Jetzt muss sich was ändern!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die erste Einsicht ist der beste weg zur besserung. Du kannst Dir beim Amtsgericht eine sogenante Schuldnerauskunft einholen. Die meisten Gerichte machen dieses kostenlos. Das Schreiben könnte so aussehen.


Bitte Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis und den Vollstreckungsakten zum Zweck der Gläubigerermittlung

Meine Voranschriften:

Musterstraße 5, 11111 Musterhausen

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit bemühe ich mich mit Unterstützung einer Schuldnerberatungsstelle um einen vollständigen Überblick über meine Schulden. Aufgrund fehlender Unterlagen bin ich allerdings nicht in der Lage, eine vollständige Auflistung aller Gläubiger zu erstellen. Ich bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen. In folgenden Punkten bitte ich Sie um Auskunft:

• Besteht zu meiner Person eine Eintragung in Ihrem Schuldnerverzeichnis? • Sind Ihnen sonstige (frühere) Vollstreckungsvorgänge gegen mich bekannt? • Welche Gläubiger können Sie mir aus Ihren Unterlagen benennen?

Die Adressen und Aktenzeichen der Gläubiger sowie die ungefähre Höhe der Forderungssumme wären mir besonders wichtig.

Für Ihre Auskunft bedanke ich mich im voraus. Wegen meines niedrigen Einkommens bitte ich Sie, auf etwaige Erhebung von Gebühren zu verzichten.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereits im voraus sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen

Wenn du alle Glaubiger zusammen hast empfehle ich Dir eine Schuldnerberatung aufzusuchen. Die Caritas oder AWO bietet das z.B. kostenlos an um auch zu prüfen welche Sachen bereits verjährt sind. Ausserdem hättest Du je nach Einkommen vieleicht auch die möglichkeit Vergleiche auf 6 Jahre zu Schließen um keine Privatinsolvenz zu machen. Meistens sind die Gläubiger froh das Sie wenigstens ein teil des Geldes bekommen.

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@Michael1981

Leider sind diese überlastet und arbeiten manchmal auch nicht sehr effektiv. Da wird schnell in die Privatinsolvenz gedrängt, was durchaus öfters vermeidbar ist und letztendlich auch Nachteile für den Schuldner nach sich ziehen kann.

Die Wartezeiten betragen in München z.B. für einen Termin tlw. 6 Monate.

Wenn einer vereinbart wurde dies direkt den Gläubigern mitteilen. So vermeidet man oft weitere Kosten oder z.B. die Abgabe der EV.

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@Awando

Ich kann z.B. über die AWO nur positives berichten, die wartezeit auf einen Termin betrug bei meiner Lebensgefährtin 14 tage. Die beratung und hilfe 1A.

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@Michael1981

Vielen Dank für deine schnelle Hilfe, leider gibt es bei mit keine AWO, wir haben hier jedoch das Diakonische Werk, ich habe mir die Tel schon einmal raus gesucht, jetzt möchte ich nur noch die gesamtauflistung aufstellen um meine Anliegen mit dem Schuldnerberater möglichst schnell klären zu können.

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So.. Hallo alle zusammen. Die letzten Monate waren ja sehr Nervenaufreiben, ich möchte euch aber trotzdem auf den laufenden halten. Bei mir ging es damit weiter, dass ich anfragen an das Gericht und der Gerichtsvollzieher stelle geschickt habe. Zudem habe ich noch bei Creditreform und Infoscore angefragt. Leider alles ohne neue Informationen. Also habe ich einfach mal im Diakonischen Werk (Schuldenberarung) einen Termin ausgemacht. Nach 6 Wochen war es dann so weit und wenn ich ehrlich bin frage ich mich warum ich dort schon nicht viel früher war. Aber am ende ist man ja bekanntlich schlauer :-) Der nette Herr schaute sich also meine Probleme an und erklärte mir, dass der größte teil meiner sorgen allein aufgrund der Verjährungsfrist wiedersprochen werden kann. Und so war es auch. Die Gläubiger die dann noch übrig blieben konnte ich bis auf einen bereits vollständig zurück zahlen. Und auch meine Schufa sieht auch langsam wieder Sonne. Dieser eine Gläubiger wird sich auch noch im laufe des Jahres erledigen. Die anderen Gläubiger (die ich nicht kenne) wenn sie denn überhaupt noch welche sind, werden sich laut diesem Herren schon noch melden bzw. auch nicht, denn wenn sie sich nach so langer Zeit nicht gemeldet haben ist es sehr unwahrscheinlich dass sie noch ansprüche haben.

In diesem Sinne möchte ich mich noch einmal bei allen für die Unterstützung bedanken.

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Hallo,

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Gruß

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1.) ich zahle jeden Monat jetzt 1000€ aber habe keine Ruhe vor Mahnungen, Gerichtsvollzieher ect. bis die Gläubiger zustimmen sollten?

2.) können sie in dieser Zeit eine Lohnpfändung durchsetzen?

3.) ist es richtig, dass mir laut Pfändungstabelle bei drei Personen ( meine Frau ist in der Elternzeit) bei 4000€ Netto ca 3000€ bleiben müssen

4.) was passiert z.B. nach einem Jahr wenn keine Einigung erzielt wurde mit den dann 12000€ die eingezahlt habe und wie soll es dann weiter gehen?

für ehrliche und Antworten auf die ich mich auch verlassen kann würde ich mich sehr freuen, da mir auch langsam die Zeit davon läuft, denn noch habe ich 14 Tage Wiederspruchsrecht, wenn ihr meint das es zu unsicher ist und ich besser die Insolvenz anstreben sollte....was ich aber eigendlich nicht möchte

DANKE

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