Kann ein angenommenes Erbe auf Grund einer Täuschung nachträglich noch ausgeschlagen werden?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Sachverhalt ist leider etwas unklar.

Ist der Fragesteller denn bereits Erbe geworden und hat das Erbe angenommen? Wenn ja, dann ist es nicht so das man in jedem Fall mit seinem Privatvermögen haften muss.

Man kann ein Nachlassinsolvenzverfahren durchführen, wenn das Erbe überschuldet ist. Dann haftet man nur mit dem Erbe. Ist das Erbe tatsächlich überschuldet, oder ist nur dieser Kredit verschwiegen worden?

Wenn die Witwe Erbe geworden ist und den Kredit weiter bedient ist doch gar kein Handlungsbedarf.  


Da ja 2 Erben vorhanden sind,  die gesamtschuldnerisch für den Kredit haften. Erst wenn er fällig gestellt wird, weil nicht mehr bedient wird, ist Handlungsbedarf. Das Nachlassinsolvenzverfahren kann dann immer noch durchgeführt werden, spätestens wenn die Witwe stirbt und der Kredit nicht abgezahlt ist, kann man entsprechend entscheiden.


Jetzt antworten wohl die ganzen Leute nicht mehr, denen Du die Nachfragen auf Deine doppelte erste Frage  nicht beantwortest hast.

Du kannst Dich an gewisse Anwaltsportale wenden. Da erhältst Du für wenig Geld Antwort auf Deine Frage.

Ich habe 2 Fragen gestellt, da ich die 1. wohl nicht präzise genug war. 

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Ich würde den Fall nicht juristisch angehen, eher praktisch: Die arge Täuschung müsste man natürlich nachweisen können. Dann sollte geprüft werden, ob der Abschluss einer Restschuldversicherung möglich ist. Und wenn die Mutter stirbt, dann kann man dieses Erbe ausschlagen.

Hallo, Restschuldversicherung nicht möglich, aufgrund des Alters lt. Aussage der Bank. Täuschung kann man sicher irgendwie nachweisen. Es sind ja genug Zeugen da, Bank, Ehepartner, ect. Blöde Situation, man läßt sich ja nach dem Tod eines Vaters nicht alle Konten zeigen, wenn die Mutter einem versichert das alles in Ordnung ist. 😳

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Kurze Frage zum Erbrecht. Wenn der Vater in seinem Testament festlegt, dass die Mutter im Todesfall alles vererbt bekommen soll, können die Kinder dann schon ihren Pflichtteil einfordern? Der fiele ihnen ja ohnehin einmal zu, wenn die Mutter das gesamte VErmögen an die Kinder vererbt. Dankeschön

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Meine Eltern hinterlegten beim Amtsgericht ein gemeinsames Berliner Testament.

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Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

Nun ist Mutter letzten Monat verstorben und ich musste erfahren, daß sie ihrem Lebensgefährten ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen ließ!

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Mutter ließ das alles zu.....aber daß ich nun ein beschwertes Erbe haben soll,ist die Krönung!! Konten, Lebensversicherung hat er sich schon einverleibt.....ich kann nicht in mein Elternhaus......wer weiß, was schon alles weggeschafft würde.

Ist es nicht so, daß sie hätte zwar alles verprassen können, aber falls ich Erbe, daß ich darüber auch, wie im gemeinsamen Testament verfasst, FREI verfügen kann.....??

Ist dieses Vermächtnis denn überhaupt rechtsgültig, stellt es doch eine erhebliche Minderung meines Erbes dar, was im Testament absolut GARNICHT gewollt ist.

Ich selbst bin 90 schwerbehindert, schwere Lungenerkrankung..... wäre schön gewesen im Alter mietfrei wohnen zu können.....so war das gemeinsame Testament auch angedacht!!!! Nun hab ich ein Haus und doch nichts, ausser Unkosten!

Der Typ lässt uns auch nicht ins Haus! Könnte ich ihm eigentlich das Inventar, Heimtextilien, Bilder, Traktor zum Rasen mähen.....ausräumen?

Darf ich den größten Teil des Grundstücks verkaufen??? Damit könnte ich Anwalt bezahlen!??

Habe auch Angst vor den Kosten eines evtl. Prozesses!

Bitte helft mir!! Ich hoffe, ihr habt Antworten für mich!

Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

Und dann vermacht mir die Mutter ein Haus mit Wohnrecht !!!!

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