Jobcenter fordert: Antrag Frührente, bin 1 J. krank. Kann ich das rauszögern? EM-Rente ab 07/14 mehr

3 Antworten

Vielleich würde es funktionieren, wenn du dich umgehend vom Hartz 4 abmeldest und ab dem 01.07. den Antrag auf EM-Rente stellst. Aber an deiner Stelle würde ich einen Rechtsanwalt nehmen, denn in den Foren werden nicht so gerne rechtskomforte Tipps zur Umgehung von Gesetzen gegeben, zu eigenen Gunsten wohlgemerkt.

Hallo Fruehrente,

Sie schreiben:

Jobcenter fordert: Antrag Frührente, bin 1 J. krank. Kann ich das rauszögern? EM-Rente ab 07/14 mehr<

Antwort:

Sie sind gesetzlich zur Mitwirkung verpflichtet und wenn Sie sich weigern, gefährden Sie Ihr ALG 2!

Wer ALG 2 beziehen will, der ist noch über 3 Stunden belastbar und vermittelbar!

So wie Sie schreiben, sind Sie nicht mehr belastbar!

Betreffs der neuen Regelungen ab 1.7.2014 ist nocht nichts gesetzlich verankert und ob sich dies bei Ihnen auswirken wird, das richtet sich auch nach Ihrem Alter!

Werden Sie Mitglied beim VDK und lassen Sie sich entsprechend beraten, die Mitglieder erhalten Sozialrechtsschutz und Rechtsbeistand!

Wenn Sie finanziell schwach gestellt sind, können Sie alternativ bei Ihrem zuständigen Amtsgericht Beratungskostenhilfe beantragen und ggf. einen Fachanwalt hinzuziehen!

Vor einem Antrag auf Erwerbsminderungsrente sollten die Hausaufgaben abgearbeitet werden!

Siehe hierzu auch unter folgenden Links:

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/56111/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

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vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

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erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

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gruene-hilfe.de/haeufige-fragen-an-die-gruene-hilfe/beratungshilfe-und-prozesskostenhilfe/

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gegen-hartz.de/

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Du hoffst wohl auf die Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente, die zum 1. Juli kommen soll. Es soll wohl so 50 Euro je Rente ausmachen. Aber das Gesetz ist noch in Beratung. Einer mündlichen Aufforderung des Jobcenters mußt Du nicht nachkommen, erst wenn es schriftlich kommt oder per Eingliederunsvereinbarung läuft, mußt Du dem Rentenantrag nachkommen. Oder Du sprichst mit dem Mitarbeiter, erklärst die Lage und bittest, daß er Dir bis Juli für den Rentenantrag Zeit gibt, das sind ca. 2 Monate, das kann er vielleicht noch abwarten, Du kannst die Zeit für eine Rentenberatung und für die Anforderung einer Rentenauskunft nutzen, damit Du siehst, wie hoch die EM-Rente momentan wäre.

Verwertungsverbot für freiweillige Rentenversicherung bei Antrag auf Grundsicherung in Frührente?

Hallo zusammen,

hab ein verwirrendes problem zu dem ich dringend infos und gutgemeinte ratschläge benötige...

mein Vater ist 62, schwer krank und in Frührente (volle Erwerbsminderung) wegen Berufsunfähihgkeit und bezieht eine rente von ca.109€. desweiteren hat er seit ca. 10 jahren eine freiwillige rentenversicherung mit PROVINZIAL abgeschlossen (niedrige summe), die bis 2014 laufen soll und bis2013 kapitalertragssteuerpflichtig ist.

Vor dem Antritt in die Rente war er kurzfristig arbeitslos gemeldet. jetzt, da er rente bezieht ist das sozialamt zuständig für seine grundsicherung. er hat einen antrag gestellt und der sachbearbeiter hat vorerst die grundsicherung untersagt (nicht schriftlich) mit der begründung, er könnte die rentenvers. aufbrauchen, oder nachweisen, dass man ans geld bis 65 nicht rankommen kann. die PROVINZIAL hat ihm nun ein Verwertungsverbot zugeschickt, für dass er sich entscheiden kann.

bevor er unterschreibt, kann mir bitte jemand sagen, ob das mit dem verwertungverbot (auch so zeitnah) beim sozialamt nach SGB XII funktionieren wird?

gleichzeitig habe ich auch gelesen, dass in fällen (rückkaufswert unter 90%+kapitalertr.steuer) aufgrund hoher verluste die ämter nicht die verwertung erzwingen können. stimmt das?

es wäre für ihn fatal ein verwertungsverbot zu unterzeichnen und doch keine grundsicherung zu erhalten.

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Fragen zur Erwerbsminderungsrente?

Guten Tag,

ich beschäftige mich seit kurzen erst mit dem Thema EM, da ich nun schon längere Zeit krank bin und höchstwahrscheinlich 100% erwerbsunfähig.

Ich habe gelesen, dass man vor 1961 geboren sein muss, um die EM-Rente zu bekommen?

Frage 1. Kann das denn so stimmen? (Man kann doch auch in jüngerem Alter krank sein....)

