Muss ich als Privatperson Ware, die ich über das Internet verkauft habe, zurücknehmen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

erst einmal brauchst Du den verkauften Artikel nicht zurücknehmen, denn Du hast auf den Mangel hingewiesen. Wenn der Käufer sich den Text nicht bis zum Schluss durchliest, ist das nicht Dein Problem. Dann kannst Du Dich unter folgendem Link informieren, ob Du zu den privaten-oder gewerblichen Händlern gezählt werden kannst. http://www.stern.de/digital/online/ebay-rechtsfragen-so-verkaufen-sie-richtig-1505748.html

Die Sache entscheidet sich danach, ob Du Unternehmer iSd § 14 BGB bist: Dazu muß man in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handeln. Nicht erforderlich ist, das das der Hauptberuf ist. Wer jeden Monat 10 bis 15 Sachen verkauft, könnte durchaus schon darunter fallen. Eine bestimmte Rechtsform ist gerade nicht erforderlich. Dann hätte der Käufer ein Widerrufsrecht nach § 312d BGB.

Aber selbst dann müsste die Gegenpartei erstmal auf die Idee kommen und dies unter finanziellem Risiko auf dem Klageweg geltend machen. Das wird sie aber eher nicht wenn man mitteilt, dass der Mangel bekannt war und keinen Reklamationsgrund darstellt, wenn es nicht gerade um hochpreisige Artikel geht.

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@Moneysac

Ich gehe auch nicht davon aus, dass hier geklagt wird...

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@Moneysac

So,so, da wird sich der Fragesteller aber brennend für interessieren, knapp 3 Jahre nach Fragestellung.

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Sie sehen das schon richtig - wenn Sie Rücknahme und Gewährleistung ausgeschlossen haben, müssen Sie nichts zurücknehmen. Stellen Sie das Paket einfach ungeöffnet in die Ecke...

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3.) Laut Abgabenordnung heißt es, dass ich zwar nicht gegenüber privaten, aber gegenüber gewerblichen Käufern verpflichtet bin, eine Rechnung zu schreiben. Bin ich verpflichtet dies unaufgefordert zu tun, oder reicht es, wenn ich eine ausstelle, wenn der Käufer den Wunsch äußert?

4.) Muss ich Versandkosten für den Versand meiner Waren aufzeichnen? Muss ich irgendwo dokumentieren, mit welchen Briefmarken ich die Sendungen frankiert habe? Zumindest belege ich ja die Briefmarkeneinkäufe und mache sie als Betriebsausgaben geltend. Dann wäre es für mich eigentlich logsich, dass das FA, das sonst ja auch immer alles so genau wie möglich wissen will, auch wissen will wohin diese Briefmarken gehen. Anders könnte man diese (die Briefmarken) theoretisch auch zum Warenausgang zählen, welcher ja dokumentiert werden muss.

5.) Was muss in meiner EÜR formal zu einer Buchung alles notiert werden? - Datum der Buchung - Belegnr. (Referenz zum Beleg) - Einnahme bzw. Ausgabebetrag - Bezeichnung des Kontos (falls mehrere Konten vorhanden) Die obigen Punkte sind klar. Wie sieht es z.B. mit einem Kommentar bzw. Beschreibung des zugrunde liegenden Sachverhalts aus? Z.B. die Beschreibung der verkauften Ware. Oder würde reichen zu schreiben "Verkauf über Ebay". Ist sowas überhaupt Pflicht? Ich würde nämlich gerne darauf verzichten, weil man die Info sowieso aus dem Beleg entnehmen könnte, wenn es einen interessiert.

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7.) Wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen wird,z.B durch Ebay, und dieser anschließend storniert wird, muss ich dieses Ereignis irendwie protokollieren/festhalten, oder kann ich es ignorieren? Was ist mit einer bereits ausgestellten Rechnung, wenn der Kaufvertrag widerrufen wird? Kann ich die Rechnung löschen und so tun, als hätte sie nie existiert, oder muss ich sie aufbewahren?

Danke

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Gruß

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