Kann die monatliche Lohnsteuer auf Lohn- / Gehaltsabrechnung unterschiedlich sein? Wenn ja, gibt es da eine Tabelle?

2 Antworten

Es gibt eine Tabelle, aber man arbeitet heute mit Rechnern.

Hier der Rechner des BMF (Bundesministerium der Finanzen).

https://www.bmf-steuerrechner.de/bl2017/?

Da wir einen progressiven Einkommensteuertarif haben, kann die Belastung nicht linear steigen.

Und da es einen Grundfreibetrag (plus anderer Freibeträge für Arbeitnehmer) gibt, fängt die Steuer auch erst bei einem gewissen Betrag an. Wobei sich die tatsächliche Belastung eben dann auch aus der Steuerklasse ergibt.

Danke für die schnelle Antwort.

Inzwischen habe ich auch schon einen Rechner gefunden, der prozentual genau wie der BMF-Rechner, auf meine Zahlen kommt.

Eine Nachfrage noch, weil ich dann erst losarbeiten kann (Lohnsteuer und Antizipation Rückzahlung): Auf der Lohnabrechnung gibt es immer zwei Tabellen, einer für den gelaufenen Monat (Monatssummen), eine anderer für die Summe aller gelaufenen Monate (Jahressummen).

Nun steht in der Zelle 'Brutto' bei den Monatssummen eine kleine hochgestellte '30'. In derselben Zelle bei den Jahressummen ändert sich die Zahl, wobei auf der Lohnabrechnung vom Dezember eine hochgestellte '360' auftaucht.

Ich frage deswegen, weil ich mit dem BMF-Rechner stimmige Zahlen für die Lohnsteuer-Zelle bei den Monatssummen bekomme, nicht aber bei den Jahressummen.

Konkret: Laut dem BMF-Rechner müsste bei einem Jahresbruttoeinkommen von 13648€ eine Lohnsteuer von ca. 230€ einbehalten werden, laut meiner Lohnabrechnung vom Dezember bei den Jahressummen wird aber für dasselbe Jahresbruttoeinkommen 342€ einbehalten.

Hast du da eine Erklärung?  

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@Olivenbaum2013

Wenn das Jahr über in den einzelnen Monaten unterschedliche Beträgeabgerechnet werden, also nicht 12 Abrechnungen a 1.100,-, sondern mal 950,-, mal 1050,- udn auch mal 1.150,-, so werden ja unterschiedliche Beträge abgezogen und die Steuerabzüge addieren sich dann zu einem Betrag, der von der Jahreslohnsteuer lt. Tabelle/Rechner, abweichst.

Eigentlich sollte der Arbeitgeber mit der Dezemberabrechnung den "lohnsteuerjahresausgleich" durchführen, also Jahresgehalt, davon die Steuer und das verglichen mit schon abgezogenen Beträgen Jan.-Nov. womit dann im Dezember nur die Differenz zur Jahreslohnsteuer abgezogen wird. Aber das scheint auf DEiner Abrechnung nciht geschehen zu sein. Es ist aber auch nciht immer zulässig. Es kann schon Gründe geben, warum es nicht gemacht wird.

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Mein lieber Olivenbaum,

sag' mal ist das Dein Ernst? Du kennst Wörter wie "Antizipation" und weißt nicht dass man in Deutschland einen progressiven Einkommensteuertarif hat.

So Begriffe wie "kalte Progression, Eingangssteuersatz, Bemessungsgrundlage, zu versteuerndes Einkommen, Splittingtarf, Mittelstandsbauch, Steuerfreibetrag..." stehen doch seit Jahren täglich in der Zeitung bzw. gehen täglich durch alle Medien.

Dann noch viel Spaß beim Rechnen ! b

Es gibt wohl Welten, die einem begrifflich aus irgendeinem Grund verschlossen bleiben.

Eine Weile habe ich mich mit Zeitungen und bestimmten Fernsehformaten beschäftigt (inhaltlich) und habe es da wieder sein gelassen, weil diese Formate nichts Fruchtbares in mir anrichteten. Ich habe heute keinen Fernseher daheim, ich lese auch keine Zeitung. Medien im Rahmen von Regelmäßgkeit ermüden mich.

Aneignung geschieht bei mir dann wohl in diesen Fällen durch Deduktion - und immer nur dann, wenn es sich gerade im Subjekt regt - und im Portmonee.  

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Studentenjob Jahreshöchstgrenze

Hallo,

ich habe mittlerweile versucht mich in so vielen verschiedenen Foren schlau zu machen, aber eine richtige Antwort auf meine Frage habe ich nicht bekommen!

Ich bin Studentin und arbeite die Wochenhöchstgrenze von 20 Stunden. Von meinem Lohn wird der Rentenversicherungsbeitrag von 9,45% abgezogen, aber keine Lohnsteuer, daher habe ich es auch nie für nötig empfunden eine Lohnsteuererklärung zu machen.

