Kann das Finanzamt von einem Erben Erbschaftssteuer erheben wenn noch kein Geld vorhanden ist

2 Antworten

Der Erbe hat unaufgefordert dem Erbschaftssteueramt Anzeige über Erbschaftsanfall zu machen. Demnach wird Bescheid festgesetzt, Zahlung fällig und wird - bekantermassen - auch beigetrieben. Ratenzahlung ist kostenpflichtig (Zinsen) möglich, Stundung eher unwahrscheinlich, wenn man "in Besitz von Geld und Wertpapieren" ist, also bereite Mittel hat.

G imager761

Wann und wie werden Säumniszuschläge bei der Krankenkasse berechnet?

Guten Morgen, Wahrscheinlich kennen mich einige nun, wegen meiner merkwürdigen Fragen in letzter Zeit... Ich würde diesmal gerne wissen, wann und wie Säumniszuschläge von der Krankenkasse berechnet werden.

Folgender Fall: Student A ist 20 Jahre alt und Student. Mit 16 Jahren hat er angefangen im Internet Geld zu verdienen. Das hat er 3 Jahre lang gemacht. Das FA wurde nicht in Kenntnis gesetzt, aber das FA lassen wir hier mal aus. Die Krankenkasse ebenso nicht, denn im jährlichen Fragebogen der Familienversicherung wurde von Eltern kein Ja bei Selbstständigkeit angekreuzt. Student A hatte keine Ahnung, dass er überhaupt Beiträge hätte zahlen müssen, da er keine Ahnung von Krankenkassen und Ähnliches hat.

Der Student möchte sich nun mit einem Steuerberater zusammensetzen und Steuererklärungen beim Finanzamt abgeben und auch selber aktiv auf die Krankenkasse zugehen und über die Einkünfte berichten für eine Nachzahlung der Beiträge.

Wird die Krankenkasse einen Säumniszuschlag erheben?

Ist folgende Berechnung richtig? Nachzahlung 13000€ für letzten 3 Jahre. 1%*13.000 = 130€ Anschließend 130€ * 36 Monate = 4680€ + Zuschläge bis der Gesamtbetrag abgezahlt ist.

Errechnet sich der Zuschlag also aus den Gesamtschulden der Nachzahlung? Gilt der Säumniszuschlag dann auch rückwirkend oder erst ab Säumnis der Nachzahlung?

Zum Beispiel sagt die Krankenkasse "Zahlen Sie 13.000€ bis zum 31.10.2016". Und wenn man später zahlt werden es pro Monat 130€ mehr bis die Schulden bezahlt sind.

Könnte man in dem Fall §24 Abs. 2 SGB IV geltend machen? Der Student hatte wirklich keine Kenntnis von seiner Zahlungspflicht und da er auch Schüler war kann man ja nicht erwarten, dass er sich damit auskennt oder doch? Wie groß ist der Spielraum im Verhandeln mit der Krankenkasse?

Danke im Voraus!

-Casio

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Hilfe Steuer nach Hausverkauf (Erbe)

Hallo liebe Mitglieder! Ich habe eine recht komplexe Frage, die mir bisher niemand so recht beantworten konnte bzw ich viele widersprüchliche Ratschläge, auch von "Profis", erhalten habe. Darum hoffe ich, ich finde hier Hilfe :-) Nach dem Tod meiner Mutter 2005 habe ich das Elternhaus gemeinsam mit meinen beiden Geschwistern zu gleichen Teilen geerbt. Leider gab es keinen Konsens, wie wir als Erbgemeinschaft mit dem Haus verfahren, so dass meine Schwester 2009 die Teilungsversteigerung beantragt hat. Beim 2. Versteigerungstermin 2010 haben mein Bruder und ich unser Elternhaus gemeinsam ersteigert. Der Kauferlös wurde, abzüglich der Gerichtskosten, zu gleichen Teilen zwischen allen drei Geschwistern aufgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt, 2010, haben mein Bruder und ich alles versucht, das ersteigerte Haus zu verkaufen. Summa summarum hat der Prozess knapp vier Jahre gedauert, denn es ist nicht einfach, auf dem platten Land ein älteres Haus zu verkaufen. Im Sommer 2014 haben wir endlich einen Käufer gefunden; Notartermin usw. Nun habe ich Post vom Finanzamt, dass ich als Rentnerin wie auch mein Bruder Spekulationssteuer zahlen müssen für den Hausverkauf - und zwar nicht zu knapp! Der Steuerberater meines Bruders sagt, dass dies rechtens ist weil das Haus uns beiden erst seit vier Jahren gehört und leer stand (nicht von einem von uns bewohnt). Mein früherer Kollege aus der Buchhaltung hingegen spricht auch hier vom Fußstapfenprinzip, da die Erben das Eigebtum der Eltern zurück ersteigert haben. Wer weiß Rat, wie die Sachlage tatsächlich ist? Ich bin dankbar für jeden Hinweis! :-)

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Kann ich durch Verluste mit einer eigens gegründeten GbR Einkommenssteuer/Lohnsteuer geltend machen?

