Jobcenter Zufluss-Abfluss-Prinzip knifflige Situation?

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Normalerweise müsste es darum gehen, wann der Lohn für September auf Deinem Konto eingegangen ist.

War es noch im September, dann wird der Lohn für Sept. angerechnet. Das ALG für Sept. ist Ende August in voller Höhe gezahlt worden, dadurch wäre dann eine Überzahlung eingetreten, die in Raten einbehalten werden würde.

Wenn der Septemberlohn erst im Oktober auf Deinem Konto eingegangen ist, wäre keine Anrechnung auf Sept. möglich und keine Überzahlung vorhanden.

Sind verspätete Zahlungen aus Monaten zuvor geleisteten Überstunden unter Hartz 4 als Einkommen zu werten?

Liebe Community,

als Selbständige musste ich nach erheblichen Zahlungsausfällen Insolvenz anmelden. Danach habe ich angefangen wieder als Angestellte zu arbeiten. Da "über das zumutbare Maß hinausgehende " Beschäftigungs soweit ich weiß von der inso-Pfändung ausgenommen ist , habe in meinem Job mit regulär 48 Wochenstunden

Überstunden gemacht und auch praktisch fast alle mir zustehenden Urlaubstage und Feiertage durchgearbeitet, um mir ein kleines finanzielles Polster zu schaffen.

Die Mehrarbeit fiel von Mitte Mai bis zu meiner betriebsbedingten Kündigung Ende September an. Danach habe ich noch einen Monat (Oktober) bei einer anderen Firma gearbeitet.

Seit 1.11. bin ich nun arbeitslos gemeldet.

Nach längeren Verhandlungen hat mein Arbeitgeber mir erst Mitte November den Lohn für die Mehrarbeit bezahlt. Weil ich wußte , daß diese Zahlung noch kommt habe ich mich erst ab 1.12. auch für eine Aufstockung meiner etwas zu geringen Arbeitslosengeld I Bezüge auch beim Jobcenter als hilfesuchend gemeldet.

Darf ich die Zahlungen für Überstunden als Vermögen behalten, oder muß ich mit einer Verrechnung rechnen. Da die Ansprüche darauf ja eigentlich schon viel früher begründet waren würde ich sie eigentlich als "vorhandenes Vermögen im Rahmen des Vermögensfreibetrages" sehen. Zumal ich ja auch deshalb erst ab dezember Hartz 4 beantragt habe. Das Amt will aber eine EKS -Erklärung auch von 1.9.-30.11. von mir zur Antragsentscheidung.

Oh jeh, ich hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert ;-)

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Besteuerung in Deutschland bei Wegzug ins Ausland

Hallo zusammen,

ich bin Ende letzten Jahres (2012) zum promovieren ins Ausland gegangen und habe noch ein paar Fragen zur Besteuerung in Deutschland. Teilweise gibt es sie schon in ähnlicher Form, es sind aber immer noch ein paar Fragen offen. Es wäre klasse, falls ihr mir (gerne auch teilweise) bei den Punkten unten weiterhelfen könntet.

Kurz zum Hintergrund:

Ich habe die letzten Jahre in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet und bin Ende 2012 ins Ausland (nennen wir es Land A) gegangen, um zu promovieren. Dort erhalte ich ein geringes aber steuerfreies Promotionsstipendium.

Grober Verlauf von 2012:

Januar – September Aufenthalt und Einkommen in Deutschland

Oktober – Abreise Deutschland, Resturlaub im Ausland (nicht Deutschland, nicht Land A)

November – Ankunft und Aufenthalt in Land A, kein Einkommen

Dezember – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Ab 2013 – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Nun zu den Fragen:

1) Werbungskosten

Ich hatte a) im September und b) im November Ausgaben zur beruflichen Weiterbildung (Fernstudium) die ich bislang als Werbekosten angesetzt habe und auch normalerweise ansetzen würde. Kann ich a) und b) in meiner deutschen Steuererklärung für 2012 absetzen (Nach Zufluß/Abflußprinzip ja schon, oder? b) ggf nicht?

