Kann die Bank begründet mit Immobiliendarlehens-Kündigung und Schufaeintrag drohen?

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2 Antworten

Eine genaue Fallbeurteilung ist nicht möglich, da müsste man inhaltlich sämtliche Darlehensverträge und auch die Abtretungserklärung kennen.

Allerdings kann ich mir schlecht vorstellen, dass eine Bank sich hier für Regelungen quer stellt, wenn denn schon eine entsprechende Sondertilgung gebracht wurde und deiner Darstellung nach eine grundsätzliche Kreditwürdigkeit besteht. Ich empfehle, mit dem zuständigen Berater zu sprechen und Lösungswege zu erörtern, bspw. (Teil)Rückgabe der Sondertilgung an dich und Zahlung auf das entsprechende andere Darlehenskonto.

Die Bank hat regelmäßig kein Interesse an einer Kontokündigung und ggf. späteren Verwertung. Dies ist für sie nämlich ein aufwändiger Prozess, der Ressourcen bindet und damit Kosten entstehen lässt. Eine einvernehmliche Lösung ist also nicht nur in deinem Interesse und wenn du es dir mit der Bank nicht schon total verdorben hast, dann suche das Gespräch.

Hallo erstmal, anscheinend scheinst du ja vom Fach zu sein . Weißt du denn auch, ob Banken sich in der Regel auf einen Lösungsvorschlag - Bonität vorausgesetzt - einlassen ?

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@lazyjo08

In der Regel lassen sich Banken auf annehmbare Lösungsvorschläge ein - sogar bei mangelnder Bonität. Bspw. verzichten viele Banken auf die Kündigung wenn eine angemessene Rückführung vereinbart und regelmäßig erbracht wird.

Aus der Praxis kann ich eines nur dringend empfehlen: Kontaktaufnahme! Unabhängig von der Bonität und allem anderen. Selbst bei Banken - man glaubt es kaum - arbeiten Menschen. Mit denen kann man reden und wie bereits geschrieben, für die Bank ist eine einvernehmliche Lösung immer günstiger (da mit weniger Arbeit behaftet) als das Durchziehen einer Kündigung mit allen "Schikanen".

Abschließend sei gesagt, dass es hier natürlich von Bank zu Bank unterschiedliche Philosophien gibt. Tendenziell (aber keine allgemeingültige Regel!) gilt, dass die regional tätigen Banken eher kompromissbereit sind, als reine Internetbanken. Aber auch da hilft definitiv ein zeitnahes Gespräch, um die Optionen zu ergründen.

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lazyjo:

Es bestehen mehrere Darlehensverträge.

Vermutlich wurde die Zahlung von rd. 17.000 als Sondertilgung (= Risiko-Abbau) für ein bestimmtes (letztrangiges?) Darlehen vereinbahrt und als solche auch bestimmt, während auf andere Darlehen  Leistungsrückstände (z. B. Zinsen) entstanden, die jetzt unter Fristsetzung angemahnt wurden.

M.E. handelt die Bank korrekt.

Der Verwendungszweck hätte rechtzeitig einvernehmlich geändert werden  werden müssen.

Genau das ist der Punkt !!!

Der Verwendungszweck der Abtretung des BV ist ausschließlich die vorbestehende Finanzierung mit der entsprechenden Darlehensnummer, da das aktuelle Darlehen eine andere Nummern hat, erstrangig ist und  als Annuitätendarlehen abbgeschlossen wurde .

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