Junior Depot - Geldanlage für Kinder?

2 Antworten

Die Informationen in dem Artikel sind umfassend und vernünftig.

Wenn keine Notwendigkeit für kurzfristig verfügbares Geld gegeben ist und man ein gewisses, langfristig überschaubares Risiko eingehen will/kann, ist ein ETF-Sparplan sicher eine gute Wahl.

Nutz das Wochenende und lies mal hier, da findest Du neutrale, unabhängige Informationen:

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

https://www.finanztip.de/blog/ihr-etf-sparplan-wird-kostenpflichtig-dies-sind-die-alternativen/

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

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Bisher habe ich noch keinen echten Beweis erhalten, das ETFs besser sind als die Auswahl gemanagter Fonds von mir. Da die Rendite im Rücknahmepreis wiedergegeben wird, sind die internen Fondskosten irrelvant. Denn Die Rendite wird bei aktiven Fonds immer nach Kosten angegeben. Die einzigen relevanten Kosten sind deshalb nur der Ausgabeaufschlag. Das ist der Preis für die Beratung.

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@Niklaus

Ich glaube, wir hatten schon mal das Vernügen, über das gleiche Thema zu diskutieren ;-)

Über Deine Auswahl kann ich mir kein Urteil erlauben. "Beweisen" kann man auch nichts, dazu müsste man konkrete Vergleiche machen.

Es gibt jedenfalls ausreichend Untersuchungen, die ergeben, dass nicht viele gemanagte Fonds besser als ETFs abschneiden, die meisten schlechter.

Aber natürlich bleiben aktive Fonds eine Alternative, das muss eben jeder für sich entscheiden.

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@Niklaus

Bezüglich Kosten: natürlich sind die laufenden Kosten eingepreist. Aber ein Produkt, dass 3% Kosten pro Jahr hat, muss erst einmal 3% erwirtschaften damit der Kunde 0% "Gewinn" hat.

Macht ein ETF im Jahr vor Kosten 5%, erhält der Kunde rd. 4,5%. Macht ein gemanagter Aktienfonds 5%, erhält der Kunde vielleicht 2%.

Der Ausgabeaufschlag ist bei den gemanagten noch ein zusätzlicher Kostenfaktor, der bei ETF komplett entfällt.

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@HGiefing1210

Na und. Wenn ein Fonds 8 % Rendite hat, hat der Kunde die. Egal mit welchem Kostenaufwand dies geschieht. Über den Ausgabeaufschlag diskutiere ich nicht. Dienstleistung in Form von Beratung darf auch Geld kosten.

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@Niklaus

Niemand will über den Ausgabeaufschlag diskutieren und natürlich darf/muss Beratung auch Geld kosten.

Zur Beantwortung einer Frage gehört aber auch die Information, wie sie @HGiefing1210 gegeben hat.

Erst mit diesem Wissen kann dann der Anleger selbst entscheiden, ob er eine Beratung will oder die kostengünstigere Variante bevorzugt. Ohne Ausgabeaufschlag und Beratung hätte er eben über ein Jahr vielleicht 13% Rendite.

Nicht jede "Beratung" rechtfertigt im übrigen die entstehenden Kosten, aber auch das muss der Anleger dann selbst entscheiden.

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Eine der besten Möglichkeiten, für sein Kind zu sparen ist einen Fondssparplan mit Investmentfonds einzurichten. Bei der langen Laufzeit am besten sogar aus reinen Aktienfonds. Will man die Vorsorge über seinen Tod absichern wollen, ist eine zusätzliche Risikolebensversicherung möglich. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein und das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Wenn der Sprößling dann selbst Geld verdient, kann er den Sparplan weiter nutzen für seine Altersvorsorge. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.

Zu einem Bausparvertrag, Sparbuch, Ausbildungsversicherung oder zu ETFs würde ich nicht raten. Diese Produkte sind nicht nur unnötig sondern haben auch noch andere Nachteile

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Ich würde ebenfalls einen Fondssparplan in Aktien empfehlen, allerdings ausschließlich in ETF. Dann passt es auch mit den Kosten!

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