2) Wegzugsbesteuerung/Progressionsvorbehalt

a) Da ich ja in Land A lebe, muss ich für das Stipendium auch in Deutschland keine Steuern zahlen, ich muss es aber im Dezember als Progressionsvorbehalt angeben, oder? Wo und wie mache ich das denn genau? Wenn ich das als zusätzliches Einkommen angebe wird es doch automatisch versteuert, oder?

b) Land A hat das Steuerjahr vom Juli 2012 - Juni 2013. Muss ich in Land A Ende 2013 in meiner dortigen Steuererklärung dann meine Einkünfte aus Deutschland im Juli-Oktober 2012 ebenfalls für den dortigen Progressionsvorbehalt angeben?

3) Steuererklärung in den Folgejahren

Jetzt im Jahr 2013 lebe ich ja komplett in Land A. Muss ich dann nächstes Jahr trotzdem eine deutsche Steuererklärung abgeben bzw. wird mich das Finanzamt dazu auffordern (ich bin ja „im System“)? Kann ich, falls mich das Finanzamt auffordert, einfach so mitteilen, dass ich in Land A lebe und damit hat es sich erledigt?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Mattes

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Kein Hartz4, kein Geld, und dann noch kündigen?

Meine derzeitige Situation ist verzwickt. Habe vor 2 Wochen nach über 1 Jahr der Arbeitslosigkeit endlich einen Job in meiner Branche gefunden, doch die Arbeitsstelle macht mich psychisch fertig. Keine Einarbeitung, Mobbing von den Kollegen, vergiftetes Betriebsklima. Noch dazu habe ich immer noch keinen Arbeitsvertrag erhalten, obwohl ich ihn am ersten Tag unterschreiben sollte. Mit der Chefin habe ich bereits mehrfach gesprochen, sie sieht es jedoch ähnlich wie mein Umfeld: Pobacken zusammenkneifen und alles nicht so dramatisch sehen, nirgendwo ist Arbeit schön, ist nicht ihre Schuld dass die Mitarbeiter mich wie Dreck behandeln und mich nicht einarbeiten...

Ich weiss nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Jeden Tag wird es schlimmer, Zuhause weine ich nur noch und bin vollkommen fertig. Dazu kommen körperliche Beschwerden; kann kaum noch laufen und habe wahnsinnige Rückenschmerzen, da eigentlich vorgeschriebene Hilfsmittel bei der Arbeit nicht vom Betrieb gestellt werden.

Eigentlich klarer Fall: kündigen und was neues suchen. Aber erstens kenne ich die Kündigungsfrist nicht, da ich nie den Vertrag gesehen habe, und zweitens habe ich wahnsinnige Angst, dann wieder nichts zu finden. Ich habe in den letzten Monaten 200+ Bewerbungen geschrieben, auch für Putzstellen etc, und fast keine Rückmeldungen geschweige denn eine Zusage bekommen.

Dazu kommt, dass ich kein Hartz4 bekomme. Der Antrag wurde laut Jobcenter abgelehnt, ich warte jetzt seit 2 Wochen auf den Bescheid, der angeblich am 10. abgeschickt wurde.

Mein Freund hat für Ende Oktober unsere gemeinsame Wohnung gekündigt, weil ich meine Hälfte der Miete nicht bezahlen kann und er nicht mit jemandem zusammenleben möchte, der kaum das Essen bezahlen kann. Also würde ich effektiv ab November auf der Strasse sitzen, selbst wenn ich den Job jetzt nicht kündige.

Jetzt weiss ich einfach nicht mehr, was ich tun soll. Mein Freund will so schnell wie möglich die Mietschulden zurückgezahlt bekommen, und ich will einfach nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen ...

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Mehrere Nebenjobs als Student: steuerlich optimale Lösung und Rentenversicherung

Hallo zusammen,

meine Situation ist folgende: ich fange im Oktober ein Master-Studium an und habe aufgrund meines Alters keinen Anspruch mehr auf BaföG. Um meinen Lebensunterhalt + Studiengebühren etc zu finanzieren, habe ich zurzeit einen Job auf 400€ - Basis auf Lohnsteuerkarte (Verdienst tatsächlich: 300€, zusätzlich bekomme ich einen Bildungskredit von 300€). Da das nicht ausreicht, suche ich einen weiteren Job auf 400€ - Basis (langfristig), dazu meine Fragen:

