Jahressteuerbescheinigung - muß diese unbedingt bei der Steuererklärung enthalten sein?

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Je nachdem, wie lange die letzte Steuermitteilung des letzten Fonds dauert, kann es bis Mai gehen, bis die Steuerbescheinigungen versendet werden, ohne dass die Bank irgendwas daran drehen kann. Die Auswahl guter Fonds würde eng, wenn man nur die nehmen dürfte, die auch noch ihre Steuerdaten schnell weitergeben.

Wenn du eine Steuerrückerstattung zu erwarten hast, empfehle ich, die Erklärung entweder ohne die Anlage Kap abzugeben (mit einem Hinweis darauf, dass das nachgereicht wird).

Wenn diese Anlage bei dir von Bedeutung ist, kannst du auch die Zahlen des Vorjahres angeben. Ebenfalls mit einem Hinweis, dass die korrekten zahlen folgen.

Bescheide können in dem Fall unbefristet (?), jedenfalls mit vier Jahren lange genug geändert werden, wenn du später die (berichtigte) Anlage Kap nachreichst. Eventuelle dort bescheinigte anrechenbare Steuern werden erst dann bescheinigt.

Wenn Du Kapitalerträge über die Steuererklärung abrechnen willst, geht es ohne Bescheinigung sicher nicht. Frag doch nochmals nach bei der Bank, viell. erhältst Du die Bescheinigung nur auf Antrag.

Arbeit aus religiösen Gründen aufgeben

Hallo,

es geht darum: . Bin selbstständig, verdiene aber noch nicht genug, sprich ich verdiene ca 350 Euro momentan. Die Aussichten sind gut, das Ganze wird aber noch einige Zeit wohl dauern, bis ich soviel verdiene, dass ich nicht mehr auf Hartz 4 angewiesen bin (1-2 Jahre).

Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen (Bedarfsgemeinschaft), wir haben 2 Kinder.

Für mich ist nicht das Arbeitsamt, sondern das Landratsamt zuständig.

Ich bekomme von meinem Fallmanager Stellen vorgeschlagen und muss mich auf die bewerben und natürlich auch eigeninitiativ muss ich mich bewerben, sprich 6 Bewerbungen pro Monat. Darf eine Vollzeitstelle nicht ablehnen.

Nun habe ich mich auf eine Stelle als Fahrer (Eigeninitiative) beworben. Vorstellungsgespräch war gut, durfte heute loslegen. Leider doch kein Arbeitsvertrag, es sind noch andere Bewerber da. Er kommt Ende der Woche auf mich zu hieß es heute. Aber das ist auch nicht das Problem.

Zu meiner Frage: Ich habe heute bei dieser Arbeit feststellen müssen, dass ich "Sachen" liefern muss, die ich aus religiösen Gründen nicht liefern darf. Wie soll ich nun vorangehen? Soll ich meinem Fallmanager mitteilen, dass ich die Arbeit aus religiösen Gründen nicht ausüben darf? Muss ich mit Sanktionen rechnen?

Andere Frage: Darf ich mir auch einen anderen Fallmanager wünschen? Ich habe das Gefühl, dass er mich einfach nur loshaben will...mir keine Stellenangebote schickt, die auf mein Profil passen. Er sucht keine langfristige Lösung mit mir, unterstützt mich einfach nicht. Ich hatte ihm vorgeschlagen, dass ich einen Kurs starte, das ca. 10 Monate geht. Am Ende ist man zertifizierter Java-Programmierer. In der Regel wird das vom Arbeitsamt 100% gefördert. Nur mein Fallmanager vom Landratsamt meinte, dass das nur dann gehen würde, wenn ich schon vorher eine Zusage von einer Firma hätte. (Wie soll das gehen, 10 Monate vorher?). Was meine Selbstständigkeit angeht, interessiert ihn das auch nicht wirklich...

naja sorry, wegen dem langen Text...hoffe jemand kann mir da ein wenig weiterhelfen

lg martin

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