Kann die Krankenkasse verschied. Direktversicherungen m. verschied, Auszahlterminen zusammenzählen?

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§226 Abs. 2 SGB V- ja, die Renten dürfen zusammengezählt werden und führen dann -je nach Höhe-zur Krankenkassenpflicht-sprich: der allgemeine Beitragssatz ist zu zahlen.

Direktversicherung und neuer Arbeitgeber nach Elternzeit

Hallo,

ich hoffe, dass man mir hier helfen kann: Ich ärgere mich gerade sehr über meine Direktversicherung.Vielleicht kennt hier jemand ähnliche Fälle?

Ich habe einige Jahre meine Direktversicherung gehabt. Dann wurde ich schwanger, während der Schwangerschaft habe ich mit meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Versicherung habe ich ein Jahr lang ausgesetzt, dann privat weiter gezahlt, damit ein späterer Arbeitgeber sie wieder weiter führen könnte. Das - so wurde mir mehrmals von mehreren Sachbearbeitern telefonisch versichert - sei problemlos möglich. Man müsste nur überhaupt weiter zahlen, es sei egal, woher das Geld käme. Nach vier Jahren und zwei Kindern hatte ich dann einen neuen Job und die Personal-Sachbearbeiterin dort meinte gleich, dass das sicher nicht ginge, die Versicherung weiter zu führen, da ich zu lange ausgesetzt hätte. Dass ich selbst weiter gezahlt hatte, würde hier nicht gelten. Ich telefonierte also noch ein paar Mal mit der Versicherung und bekam immer wieder die gleiche Auskunft: Alles kein Problem. So übernahm mein Arbeitgeber die Versicherung und wollte sie dann auf die Versicherungsfirma übertragen, mit der er zusammen arbeitet (die können sich das irgendwie aussuchen, wenn ich das recht verstanden habe?). Auch das ließ sich gut an, bis ich auf einmal eine Rechnung meines alten Versicherungsanbieters bekam. Da wunderte ich mich und rief an. Antwort: Nein, die Übertragung der Versicherung wäre abgelehnt worden, da ich zu lange ausgesetzt hätte. Dabei sei es irrelevant, dass ich privat weiter gezahlt hatte. Auch meine Beschwerden, warum mir das am Telefon denn mehrfach falsch gesagt wurde, wurden einfach wegignoriert. Jetzt sitze ich hier mit zwei Direktversicherungen und einer ziemlichen Wut im Bauch. Wie schwer es ist, mit nur einem Einkommen und zwei kleinen Kindern das Geld für diese dumme Versicherung abzuknapsen, ist wohl nachvollziehbar. Und dann auch noch umsonst. Kann das denn wirklich sein? Und was machen andere Mütter, die länger als ein Jahr in Elternzeit gehen? Darf man einfach keine Kinder kriegen, wenn man eine Direktversicherung hat? Und können die einem wirklich irgend einen Mist erzählen und müssen sich nicht dran halten?

Über Ratschläge würde ich mich sehr freuen!

Außerdem soll es doch eine zentrale Stelle geben, wo man sich über Versicherungen beschweren kann, oder?

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Krankenkassenbeitrag bei Auszahlung der Pensionkasse und Direktversicherung vor Renteneintritt

Hallo, ich habe eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse über meinen Arbeitgeber im Jahr 2003 abgeschlossen. Durch die Gehaltsumwandlung und der als Rentner zu erwartenden geringeren Steuerlast versprach dieser Vertrag einen interessanten Vorteil. Die Beiträge werden aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt. Nach der Reform (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Jahres 2004) muss ich bei Auszahlung nun Sozialversicherungbeiträge zahlen. (Kein Bestandsschutz, für mich ein Verlustgeschäft)

Laut Vertrag wäre die Zahlung mit 65 ab 2026 fällig. Nach der Rentenreform würde ich aber erst im Jahr 2027 in Rente gehen können.

Wie würde es sich auswirken wenn ich zum Auszahlungsdatum die Kapitalabfindung wählen und erst im Jahr danach in Rente gehen würde? Hätte das nicht zur Folge, dass ich keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müßte?

Nach meinem Verständnis, wäre in diesem Fall allerdings der dann für mich gültige Steuersatz anzusetzen (weil ja noch berufstätig) und der der ganze Vorteil wäre zum Teufel.

Ich habe zusätzlich noch eine Direktversicherung aus dem Jahr 1985. Wegen Arbeitgeberwechsel zahle ich die Beiträge seit 1998 mit Pauschschalversteuerung aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze selbst ein. Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass ich als Versicherungnehmer eingetragen sein müßte um bei Auszahlung wenigstens die von mir bezahlten Anteile Sozialversicherungsfrei zu erhalten (Urteil des BSG aus 2010). Unglücklicherweise war es immer gängige Praxis, dass der AG Versicherungnehmer ist. Rückwirkend wird da wohl nichts mehr zu machen sein. Auch hier wäre die Auszahlung 2026 bei Renteneintritt 2027.

Ist das genauso zu behandeln wie die Pensionskasse?

Tja, wenn ich 1998 gewusst hätte was der Gesetzgeber 2004 beschließt hätte ich mich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Aber ob das zu dem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen wäre um die Pauschalbesteuerung zu erhalten?

Aus meiner Sicht sind solche Verträge bei entsprechender Konstellation nicht mehr zu empfehlen. Das ist immer ein Verlustgeschäft. Da kann einem schon die Galle hochkommen. Das Gefühl durch den Gesetzgeber verarscht und betrogen zu werden wird immer stärker.

Gruß.

Bacchus

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