steuermoral seiner Zeitgenossen verantwortlich. Das würde auch ein wenig zu weit führen.

Ich antworte dann mal auf das Thema:

Jeder Vermieter - soweit es sich um Grundstücke oder Grundstücksteile handelt - kann umsatzsteuerfrei vermieten. In vielen Fällen muss er es sogar.

“Das würde auch ein wenig zu weit führen“ - natürlich, normalerweise.

Hier meint ein Verein, mir in meiner sachlich begründeten Geldverwaltung Geld abtrotzen zu können, indem angeblich diese Miete oder Aufwandsentschädigung bezahlt werden solle. Wohlgemerkt anstelle anderer Rechnungen. Ziel ist nur, dass die Person mehr Geld zum ausgeben hat. Der Verein möchte das Geld gar nicht selbst verbuchen, da bin ich mir sicher.

Aber Danke, Deine Antworten muß man sich ja oft mehrmals durchlesen und sich zu Gemüte führen.

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@EnnoWarMal

Das will ich dem Verein eben androhen, dass es eine (steuerpflichtige) Einnahme wäre. Der Verein ist da wohl eher schmerzfrei. M.E. kann das so nicht gehen.

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Ich kenne eine christliche Organisation in meinem Heimatort. Die betrieben eine Bildungseinrichtung mit Internat.

Also wenn die einen freien Platz hätten und würden einfach Jemand anders aufnehmen, der keine Bleibe hat und sich dafür 180,- Euro zahlen lassen, so wäre es aus meiner Sicht sowohl möglich, wie auch steuerlich nicht zu beanstanden. Es wäre auch innerhalb der Gemeinnützigkeit steuerfrei.

Zweckentfremdet wäre es nur, wenn der Finanzvorstand es ins private Portemonnaie packen würde.

Natürlich müssten die auf Anforderung eine Quittung ausstellen.

Was ist denn alles in der "Aufnahme" mit enthalten?

Ich glaube zum Beispiel nicht, daß die Vereinsmitglieder so vergeistigt sind, daß sie darob das Geldverdienen vergessen haben. Das Personal des Heims will also bezahlt werden. Diesen Posten hast Du möglicherweise vergessen.

Das ganze "Übrige" besteht ja nicht nur aus ein wenig Strom und Wasser. Vielmehr dürfte der ganze Kostenapparat bestehen wie bei einem Hotel oder Mietshaus.

Natürlich sind 180 Euro nicht geschenkt, allerdings im Vergleich zu anderen Unterbringungskosten doch recht günstig.

Ich nehme an, daß es sich um eine Betreuungssache handelt. Ich hatte in der Vergangenheit in Vermietungssachen des öfteren mit Betreuern zu tun und die haben mir allesamt ihr Leid bei der Wohnungssuche für ihre "Mandantschaft" geklagt. In dem Fall scheint mir die betreffende Person noch gut weg gekommen zu sein.

Welche Möglichkeiten für Ausbildungsfinanzierung (duale Ausbildung) gibt es noch?

Hallo,

ich habe im September eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Berlin begonnen. Da ich in meinem Heimatort keine Ausbildungsstelle fand und wegen gesundheitlichen Gründen (GdB 50 ist vorhanden, durch neu dazu gekommene Probleme, könnte es ab Sommer auf GdB 60 steigen) fiel ein anderer Beruf aus, da das Arbeitsamt mir nur diesen gestattet. Da ich nicht wieder arbeitslos sein wollte, bewarb ich mich auf Anraten der Maßnahmenbetreuung des Arbeitsamtes deutschlandweit, nachdem sie mir versicherte, dass mir mit einer eigenen Wohnung auf jeden Fall Stütze zusteht.

Nun hatte ich BAB beantragt, was abgelehnt wurde, da der Verdienst meines Vaters zu hoch ist. Aus diesem Grund hatte ich keinen Anspruch auf Hilfe vom jobcenter und als Azubi steht mir kein Wohngeld zu, wie sie mir bei der Wohngeldstelle erklärten. Bisher hatte ich wenigstens 180 € Kindergeld, doch jetzt bin ich 25 geworden, so dass das weg fällt. Ich dachte, da ich mit 25 ja eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und somit das Einkommen meiner Eltern nicht mehr zählt, würde ich nun etwas bekommen, doch schon als ich die Anträge abholen wollte, wurde ich gleich fortgeschickt mit der Begründung, bei Azubis zählt auch nach 25 das Einkommen der Eltern. Ich bin nun echt verzweifelt. Ich bekomme im Monat 505,00 € brutto (400,00 € netto) und die Miete kostet 371 € (inkl. Heiz- Strom und Wasserkosten) im Monat. Zudem bin ich mittlerweile mit über 3000 € verschuldet, da ich die ganze Zeit fast alles allein stemmen muss. Meine Eltern wollen mir nun monatlich rund 200 € geben (meine Eltern müssen auch meine kleine Schwester finanziell unterstützen und mein Bruder ist noch Schüler, für den müssen sie also auch zahlen), aber mit 600€ kommt man in Berlin nicht weit, selbst wenn man sparsam lebt :(

Bevor der Vorschlag Nebenjob kommt: Das würde ich gesundheitlich nicht packen. Ich bin eigentlich dauerhaft nur 30h/Woche einsatzfähig. In der Ausbildung habe ich 41h/Woche und das bringt mich schon an meine Grenzen. Würde ich nun noch einen Nebenjob machen, würde meine Gesundheit (epileptische Anfälle, psychische/psychosomatische Probleme) wieder steil bergab machen, was wieder Unmengen an Medikamenten und dann schließlich arbeitsunfähigkeit bedeuten würde (hatte das schon einmal durch und dann fast 9 Monate Ausfall, gefolgt von 1 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit - das will ich nicht nocheinmal durchmachen >_<).

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit, irgendwo finanzielle Unterstützung bekommen? Ich will mich nicht noch weiter verschulden, doch das Lehrlingsgeld steigt im zweiten Jahr gerade mal um 10€, heißt, ich müsste noch ca. 1 1/2 Jahre so weitermachen und ich weiß nicht, ob ich das schaffe, da mein Kreditlimit bei 5000 € liegt und das will ich auch ungern ausschöpfen. Muss jetzt schon monatlich 100 € Kredit abbezahlen :(

Also ich wäre für jede Hilfe/Hinweis dankbar!

Liebe Grüße

Anne

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