Verluste aus GBR mit Einkommenssteuer verrechnen

Hallo Zusammen, ich bin 25 und habe meine letzten Steuererklärungen von einem Steuerhilfsverein machen lassen. Dieses Jahr habe ich mich viel mit dem Thema beschäftigt und möchte jetzt selbst aktiv werden.Über einen meiner Professoren wurde mir kund getan, dass man auch bei der Steuererklärung kreativ sein kann. Ich habe für meinen Großvater Letzt ein Konzept für einen Familienpool entworfen, damit er seine Immobilien bündeln und unter Berücksichtigung der Erbschaftssteuer besser weitergeben kann. Dabei kam ich auf eine Idee. Hierzu bitte keine Kommentare bezüglich Moral. Falls jmd. hier Ahnung bezüglich der rechtlichen Machbarkeit meiner Idee hat bitte ich einfach nur um fachliches Feedback. Mein Plan: Mein Opa gründet eine GbR oder GmbH zur Immobilienverwaltung. ( Sein Steuerberater würde in den ersten Jahren die Buchhaltung übernehmen (bin mir über die Rechte und Pflichten der jeweiligen Gewerbeformen bewusst)) Ich würde ihm in Zukunft dabei unterstützen seine 5 Häuser mit insgesamt 12 Mietwohnungen zu vermieten ( Anzeigen schalten usw.) Kann ich hierzu eine GbR gründen, mit der ich eine seiner Wohnungen miete. Die Miete würde ungefähr die Höhe meiner Einkommenssteuerabgaben meines jetzigen Jobs betragen. Da meine Consulting GbR nur "bezahlt" wird wenn ich Mieter vermittle, was bei nur 12 Wohnungen und Langzeitmietern seltenst vorkommt, mache ich jeden Monat die Miete mit meiner GbR Verlust. Seine GbR muss auf meine Mietgewinne nur 15 % Körperschaftssteuer zahlen. Die restlichen 85% legt er in Rücklagen für die GbR an und unter der Hand ist vereinbart, dass ich mein Geld im Erbfall gesondert vererbt bekomme. Ich zahle damit zwar jeden Monat ca 400€ miete an ihn, könnte diese aber über meine Steuererklärung und die Verluste meiner GbR geltend machen und 85% meiner Mietzahlungen werden sicher für mich aufbewahrt. Einziger Verliere hier = Das Finanzamt von denen ich meine Einkommenssteuer zurück verlange. Ist das rechtlich machbar? Gibt es noch andere Ideen für mein Szenario um künstliche Werbungskosten zu erzeugen? Vielen Dank für eure Hilfe

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Erbschaftssteuer/ freiwillige Schenkungssteuern?

Hallo! Und zwar habe ich mir einiges über Schenkungs- und Erbschaftssteuern durchgelesen, in diversen Foren. Einige wenige schrieben, dass sie es nur gerecht finden, wenn der Staat einen hohen Prozentsatz kassiert, da der Beschenkte sich ja nichts davon erarbeitet hätte. Habe ich überhaupt nicht verstanden, da das Ganze ja schonmal versteuert wurde, der Staat dafür sowieso nicht gearbeitet hat (für mich legitimierter Diebstahl, wie es des öfteren der Fall ist) und es die Privatsache ist, wenn er einem nahestehenden Menschen seine Besitztümer verschenkt/ vererbt. Man sollte niemandem etwas missgönnen, nur weil er Glück hatte, dass ihm etwas tolles, teures geschenkt wurde. Das hatte jetzt nichts wirklich mit der eigentlichen Frage zu tun, ich musste darüber nur mal ''Dampf ablassen'', da ich jemanden kenne, dem viel vererbt wurde, der jedoch einen großen Betrag (auch, wenn er 70 Prozent davon behalten DARF) an den Staat abgeben muss. Ich finde es verdammt ungerecht. Angenommen, eine Frau hat eine Beziehung zu einem sehr, sehr reichen Mann und er gibt einmalig für viele Designerklamotten z.B. sehr viel Geld aus, um die 50.000 Euro. Das ist nur ein fiktiver Fall, aber teure Geschenke sind ja bei wohlhabenden Männern keine Seltenheit. Insgesamt wäre es ja ziemlich realistisch, wenn ein sehr großzügiger, reicher Mann über Monate bzw. Jahre seine Freundin beschenkt. So eigentlich müsste ja eine Schenkungssteuer anfallen. Wie gesagt, EIGENTLICH. Kann jedoch nicht nachgewiesen werden und bleibt Privatsache. Ich frage mich, ob es so ''anständige'' Bürger gibt, die tatsächlich zum Finanzamt gehen würden um Schenkungssteuern abzugeben? Bei den ganzen Beiträgen, die ich im Internet bezüglich des Themas gelesen habe, könnte man das meinen. Danke für eure Antworten, ich frage einfach nur aus purer Neugierde! :-)

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