Ich arbeite schon etwas länger dort und bis jetzt hat es nie Probleme in der Hinsicht gegeben, dass ich über irgendwelche Jahreshöchstgrenzen o.ä. gekommen wäre. Nun habe ich aber ab 01.01.2013 rückwirkend eine Lohnerhöhung bekommen, die Fragen aufwirft. Ich verdiene nun 10,46 Euro brutto die Stunde, mein Monatsgehalt ist also ca. 836 Euro brutto im Monat, minus Rentenversicherung. Zusätzlich bekomme ich Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Gilt für mich die Jahreshöchstgrenze von 8.130 Euro? Wenn ja, vom Bruttolohn gerechnet oder minus der Rentenversicherung? Dann habe ich auch noch was von 11.000 Euro gelesen... das wäre die Grenze, die wohl auf mich zutreffen würde. Aber dabei stand immer, dass die abgeführte Lohnsteuer zurückzuholen wäre über eine Lohnsteuererklärung. Aber mir werden überhaupt keine Lohnsteuern abgezogen! Ist das vielleicht sogar ein Fehler des Arbeitgebers?!?

Ich bin sehr verwirrt, was nun richtig ist und was ich weiterhin beachten muss, es wäre schrecklich, wenn ich Ende des Jahres über irgendwelche Grenzen käme und im schlimmsten Fall sogar Steuern nachbezahlen müsste.

Danke!

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Steuererklärung 2017 bei Geldeingänge von Versicherungen was kommt auf mich zu?

Hallo Freund, ich stehe da vor vielen Fragen.. Fangen wir mal an..

Ich bin seit 1.11.2017 Teilzeit am Arbeit, Da ich 2016 im Sommer erkrankte und auch zum Jahreswechsel im Krankenhaus fast 8 Wochen lag. Bis Mai 2016 habe ich Krankengeld erhalten, danach die 6 Wöchige Wiedereingliederung. Da ich versucht habe wieder voll zu arbeiten und meine Vorgesetzte aber drauf pochte das ich nur noch Teilzeit arbeiten könnte ansonsten wäre mein Arbeitsvertrag nach 23 Jahren erloschen. Habe ich am 1.11.2017 mit dem Integrationsfachdienst zugestimmt. Ich bin auch zu dieser Zeit mit 30% Behinderung angerechnet worden wobei das Arbeitsamt dann eine Gleichstellung auf 50% genehmigte. So zu mein großes Problem. Ich habe wie gesagt vollen Lohn bis zum Juni 2015 erhalten, bin dann erkrankt, bekam dann AU und später Krankengeld. Mein Teilerwerbsrentenantrag wurde zwar im 2016 gestellt, bekam es erst aber im März 2017. Da ich noch Berufunfähigkeitsversicherungen laufen habe, habe ich diese in Krankenhaus aktiviert, diese wurden nach langen hick hack erst im Oktober 2017 ausgezahlt.

Gut jetzt mein Problem. Ich bekommen ein Teilzeit Lohn wo Lohnsteuer und Sozialversicherungen abgeführt werden, dann kommt noch die Teilerwerbsminderungsrente wo auch die Sozialversicherungen abgeführt werden.

Von einer BU-Versicherung gehen ebenfalls Sozialversicherungen ab.

Von der anderen habe ich im Oktober einen vollen Betrag ausgezahlt bekommen in einer Summe die jetzt seit Dez. 2017 mir auch als Regelmässige Summe pro Monat zustehen. Davon weiß ich allerdings nicht ob da Versicherung abgegangen sind da hier mir nur ein Bescheid mit einer Gesamtsummer gegeben wurde.

Jetzt bin ich in ein Lohnsteuerhilfeverein gegangen und die meinten ich müsste 2/3 meiner Einkünfte abgeben da ich für 2017 zu wenig bezahlt habe.

Das wäre ja so als wenn die BU-Rente kein Sinn ergeben würde oder man mir das missfällt.

Ich nenne mal ähnliche Zahlen die nicht jetzt mit meinen zu tun haben. Möchte gerne ein bisschen meine Daten Waren

1. Lohn Brutto ca. 1300€ Netto 980€

2 Teilerwerbsrente 350€ Netto 300€

3. Bu 1+2 170 € Netto 120 € und 710€ (Brutto/Netto)

Von den Versicherungen habe ich eine Nachzahlung von 17.000€ bekommen seit meiner Erkrankung. Jetzt mein der Lohnsteuerverein ich würde bis eine Summe von 8000 € Nachzahlen müssen. Was soll ich machen.

Die Lohnsteuererklärung ist beim Lohnsteuerverein oder sollte ich diese zurückziehen und zum Fachsteuerbrater gehen ? Was kostet der den ?

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