  • Ich werde versuchen, den zweiten Job pauschal versteuern zu lassen, um damit nicht in Lohnsteuerklasse VI zu rutschen und die monatlichen Abzüge für Steuern zu vermeiden >> Grundgedanke richtig?
  • Um keine Steuern zahlen zu müssen, darf ich mit beiden Jobs den Grundfreibetrag von 8.004,-€/Jahr nicht übersteigen - oder liegt der Freibetrag bei 10.783€/Jahr, da ich ja weiterhin in Lohnsteuerklasse I und Student bin..?
  • Für mich ist wichtig, am Ende des Monats einen möglichst hohen Betrag (mind. 700,-€ aus den Nebenjobs) auf meinem Konto zu haben, Rückerstattungen am Ende des Jahres sind daher eher unbedeutend - gibt es sonst noch Ideen, wie ich das geschickt bewerkstelligen kann?

Und zur Rentenversicherung: Bei Verdienst über 400,-€ bin ich pflichtig, zahle ich die 9,75 % vom Gesamteinkommen oder nur von dem, was über die 400€ - Grenze hinausgeht?

Bin über jede Info/Anregung dankbar! Wiebke

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Werkstudent/Minijob Lohnsteuer

Hallo, ich habe für meine Situation leider keine passenden Antworten gefunden die mir weiterhelfen. Die ganzen Infoseiten haben mich inzwischen auch mehr verwirrt als, dass diese mir weithergeholfen hätten. Ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten sehr freuen.

1.) Ich bin 22 Jahre Student und studiere im 6. Semester. Ledig, nicht mehr familienversichert seitdem ich Werkstudent bin, sondern studentisch versichert bei der AOK (zahle etwa 70€ pro Monat)

2.) Ich habe letzes Jahr in den Semesterferien genau zwei Monate (August und September) einen Feriejob ausgeübt, bei welchem ich ca. 4200€ Brutto verdient habe.

3.) Anschließend habe ich von Mitte Oktober 2014 bis Mitte Januar diesen Jahres als Werkstudent gearbeitet. Monatlich habe ich 723€ brutto verdient, 12 Stunden in der Woche.

4.) Nun habe ich einen weiteren Werkstudentenvertrag von März bis Ende Juli angeboten bekommen. Brutto 900€, 15 Stunden in der Woche. Gleichzeitig habe ich aber noch einen Minijob, bei welchem ich nur am Wochenende arbeite. Dort komme ich monatlich aber nicht über 400€ hinaus.

Den Studentstatus dürfte ich unter diesen Bedingungen nicht verlieren oder? Welche Abgaben kämen bei welchem Job auf mich zu? Ich würde mich über Hilfe sehr freuen. Wenn ihr noch Fragen habt nur zu.

Danke!

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Anrechnung auf Arbeitslosengeld - Ausländische Rente?

Hallo, ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir eine kurze Info zu folgender Situation geben könntet.

Meine Mutter hat ihr ganzes Leben durchgängig gearbeitet, darunter einige Zeit in Österreich. Vor mehr als 2 Jahren wurde bei ihr leider Burnout diagnostiziert wodurch sie als "krank" galt. Aktuell wird sie aufgrund mir unverständlicher §en als "arbeitslos" statt "krank" geführt, weil der Burnout wohl rechtlich nicht mehr als 2 Jahre dauern darf :( Dies soll aber gar nicht mehr hinterfragt werden, weil meine Mutter die vielen Briefe mit den Ämtern nervlich nicht mehr schafft.

Meine Frage: Sie erhält Arbeitslosengeld gem. § 136 SGB III bis Oktober 2018. Vorher, im September 2017 beginnt aber schon ihre Rente. ALG II wird also nie passieren. Da sie aber einige Jahre in Österreich gearbeitet hat und das dortige Renteneintrittsalter bereits erreicht hat, bekommt sie von dort nun Rente. Müssen wir diese Rente aus Österreich nun dem deutschen Arbeitsamt melden? Es handelt sich hierbei ja nicht um einen Job/Zuverdienst oder ähnliches, oder?

Wir wollen natürlich rechtlich alles korrekt machen. Nur wollen wir keine schlafenden Hunde wecken, weil die zuständige Person beim Arbeitsamt bisher leider kein wirkliches Verständnis für die Erkrankung meiner Mutter zeigte.

Vielen Dank für eure Hilfe.

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