Kann die Strompreisbremse den Strompreis tatsaechlich stoppen?

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6 Antworten

Die Politik stößt gerade an die Grenzen der Wirklichkeit wenn es um erneuerbare Energie geht. Man kann nicht einfach sagen, wir stellen auf erneuerbare Energien um und halten die Preise günstig. Jeder vernünftige Mensch der die ganze Sache einfach mal durchrechnet, wird sehen, dass es großen Ausgaben bedarf wenn man die Energiewende durchführen will. Zum einen Sind Kohle oder Öl einfahc sehr günstig im Vergleich zu Solar und Wind und zum anderen Stehen die Infrastrukturen schon (Berwerke, Bohrtürme und Pipelines) wohingegen die für erneuerbare Energien noch gebaut werden müssen (Stromtrassen, Windparks, usw.)

Und natürlich werden die Unternehmen nicht die Kosten selber tragen sondern einen Teil an den Endverbraucher weiter geben. Wer sagt, "grüner" Strom der muss auch die Konsequenzen tragen und höhere Kosten akzeptieren. Bloß damit kann man natürlich schlecht auf Stimmenfang für die nächste Wahl gehen.

Populistischer Unfug (mir fiel auch das Wort "Schwachsinn" hier ein).

Wozu ein extern auferlegter Kostendruck bei Stromerzeugern führen wird, sieht man doch in den USA. Die Betriebszeiten für Kraftwerke werden gestreckt, Wartungsintervalle gedehnt und Erneuerungen verschoben. Letztendlich bleibt die Infrastruktur auf einem gewissen technologischen Stand stehen und erfährt keine Überholung. Das ist in einer hochtechnisierten Zeit, in der die Wirtschaft von der Verfügbarkeit günstiger Energie stark abhängt, zwar kurzfristig positiv, mittel- bis langfristig jedoch tödlich.

Man sollte eher investieren und neue SmartGrids aufbauen, die eine geringere Fehleranfälligkeit, effiziente Einspeisungen dezentraler Stromerzeuger und europaweite Lastverteilungen über die verschiedenen Energieerzeugungsarten hinweg ermöglichen.

ist quatsch, denn durch die Bremse wird der Preis an der einen Stelle gebremst, an der anderen beschleunigt. Letztendlich ändert sich an der Summe der Mehrkosten wenig. Die zahlt der Verbraucher.

Man müsste an die hohen Einspeisevergütungen ran. Die sind sicher über viele Jahre. Hier könnte der Staat agieren wie auf Zypern: ran an die heilige Kuh, über Nacht, und den ganzen Solaranlagenbetreibern weniger geben für ihren Strom. Damit würde es günstiger.

Alles Unfug. Der Markt bestimmt die Preise. Und als Preis für den Ökowahn müssen wir die bezahlen, da gibt es nichts zu bremsen.

Nicht unbedingt, denn die Stromnetze werden weiterhin ausgebaut, was die Kosten vorantreibt, welche ueblicherweise auf die Kunden umgelegt werden.

Nur der Bau neuer Atomkraftwerke könnte den Anstieg des Strompreises stoppen und die Landschaftsverschandelung sowie die CO2-Emissionen.

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