job cnter?

2 Antworten

Wenn auf dem Briefkasten " Jobcenter " geschrieben stand, würde ich es auch vermuten !

Sicherer ist es aber, die Post persönlich am Empfang abzugeben und den Inhalt mit Datum bestätigen zu lassen, sozusagen als Beweis für das rechtzeitige Einreichen bestimmter Unterlagen.

Gerade von Jobcentern hört man Haarsträubendes, was verloren gegangene Post angeht !

Es kann ordnungsgemäß ablaufen, muss es aber nicht. Den Beweis musst du liefern !

"Gerade von Jobcentern hört man Haarsträubendes, was verloren gegangene Post angeht " - da hast Du es wieder mal.

Man sollte immer beide Seite kennen und hören.

Das Jobcenter kann sich nicht wehren, dass massenhaft faule Kunden (und die hat es !!!) allen möglichen Mist behaupten - und Teile unserer Presse sind so dämlich, das dann zu verbreiten.

Ich kann Dir das am Beispiel Finanzamt erläutern.

"Wo bleibt mein Geld - ich habe meine Steuererklärung schon e w i g abgegeben."

Computer befragt - die Erklärung wurde vor zwei Wochen abgegeben.

"Den Steuerbescheid 2011 habe ich n i e bekommen."

Blöd nur, dass die darin festgesetzten Vorauszahlungen bezahlt wurden. Woher wohl wussten die das ?

usw ... usw.

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@correct

Es gibt immer Ausnahmen von der Regel !

Beispiel, beide Seiten Jobcenter:

ich selbst habe für einen Bekannten (der trotz ständiger Eigenbemühungen, einfach keinen Fuß in den 1.Arbeitsmarkt bekommt) Unterlagen kopiert und meiner guten Bekannten,(Fallmanagerin vom Jobcenter) in die Hand gedrückt

........Unterlagen verschwunden !

Sie hat mir versichert, die Nachweise sofort nachdem ich gegangen war, der zuständigen Bearbeiterin übergeben zu haben.

Du kannst auch mir " Unwissenden " einmal etwas glauben !!!!

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@correct

und ob !

Definition: A u s n a h m e n sind eine Abweichung von der geltenden Regel!

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@Gaenseliesel

Ausnahmen gibt es immer.

Hier von haarsträubend zu reden ist ungeprüfte Übernahme von Hetzereien.

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@Gaenseliesel

Ich hab Dir doch geschildert, wie es läuft.

Wenn man wenig Umgang mit Leuten und Behörden hat(te) ...

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Ja Gänseliesel da hast du Recht. Correkt scheint niemanden als Mensch zu akzeptieren. Diese Unterstellungen und bösgarstigen Mutmaßungen. :-)

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Ergänzend zu @Gaenseliesels Antwort: Also angekommen sind die Unterlagen ja im Briefkasten. - Es gibt bei Jobcentern aber auch Kuriositäten. So z.B. warf ein "Kunde" des Jobcenters seine Unterlagen vor dem Jobcenter in einen Briefkasten, auf dem groß und breit "Jobcenter" stand - später erfuhr der "Kunde" von einer Jobcenter-Mitarbeiterin, der Briefkasten würde gar nicht mehr gelten, im Jobcenter in der Eingangshalle sei eine Tonne, wo alles reingeworfen werden solle.

Erkundige Dich also am besten im Jobcenter, ob das, was in den Briefkasten geworfen wird, auch tatsächlich bei den Sachbearbeitern ankommt.

Anstatt die Unterlagen irgendwo quasi anonym hineinzuwerfen, ist es deutlich sicherer, die Unterlagen gegen eine Bestätigung abzugeben (dazu gleich mehr).

