Kann die Krankenkasse mich ablehnen weil ich seit einem Jahr im Krankenstand bin?

4 Antworten

Da steht, nun wurden Sie zum 31.12.18 bei der AOK angemeldet. Deshalb sin wir gesetzlich verpflichtet zu klären wie sie zukünftig krankenversichert sind .Der Grund dafür: Damit keine Lücken im Versicherungsschutz entstehen, gibt es die gesetzliche Anschlussversicherung. Unter bestimmten Voraussetzungen bleiben sie dann weiter Mitglied der Krankenkasse und zahlen die einkommensabhängigen Beiträge direkt an uns.

Du bist also versichert - verstehe daher die Frage nicht.

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Hallo,

"...Deshalb sind wir gesetzlich verpflichtet zu klären wie sie zukünftig krankenversichert sind........"

Fazit: du sollst dich also umgehend mit deiner KK in Verbindung setzen um die Zuständigkeit zu klären, damit keine Lücken im Versicherungsschutz entstehen

Seit 2007 besteht in Dtl. Krankenversicherungspflicht ohne geht's gesetzlich schon einmal nicht.

Ja, auf jeden Fall muss der Fragesteller Kontakt zur KV aufnehmen.

Es kann sich übrigens auch schlichtweg um einen Fehler der KV handeln, ich habe derzeit einiges an doppelter Arbeit wegen irgendwelchem Quatsch (da werden komplett neue Formulare an mich verschickt und längst eingereichte Bescheinigungen verlangt mit Frist von 10 Tagen - auf mein Antwortschreiben wird dann gefragt, ob ich den Bescheid nicht erhalten hätte, anstatt sich zu entschuldigen usw.).

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Das steckt mehr dahinter - was genau steht in dem Schreiben?

Ablehnung Krankengeld nach Elternzeit

Meine Frau ist seit Anfang 1999 bei der Lufthansa AG angestellt. Nach der Geburt unseres ersten Kindes im Juli 2005 nahm Sie Elternzeit. Nach der Geburt unseres zweiten Kindes endete die entsprechende Elternzeit am 27.02.2010. Danach nahm Sie noch ein weiteres Jahr sog. Familienzeit, ein spezielles Angebot der Lufthansa AG zur Pflege oder Betreuung von Familíenangehörigen. Ihr Wiederentritt zum 28.02.2011 stand seit langem fest. Seit 28.02.2011 wurde sie selbst Mitglied bei der gleichen Krankenkasse.

Im Februar 2011 erkrankte meine Frau. Da der Wiedereintritt auf einen Montag fiel und sie ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit geben wollte, rechtzeitig Schulungstermine und Hotelbuchungen zu stornieren, ging Sie bereits am 22.02.2011 zum Arzt und ließ sich arbeitsunfähig krank schreiben. Ihr Arbeitgeber zahlte anstandslos Bezüge bis 10.04.2011 und darüber hinaus einen Krankengeldzuschuss bis einschl. 28.08.2011. Ebenso wurde eine Verdienstbescheinigung zum Zwecke einer Beantragung von Krankengeld an ihre Krankenkasse weitergeleitet. Eine Beantragung ihrerseits erfolgte umgehend.

Trotz mehrerer Nachfragen kam mit Schreiben vom 08.07.2011 folgende Ablehnung unter Berufung auf §44 Abs.2 Satz1 Nr.1 Sozialgesetzbuch5 (SGB V): "Leider besteht kein Anspruch auf Krankengeld, da die Arbeitsunfähigkeit ab 22.02.2011 während der Familienversicherung, also einer Mitgliedschaft ohne Krankengeldanspruch besteht. Unser Einspruch vom 19.07.2011 wurde an einen Widerspruchsausschuss weitergeleitet, bis heute ohne Ergebnis. Jeglicher Briefverkehr unsererseits wird mit der Bemerkung ,"erhalten und zu den Akten genommen" beantwortet. Anzumerken ist noch, dass ihr Arbeitgeber von der Krankenkasse aufgefordert wurde, die Zahlung der Bezüge aus den ersten sechs Wochen zurückzufordern. Wurde aber vom Arbeitgeber abgelehnt.

Was läuft hier falsch, wie kann man tun.

Grüsse Bruce

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