kann die Rechtsschutzversicherung nachträglich prüfen ob ein Missbrauch der Versicherung vorliegt?

3 Antworten

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass Dir die Angst im Nacken sitzt, weil Du die Rechtsschutzversicherung für einen von Dir vorgetäuschten Fall in Anspruch genommen hast.

Sorry, falls es nicht so ist, aber überprüfen kann die Versicherung auch im Nachhinein und dann wirst Du schlechte Karten haben, denn ein nachgewiesener Versicherungsbetrug, der auch noch mit enormen Kosten verbunden war, kann unter Umständen hart bestraft werden.

ob dieser evt. die Versicherung missbraucht hat?

Wenn die Versicherung Deckungszuzsage erteilt hat, ist sie daran gebunden. Allerdings wehe dem Versicherungsnehmer, wenn er sich die durch falsche Tatsachenangaben erschlichen hat. Dann kann es für ihn ernst werden. Bloße Meinungsverschiedenheiten in Rechtsfragen hingegen berechtigen nicht zur Abänderung. Und überhaupt, was soll denn ein Mißbrauch bitteschön sein? Wenn mich des Nachbarns Rasenmähen ärgert, kann ich ihn auf Unterlassung verklagen oder ihn ganz einfach über den Haufen schießen. Nur im erstgenannten Falle muß die Versicherung zahlen. Meinst Du ernsthaft, die könnte beanstanden, dass ich nicht Alternative 2 gewählt habe?

Werde mal deutlich, wenn du eine zielführende Antwort erwartest :-O

Trotz Deckungszusage kann die Versicherung natürlich Zahlung verweigern, wenn die Umstände, die zu einer Klage führten, in Rechtssachen, für die es keine Wartezeit gibt schon vor Vertragsschluss gegeben waren oder bei Abschluss massgebliche Gründe verschwiegen wurden, mit deren Kenntnis gar kein Vertrag geschlossen wäre.

Es gilt: Ein brennendes Haus versichert niemand oder zahlt die Löscharbeiten, wenn man es erst noch versichert und dann die Feuerwehr ruft :-)

G imager761

Nachzahlung Krankenkasse trotz Gleitzonenbeschäftigung?

Hallo! letzte Woche kam ein Brief mit einer Nachzahlungsforderung der KK. Ich weiß überhaupt nicht wieso es überhaupt soweit kommen konnte und bin mit der Situation etwas überfordert. Das Alles lief in Etwa so:

Anfang letzten Jahres hatte ich eine Beschäftigung auf 400 € Basis. Derselbe Arbeitgeber hat mich Mitte 2011 hochgestuft, sodass ich in die Gleitzone fiel. Dies wurde mündlich besprochen. Ein neuer Vertrag wurde nicht aufgesetzt.

3 Monate nach dieser Hochstufung bekam ich einen Brief der KK, dass ich zu Ende Juni vom Arbeitgeber bei der KK abgemeldet wurde und seitdem kein Versicherungsschutz mehr bestände. Ich fiel aus allen Wolken und kümmerte mich darum, mein Arbeitgeber versicherte mich erneut zu Ende September.

Nun kam letzte Woche ein Brief der Krankenkasse mit einer Forderung einer Nachzahlung der Versicherung von drei Monaten, da ich im August 2011 eine einzige Leistung beim Arzt in Anspruch genommen hatte (Ausstellung eines Rezepts).

Nun meine Fragen: Wieso wusste ich nichts von der Abmeldung der Krankenkasse? Hätte mich die KK nicht früher darüber informieren müssen? Hätte mich mein Arbeitgeber versichern müssen? Könnte die KK dem Arzt die KOsten des Medikaments in Rechnung stellen und dieser wiederum mir? Warum die Nachzahlung von drei Monaten wenn es um eine einzige Leistung in Form eines ausgeschriebenen Rezeptes geht? Hätte ein neu aufgesetzter Arbeitsvertrag diese Probleme vermieden?

Danke für jede Antwort!

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