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Vorsorglich meine Hinweise für Arbeitslose (ALG 1 und ALG 2 / Hartz IV) und Aufstocker sowie Grundsicherungsbezieher - Du wirst leicht erkennen, was auf Deine Situation zutrifft:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird - sind es mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen. (Achtung! Anlagen immer als Kopie einreichen. Falls ausnahmsweise mal ein Original verlangt wird, dann davon für die eigenen Unterlagen eine Kopie machen.) - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Nicht (oder angeblich nicht) abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. - Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren und lies auch dies: Hartz IV: Verschwundene Unterlagen mit System? http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-verschwundene-unterlagen-mit-system.php

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden. - Lies auch

Wichtige Tipps für Hartz-IV-Betroffene http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wichtige-tipps-fuer-hartz-iv-betroffene.php

und

Die häufigsten Hartz IV Fehler der Jobcenter http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/die-haeufigsten-hartz-iv-fehler-der-jobcenter.php

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser Ämterlotse muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

  • Ämterlotsen
  • Behördenlotsen
  • Behördenbegleiter
  • Hartz IV Mitläufer

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

In Hamburg z.B. bietet die Diakonie Begleitung durch Ämterlotsen an.

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

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A C H T U N G ! - sehr wichtig für Hartz IV-Bezieher:

Folge den Dir aufgegebenen Mitwirkungspflichten wie Bewerbungen schreiben, an Maßnahmen / Fortbildungen teilnehmen (auch falls Dir eine der Maßnahmen blöd, unsinnig oder für Dich unangemessen erscheinen mag). In solch einem Fall wende Dich an eine Arbeitsloseninitiative / Arbeitslosenberatung / Rechtsberatung. - Bezüglich fehlender Mitwirkung wurde das Gesetz für Hartz IV-Bezieher krass verschärft, und das kann sehr schmerzhafte finanzielle Folgen für Dich haben!

Das Jobcenter kann dann ihren "Kunden" berechnen, was das Jobcenter hätte sparen können, hätte der "Kunde" die Anweisung befolgt und dadurch Arbeit gefunden - und das nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für künftige Jahre. (Das ist also ein Schauen-wir-mal-in-die-Glaskugel-Gesetz, völlig gaga, leider aber real.) Und das kann sehr, sehr, sehr teuer für den "Kunden" werden.

U n d :

Sollst Du im Jobcenter eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) unterschreiben, unterschreibe sie nicht dort, nimm sie mit nach Hause!! - Geh auf YouTube und gib dort ein: Eingliederungsvereinbarung. - So bekommst Du viele wertvolle Infos zu diesem Thema.

400 Euro Job + freelancer Auftrag + Aufstockung Job Center Was nun???

Hallo! ich bin seit 1 Jahr freiberuflich tätig - arbeite für verschiedene Kunstevents, betreue Künstler, organisiere Galerie- und Atelierrundgänge. Da ich immer noch nicht genug verdiene - bekomme ich eine Aufstockung (ALG II), das Job Center bezahlt auch meine freiwillige gesetzliche Versicherung, zusätzlich die Pflege- und Rentenversicherung. Das ist natürlich kein Dauerzustand - denn die Aufräge werden mehr manchmal und ich zweifle daran, ob ich jedes mal alles dem Job Center sagen muss. Die Angst dass sie meine Versicherungen nicht mehr bezahlen werden und dass ich im nächsten Monat wieder nicht über die Runden kommen werde gibt mir keine Ruhe. Jetzt habe ich ein angebot bekommen - ein 400 Euro Job plus noch einen freiberuflichen Auftrag - allerdings weiß ich nicht für wie lange...Meine Frage an Euch: soll ich den 400 Euro Job als Honorarjobmachen (dann wären das 500 Euro und ich würde weniger Std. arbeiten) und den anderen Auftrag eben auch freiberuflich, dann hätte ich etwas mehr als 1000 Euro im Monat (Einnahmen). Wenn man die Ausgaben abzieht, würde ich trotzdem beim Jobcenter bleiben? Eine andere Möglichkeit wäre den ersten Job als 401 Job zu nehmen (dann wären die Versicherungen dabei), weiß aber nicht ob die Aufstockung vom Jobcenter in so einem Fall entfällt. Pfui, eigentlich möchte ich gar nicht mehr freiberuflich tätig sein, diese Überlegungen und permanenten Rechnungen machen einen zu schaffen. Danke für Eure Ratschläge im Voraus!

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