Kann die Anrechnung auf den Erbteil bei einer Schenkung verjähren?

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2 Antworten

Dazu wäre es interessant zu wissen, ob die Mutter damals den Vertrag mitunterzeichnet hat. Der Begünstigte (ich vermute eines der Kinder?) würde ja nun von der Mutter erben,so dass ein alleiniger Vertragmit dem Vater zwar nicht verjährt wäre, aber eben nicht anwendbar.

Aktuell kann ich nicht nach dem Beleg suchen, aber Verträge über den Nachlass haben grundsätzlich die Eigenschaft, über sehr lange Zeit zu gelten - eine mögliche Verjährung wäre da ziemlich unsinnig.

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Kommentar von imager761
27.09.2013, 07:52

Ein auf den Begünstigten überlassenes Grundstück kann nicht dem Nachlass der Mutter zugehörig sein :-O

Vilemehr hätte jeder Erbe aus Nachlass der Vaters ein Erb- oder Pflichtteilsanspruch unter Anrechnung von 20.000 € geltend machen müssen - beide Anspürche sind aber seit Ende 2012 verjährt.

G imager761

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der Begünstigte sagt nun, dass diese Verpflichtung verjährt ist. Kann das sein?

Sofern das Grundstück dem Vater gehörte und es keine anderlautenden gemeinschaftliche Verfügung mit Schlusserbeneinsetzung gibt: Ja.

Auf Grund der Überleitungsvorschriften des Artikel 229 § 23 EGBGB ist die neue 3-jährige Verjährungsfrist im Erbrecht n. § 195 BGB anzuwenden; somit verjährte der Anspruch am 31.12.2012.

G imager761

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