Kann der Gerichtsvollzieher auch die möbeln mitnehmen , wo ich die möbeln auf raten gekauft habe ?

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5 Antworten

Bewegliche Sachen von Schuldner werden durch die Gerichtsvollzieher gepfändet. Dazu wenden sich die Gläubiger mit ihrem Vollstreckungstitel an den Gerichtsvollzieher und erteilen denen den Auftrag zur Vollstreckung. Nur mit Einverständnis des Schuldners darf der Gerichtsvollzieher die Wohnung oder das Haus des Schuldners nach für die Pfändung brauchbaren Gegenständen durchsuchen. Wer jedoch den Gerichtsvollzieher nicht einlässt oder trotz mehrmaliger Ankündigung des Besuches wiederholt nicht zu Hause ist, der muss damit rechnen, dass der Gerichtsvollzieher sich eine richterliche Durchsuchungsanordnung besorgt. Diese berechtigt dann sogar dazu, die Wohnung aufbrechen zu lassen.

Natürlich kann der Gerichtsvollzieher einem Schuldner nicht alle Möbel und die sonstige Wohnungseinrichtung wegpfänden. Eine angemessene Ausstattung mit Möbeln, elektrischen Geräten in der Küche und im Bad sowie der Fernseher sind unpfändbar. Viele Geräte verbleiben auch beim Schuldner, weil der Transport und die Versteigerung letztlich teurer werden könnten, als der Erlös, der bei einer Steigerung erzielt werden kann. Der Gerichtsvollzieher hat ein geschultes und erfahrenes Auge, für Dinge, die eventuell verwertbar sind, doch meistens ist bei Schuldnern nichts zu holen. Zumal auch theoretisch pfändbare Gegenstände nicht gepfändet werden dürfen, wenn sie der Ausübung der Erwerbstätigkeit dienen, so zum Beispiel das Auto eines Vertreters oder der Computer eines Auszubildenden oder Studierenden. Auch Bargeld darf nicht in beliebiger Höhe gepfändet werden, zumindest der unpfändbare Teil darf beim Schuldner verbleiben.

http://www.geld-magazin.info/finanzielle-probleme/gerichtsvollzieher-und-pfaendung

solange die gekauften möbel nicht vollständig bezahlt sind gehören sie dir nicht und wenn du diese möbel nicht bezahlen kannst und es keine andere einigung gibt -musst du die möbel bei verlangen wieder zurück geben und wirst wahrscheinlich noch was dazu zahlen müssen wegen der von dir damit verursachten kosten- alternativ wenn du die möglichkeit hast freunde um eine geldhilfe bitten um die möbel komplett zubezahlen -dann gehören dir wenigstens die möbelund dann kannst du vielleicht die zusätzlich entstanden kosten in raten abzahlen oder du zahlst alles auf einmal spart dann enorm an weiteren stress

es könnte aber auch sein wenn die möbel nicht mehr in ordnung sind und damit für das möbelhaus nicht mehr verkaufbar sind das du schadensersatz leisten musst und die möbel trotzdem behalten kannst- aber ich denke vielleicht nochmal mit deiner frage rechtlich kompetenten rat einholen wäre sinnvoll

Der Brief von der Gerichtsvollzieherin muss wohl eine Fälschung sein oder aber es liegt bereits gegen dich ein Herausgabeurteil vor. Denn ein Eigentumsvorbehalt allein genügt nicht. Es muss das Möbelhaus erst noch gegen dich Herausgabeklage erheben. Erst dann könnten sie mit dem Herausgabeurteil die Gerichtsvollzieherin beauftragen. Ansonsten selbst die Möbel zu holen, ist sicher nicht berechtigt. Ähnliches gilt z.B. bei berechtigter Kündigung einer Mietwohnung. Auch da darf nicht der Vermieter zur Eigenhilfe greifen. Er muss sich vielmehr staatlicher Hilfe bedienen. Wenn sie dies gleichwohl ankündigen, stellt dies eine versuchte Nötigung dar, der du entschieden begegnen solltest, notfalls gleich mit Strafanzeige.

Das dürfen die.

Die Lieferung erfolgte unter Eigentumsvobehalt, bzw. wurden die Möbel dem Kreditinstitut zur sicherung übereignet (geht aus der Ratenzahlungsvereinbarung hervor).

Die dürfen sich ihr Eingentum holen, wenn Du nicht bezahst (bezahlen kannst).

Ich würde aber trotzdem nochmal hingehen, denn die haben normalerweise keine guten chancen die Teile gebraucht zu verkaufen.

Ausserdem zum Amtsgericht einen Beratungsschein holen udn von einem Anwalt beraten lassen.

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