Jobwechsel : Lässt sich als Arbeitnehmer eine lange Kündigungsfrist (lt. Tarifvertrag 6 Monate zum Quartalsende) beim bestehenden Job umgehen?

1 Antwort

Erst einmal stellt sich die Frage, ob tatsächlich eine wirksame Gleichstellungsklausel existiert. Zahlreiche Arbeitsverträge enthalten Klauseln mit den beabsichtigt ist, dass die Kündigungsfrist für beide gleichermaßen gilt. Diese Klauseln sind jedoch regelmäßig aus den verschiedensten Gründen unwirksam. Oft auch nach einer AGB-Prüfung.

Sollte eine wirksame Klausel vorhanden sein wäre in 1. Linie das offene Wort mit dem Arbeitgeber zu suchen. Grundsätzlich sollte der Arbeitgeber kein Interesse haben, einen Arbeitnehmer zu halten, der nicht mehr bei ihm arbeiten möchte. Ich bin hier jedoch ein Fan des offenen Wortes, der alles andere sich gegebenenfalls auch in dem Zeugnis niederschlägt. Als Resultat des Gesprächs kann schlicht eine kürzere Kündigungsfrist vereinbart werden oder eben einer Aufhebungsvereinbarung getroffen. Letzteres hat den Charme, dass hier gegebenenfalls auch andere Gesichtspunkte geregelt werden können

vorzeitige Kündigung riesterrente

wenn ich meine riester rente am 01.05 abgeschlossen habe und im Vertrag steht ich kann sie einen Monat vor Quartalsende kündigen. kann mir jemand genau sagen welches Quartal gemeint ist, vom 01.05.-01.08 oder vom 01.07.-01.10.

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Wie reagiert man auf die Aussage, das dreifache zu leisten, was man verdienen möchte?

Unabhängig von politischen oder gewerkschaftlichen Einflüssen und auch unabhängig vom jeweiligen Beruf, der ein jeder ausübt - oder auch nicht.

Wenn ihr in einem Gespräch mit dem Chef ihr mit einer Aussage konfrontiert werdet, wie die obige, was kann man dagegen halten?

Beispiel: In einem Einstellungsgespräch wird über das zukünftige Gehalt gesprochen. Da es keinen Tarifvertrag gibt, gibt es eine Gehaltsverhandlung. Das Wunschbruttoeinkommen des Arbeitnehmers beläuft sich auf 2.500,00 Euro. Er untermautert seinen Wunsch mit guten Argumenten, seine Qualifikation, seine Arbeitsweise, seine Berufserfahrung. Er weiß, dass er nicht den Fehler machen darf, seine persönliche Situation anzusprechen (Miete kostet, Auto kostet, Urlaub kostet, usw.)

Der Chef entgegnet ihn die Regel, dass er für 2.500 Euro aber auch das "dreifache" einbringen muss, also dass das Unternehmen an ihm 7.500,00 Euro verdienen muss.

Wie reagiert jetzt der Arbeitnehmer?

EDIT:

Wikipedia:

"Arbeitsentgelt ist – neben der Erfüllung weiterer Pflichten – die wesentliche Gegenleistung, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer für seine Arbeitsleistung aufgrund eines Arbeitsvertrages schuldet. Entgelt ist eine nominalisierte Form von „entgelten“, was so viel heißt wie „vergüten“."

Das heißt, das Arbeitsverhältnis ist ein Tauschgeschäft zwischen Arbeitsleistung (vom Arbeitnehmer zu erbringen) und dem Arbeitsentgelt (vom Arbeitgeber zu erbringen).Doch was versteht man genau unter Arbeitsleistung? Diese ist meiner Meinung nach vertraglich festgelegt worden bzw. muss vertraglich festgelegt werden.

Bsp: - Ablegen von Belegen

Im Vertrag steht also nur "Ablegen von Belegen". Es steht nicht, dass man so schnell wie möglich so viele wie möglich ablegen muss. Der Zeitfaktor spielt keine Rolle, oder doch?

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Trotz Job-Boom u. Fachkräftemangel werden ca. 41 Prozent der Neueinstellungen nur befristet eingestellt. Wesentliche Gründe?

Befristet Verträge bedeuten häufig auch finanziell mehr Unsicherheit. Die Regierung beruft sich bei ihrer Antwort mit dieser Zahl auf eine Fraktionsanfrage auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Merkwürdig: Junge Menschen unter 25 Jahre sind mit 46 Prozent besonders stark davon betroffen.

Wie lässt sich diese Entwicklung mit dem anhaltenden Fachkräftemangel-Rufen einschlägiger Verbände wie der IHK oder Handwerkskammer in Einklang bringen?

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Weiß man genau, wie viel ein Arbeiter gemäß Tarifvertrag verdient?

Angenommen ein Arbeitnehmer arbeitet nach Tarifvertrag, kann man dann öffentlich einsehen, was er verdient? Wenn ich z.B. ein Vorstellungsgespräch habe für eine Arbeitsstelle, die nach Tarifvertrag bezahlt wird, weiß ich dann schon im Voraus, wie viel ich da verdienen werde? Wenn ja, so könnte ich ja auch genau feststellen, was mein Nachbar verdient, wenn er ebenfalls gemäß Tarifvertrag bezahlt wird, oder nicht?

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Neuer Job ab 15.6., bin grad in Probezeit mit 2 Wochen Kündigungsfrist, wie kündigen?

Ich habe ab 15.06.13 neuen Job in der Gastronomie, endlich Vollzeit. Bin momentan im Teilzeitjob in der Probezeit noch, im Arbeitsvertrag steht: Kündigungsfrist 2 Wochen. Blick das nicht so recht, wie und wann kündige ich richtig, damit ich am 15.06. zum neuen Arbeitgeber wechseln kann? Muß das schriftlich sein oder kann ich es einfach nur sagen? Vielen Dank, bitte bald antworten, es eilt sicher mit dem Kündigen.

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Handy-Kündigungsfrist um einen Tag verpasst, habe ich noch eine Chance da raus zu kommen?

Ich habe leider die Kündigungsfrist meines Handyvertrags um einen Tag verpasst. Habe ich jetzt noch irgendeine Chance aus dem Vertrag zu kommen ohne dass er sich verlängert oder muss ich den Vertrag jetzt zwingend ein Jahr weiter nutzen?

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