Kann ein Arbeitgeber über eine Dienstanweisung verlangen, dass Mitarbeiter ihn über wirtschaftliche Schwierigkeiten informieren?

1 Antwort

Nein eine solche einseitige Anweisung betrifft ja private Dinge. Das ist genauso unzulässig wie die Frage nach schwanger oder nicht beim Einstellungsgespräch. Lügt man dort hat das keine Konsequenzen.

Es gibt ja Vergleichbares aus der Vergangenheit: Die Zugehörigkeit von Kirchen wenn man bei kirchlichen Einrichtungen arbeitet. Das ist das unterschiedlich entschieden worden. Der Chefarzt, der sich scheiden lässt und deshalb entlassen worden ist. Damit kommen die Kirchen heute nicht mehr durch. Anders ist es wenn es im Arbeitsvertrag steht. Dann ist es gültig. Dann hat man sich ja freiwillig dazu verpflichtet.

Wo so etwas greifen könnte, ist bei Sicherheits-Relevanten Dingen. Wenn man also Geheimnis-Träger ist und die Dienste solche Dinge aufgreifen könnten.

in unserem Konkreten Fall handelt es sich um Kassenmitarbeiter. Klar, hat hier der Arbeitgeber ein Interesse daran das hier kein Geld unterschlagen wird. Aber man kann ja nicht gleichzeitig davon ausgehen das jedes Kassenpersonal in wirtschaftlichen Schwierigkeiten einen Betrug vornehmen wird..
Daher empfinde ich das auch als eine grenzwertige Unterstellung.

0

Was möchtest Du wissen?