Jetzt Bausparvertrag abschließen. Wie sinnvoll für mich?

4 Antworten

Nichts gegen Bausparverträge, aber in diesem konkreten Fall würde ich davon zum jetzigen Zeitpunkt abraten. Wie schon selbst vom Fragesteller beantwortet, ist der Zweck des Bausparens auch die Ansparphase, damit Kredite überhaupt gewährt werden können. Entweder man zögert den Erwerb der Immobilie heraus um mehr Eigenkapital anzusparen oder man geht mit dem Kaufpreis für eine Immobilie runter. Denn: Eine solide Finanzierung ist nur dann gewährleistet, wenn mindestens 25 bis 30 % des Kaufpreises als Eigenkapital vorhanden sind.

Ein Bausparvertrag macht in deiner Situation wenig Sinn.

Da du in 2-3 Jahren kaufen möchtest wird das Bausparer bis dahin nicht zuteilungsreif sein. Spare das Kapital lieber in Festgeld (auf den Zeitraum zugeschnitten) und Tagesgeld an.

Einen Bausparvertrag in deiner Situation für Renovierungen abzuschließen halte ich für fahrlässig. Du solltest jeden Euro in die Kredittilgung stecken!

Bausparen ist dann besonders sinnvoll, wenn man auf steuerliche Förderung rechnen kann: bei 3 Kindern vielleicht sehr sinnvoll. Ansonsten ist es natürlich eine Finanzierung mit langen Wartezeiten und hohen Tilgungen in der Finanzierungsphase. Die Branche übertrifft sich da mit Werbegags, was dich aber nicht verführen sollte.( siehe auch die offene Werbung von Schwäbisch Hall/Volksbank) Ich halte Bausparen nur i.H.v. 20-30% des Kaufpreises für sinnvoll: abhängig natürlich von deinem Gehalt und der dauerhaft sicheren Beschäftigung.

Bausparvertrag voll und nun?

Hallo,

vorneweg: Ich will auf alle Fälle bauen - allerdings erst in ca. 5 Jahren.

Ich habe drei Bausparverträge:

1) 1x 10.000€ Bausparsumme (fertig, zuteilungswürdig) abgeschlossen 2003 2) 1x 50.000€ (Riester, da spare ich momentan rein) abgeschlossen 2011 3) 1x 10.000€ (Wohnbauprämie, Vermögenswirksame Leistungen) abgeschlossen 2011

Meine Frage ist nun soll ich mir Bausparvertrag 1 zuteilen lassen? Bekomme dort 1,5% Sparzins. Der Sollzins ist 4,25%. ich frag mich eben ob es Sinn macht den einfach liegen zu lassen .... oder ob ich das Geld nehmen soll und in Tagesgeld anlegen... Hat jemand Tipps für mich?

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Was tue ich, wenn die Bausparkasse eine Erhöhung der Sparrate fordert?

Ich habe im Jahre 2003 für meine Partnerin einen Bausparvertrag bei der damaligen Quelle Bausparkasse (heute BSQ Bauspar AG) abgeschlossen. Der Plan damals war, das Geld für meinen Erstgeborenen anzusparen und ihm das mit 18 auszuzahlen. Das wäre theoretisch 2021.

Vertragsahmen sehen folgendermaßen aus:

Tarif: Q12Bonus; Verzinsung: 4,75 %; Bausparsumme: 14.000,00 €; Vertragsbeginn: 06.10.2003; Ablauf Bindefrist: 06.10.2010; Festgelegte Sparrate monatlich: 25,00 €

Ende letzten Jahres erhielt ich Post, dass die Regelsparraten in den letzten 12 Monaten nicht vollumfänglich geleistet wurden. Wir wurden aufgefordert den Fehlbetrag von 372,00 € bis Ende Januar 2016 zu begleichen. Im Schreiben wurde darauf hingewiesen, dass laut Bausparvertrag die monatlichen Sparzahlung bis zur ersten Auszahlung mindestens 4 ‰ betragen muss. Auf meinen Anruf bei BSQ hin wurde mir das bestätigt und aufgezeigt, dass 4‰ von 14.000,00 €

= 56 € ergeben. Abgezogen meiner gezahlten 25 € entsteht ein monatlicher Fehlbetrag von 31 € (macht im Jahr 12 x 31 = 372 €) Wenn ich die Zahlung nicht leiste, wird mir mit Kündigung gedroht.

Welche Schritte wären jetzt richtig, um den Bausparvertrag zu erhalten? Soll ich die Zahlung von 372,00 € leisten und abwarten? oder Soll ich die 372,00 € Zahlen und die Sparrate auf monatlich 56 € erhöhen?

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Muss Bausparvertrag bespart werden?

Hallo, wir würden für die Finanzierung unseres Neubauvorhabens gerne einen Kreditantrag bei einer Bank stellen. Nun sagte der Finanzberater, dass wir 0,2% am Sollzins sparen, wenn wir gleichzeitig einen Bausparvertrag bei einer kooperierenden Bausparkasse abschließen. Dieser Vertrag müsse allerdings nicht bespart werden und es sollen nur die jährlichen Kontoführungsgebühren anfallen. Im Bausparvertrag selber steht allerdings, dass wir uns verpflichten, jeden Monat mindestens 1 Promill der Bausparsumme einzuzahlen. Die Bank erklärte dieses Prozdere in einer Email so: Dadurch, dass in den Darlehensverträgen keine Abtretungen der Bausparverträge aufgenommen werden, ergibt sich die "freie Verfügung" über die Bausparverträge. Die Besparung wird durch das Bauspargesetz geregelt, da Bausparkassen dazu verpflichtet sind, eine regelmässige Besparung zu beauflagen - aus Kundenschutzgründen - damit der Vertrag natürlich irgendwann einmal in die Zuteilung und somit der Kunde in den Genuss des günstigen Bauspardarlehens kommt. Diese Absicherungsverträge sind reine Sparverträge, von daher ist die Höhe bzw. Regelmässigkeit der Besparung zwar seitens der Bausparkasse gewünscht, aber für die Sparer/Kunden nicht verpflichtend. Es können natürlich auch unregelmässige Sonderzahlung anstatt einer lfd. Besparung gezahlt werden.

Daraus geht aber nicht eindeutig hervor, dass keine Einzahlungen getätigt werden müssen; nur, dass sie nicht regelmäßig sein müssen. Oder sehe ich das falsch? Viele Grüße

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2 Bausparverträge seit 4 Jahren was nun

Hallo Leute,

hab da mal eine Frage, ich habe 2 Bausparverträge einmal Wohnbausparvertrag und ein normalen, dass ich später ein günstigen Ratenkredit bekomme für Auto bzw. Wohnung. Meine Frage ist es sinnvoll die beiden weiter laufen zu lassen oder soll ich den normalen Bausparvertrag kündigen und mehr in den Wohnbausparvertrag investieren. Wohnbausparvertrag zahl ich im Monat 150 € und Gesamtsumme ist 25.000 € die ich ansparen muss. Bei dem normalen zahl ich im Monat 55 € und die Gesamtsumme liegt bei 20.000 €. Wo ich die Verträge abgeschlossen habe war ich noch Jung und wollte einfach Sparen. Zurzeit denke ich mir das mit dem Bausparvertrag für das Auto schwachsinn ist und möchte gerne diese kündigen und mehr in den Wohnbausparvertrag einzahlen und womöglich die Gesamtsumme auf 50.000 € erhöhen.

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