Jahresabo kündigen, wie lange muss ich bezahlen?


01.04.2020, 00:06

Jetzt habe ich glaube einen Fehler gemacht...

Mit dem Widerrufsrecht hätte ich 75% des Endbetrages zahlen müssen.

Ich habe meinen Vertrag geändert und zwar von 12-Monate auf 6-Monare, da der Endbetrag der Selbe wär, wie bei dem Widerrufsrecht. Dann habe ich auf meinen Zahlplan geschaut und festgestellt, dass die mir jetzt sowohl den 12-Monatigen als auch den 6-Monatigen Vertrag in Rechnung gestellt haben.

Wie kann das sein, ich habe doch den Vertrag geändert!!!!

4 Antworten

Wenn du ein 12 Monatsabonnement abgeschlossen hast, dann kannst du auch erst zum Ende desselben kündigen, und zwar mit einer Frist von drei Monaten. Wann endet dein Abo laut Vertrag? Davon drei Monate zurück rechnen. Du kannst aber jetzt auch gleich kündigen, zahlst aber noch bis Vertragsende. Gab es einen Testzeitraum, zu dessen Ende du hättest kündigen können?

Das Abo läuft noch bis zum 18.03.2021. Und nein, es gab keinen Testzeitraum...

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@IssiLondon

Was steht in der Widerrufsbelehrung? Du kannst deinen Anbieter auch googeln, ob er seriös ist bzw.wie du bei einem unseriösen aus der Nummer rauskommst. Prophylaktisch schickst du jetzt sofort eine Mail mit deiner sofortigen Kündigung. Kann funktionieren, muss nicht. Versuch macht klug.

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Ich denke mal du musst 12 Wochen vor Ablauf der 12 Monate kündigen.

Wenn du jetzt kündigst, kann es gut sein, dass du die vollen 12 Monate bezahlen musst.

Du solltest aber schleunigst prüfen, ob dir nicht ein 14-tägiges Widerspruchsrecht zusteht.

Wenn dem so ist, dann ist Eile geboten wenn heute der 13. Tag ist.

Den Widerspruch dann sofort per Email und Fax einreichen.

Bitte poste mal die Widerrufsbelehrung oder einen Link auf die Webseite des Anbieters.

Ein Widerrufsrecht, bei dem du 75 % des Betrages bezahlen musst, ist Bullshit. Widerrufe den Vertrag sofort. Rechtzeitiges Absenden des Widerrufs genügt.

Du hättest besser den Namen der Single-Börse dazu geschrieben. Dann wüßte man woran man ist.

Anbieter wie ElitePartner sind für üble Tricksereien bekannt. So wird bei Ausübung des Widerrufsrechts behauptet, man habe schon Leistungen in Anspruch genommen für irgendeine Persönlichkeitsanalyse. Vor Gericht standhalten können solche Berechnungskniffe in der Regel nicht.

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