Jobticket und Entfernungspauschale -> Steuerklärung: Welche Angaben brauche ich?

1 Antwort

  1. Da Dir die 48,- Euro vom Netto abgezogen wurden, hast Du das Jobticket für 48,- gekauft.

  2. Dir steht die Entfernungspauschlae zu, ganz normal 30 Ct. pro Entfernungskilometer pro Arbeitstag.

  3. sonst ist nichts zu unternehmen.

Da Du das jobticket über den Abzug vom Netto bekommen hast, ist es kein Unterschied dazu, als hättest Du es von Deinem Netto bei einer Verkaufsstelle erworben. DieVerbilligung, die ihr wohl über den Arbeitgeber bekommt ist wohl nicht in dem Bereich, dass es versteuer werden müßte, sonst hätte der AG das getan.

Also einfach ansetzen und fertig.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

@wfwbinder: ganz genauso isses, bzw. eine andere Interpretation scheidet aus.

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Danke für die schnellen Antworten. So werd ich's machen.

Aber kurze Rückfrage: Entsteht mir dadurch nicht eine Art von "unlauterem Vorteil"? Denn immerhin habe ich durch das Jobticket erheblich Geld gespart und aufgrund der Entfernung zur Arbeitsstelle kommt durch die EP soviel zusammen, dass sich das definiert auf mein zu versteuerndes Einkommen auswirkt.

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@papiertiger

@papiertiger

DieVerbilligung, die ihr wohl über den Arbeitgeber bekommt ist wohl nicht in dem Bereich, dass es versteuer werden müßte, sonst hätte der AG das getan.

Nicht gelesen? Erkundige Dich doch, wie hoch die Vergünstigung ist, weil der AG das Ticket bestellt. Sind es max. 44,00/Monat kannst Du Dich ganz entspannt zurücklehnen. Diesen Betrag kann jeder AG monatlich steuerfrei pro Sache und Arbeitnehmer ausgeben - auch bei Jobtickets.

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