Frage 2. Ich habe gesehen, dass hier Berechnungsmethoden gibt, sich seine Rentenansprüche auszurechnen. Wozu ist dies erforderlich, da doch die Anprüche sprich Beträge jährlich als Renteninformation zugesandt werden...

Frage 3: In der Renteninformation ist ein montlicher Betrag bei voller Erwerbsunfähigkeit aufgeführt. Verändert sich dieser zum Zeitpunkt des normalen Renteneintrittsalters mit 67 Jahren oder bleibt der Betrag, abgesehen von Rentenerhöhungen, gleich?

Vielen Dank für die Beantwortung!

Mit freundlichen Grüßen

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Schmerzgutachter

Ich habe eine Schmerzkrankheit mit neuropathischen Schmerzen. Ich habe einen Antrag auf EM Rente gestellt weil ich nur zwischen 3 und 5 Stunden arbeiten kann. Mein Antrag ist schon mal gescheitert weil der Gutachter der RV nicht mal meine Krankheit kannte. Meine Schmerztherapeutin meinte damals, dass ich ein Recht auf einen Schmerzgutachter habe. Ist das richtig? Und wenn, wie mache ich das. Ich habe ein Schreiben bekommen und die Fachrichtung des Gutachters ist wieder Neurologie/Psychiatrie, genau wie vor 2 Jahren. Möchte nicht wieder daran scheitern.

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hat unterbrochenen krankschreibung einfluss auf EM-rentenantrag

Hallo erstmal, Ich bin seit Dezember2010 arbeitslos.Mein Arbeitslosengeld läuft im Juli aus.Zurzeit bin ich krankgeschrieben und habe einen Antrag auf EM-Rente gestellt.Meine Krankenkasse zahlt aber nach den 6Wochen "Lohnfortzahlung" vom Arbeitsamt kein krankengeld ,da die 3 Jahresfrist noch nicht abgelaufen ist.Was kann ich tun um mein ALG1weiter in voller Höhe zu erhalten ohne meinen Rentenantrag zu gefährden? Krankengeld bekomme ich erst wieder im Juni. Wenn ich bis dahin familienversichert bin bekomme ich aber auch kein Krankengeld.Die Sache ist ziemlich kniffelig. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

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Finanzielle Hilfe bei Frührente

Guten morgen. Ich möchte mich mal erkundigen, wie das weiter läuft, wenn ich Frührente beantrage. Von der LVA bekommt man ja 1x im Jahr einen Bescheid, wenn man sofort Rente bekommen würde,usw.Das ist ja nicht besonders viel! Welche finanziellen hilfen gibt es denn noch?Könnte ich noch einen Antrag für Wohngeld beantragen?Natürlich würde ich auch gerne weiter arbeiten, oder falls ich Frührente bekomme einen Nebenjob machen, aber das wird wegen meinem Unfall nicht so gut klappen.Denn ich habe große Schwierigkeiten mit den beiden Rückenleiden und halt den Unfall den ich hatte! Ich bin in der VdK, können die mir ggf. weiter helfen? Muß ich zu meinem D-Arzt und mit dem alles besprechen, oder kann ich auch zu meinem Hausarzt? Wahrscheinlich bekomme ich auch eine kleine BG Rente, da der Unfall den ich hatte ein Arbeitsunfall war.Früher (jetzt schon mal ein Sprunggelenk versteift, und Januar der andere Fuß)oder später werde ich sowieso bleibende Schäden haben, und ggf werd ich daher eine Dauerrente bekommen (wenn es halt mehr als 20% MdE sind) Wo könnte ich mich denn genau erkundigen? Ich weiß, das es bei der Frührente große Abstriche gibt, aber bekommt man keinerlei weitere Hilfen dann? vielen Dank für Tipps

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Erwerbsminderungsrente oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung?

Meine Tochter (23 Jahre) arbeitet seit Fenruar 2013 in einer WfbM und erhält auch seitdem Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Im Vorfeld der Eingliederung in die Werkstatt wurden wir aufgefordert, einen Antrag auf Rente bei Erwernbsminderung zu stellen. Dieser wurde zunächst ohne weitere Prüfung abgelehnt, da die Versicherungszeiten nicht erfüllt seien. Wir haben auf Anraten eines Anwaltes einen Widerspruch eingelegt mit der Begründung, dass die Wartezeit vorzeitig erfüllt sei (Ausbildungsende 2009, Feststellung der Erwerbsminderung 2012, 20 Monate Pflichtbeiträge gezahlt). Nun wurden diverse ärtliche und persönliche Stellungnahmen angefordert. Meine Frage - macht es überhaupt Sinn, derartig viel Zeit und Kraft zu investieren? Müssen wir bis zur letzten Instanz gehen, um für die Grundsicherung nachzuweisen, dass sie keine EM-Rente bekommt? Wenn wir jetzt nicht weitergehen, wird der Antrag sicher wegen mangelnder Mitwirkung abgelehnt. Kann dann die Grundsicherung gestrichen werden? Was hätte sie überhaupt von der EM-Rente? Falls der Antrag jetzt abgelehnt wird, können wir später nochmal einen stellen? Ich habe schon an vielen Stellen gesucht, aber leider zu dieser speziellen Konstellation nichts gefunden.

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