IT-Freiberufler + Umsatzsteuer + Ausland (Kleinunternehmerregelung)

2 Antworten

  1. Den § 19 (Kleinunternehmerregelung) kannst Du auch ohne die Summenprüfung schon abhaken, der gilt nämlich nur für Umsätze in Deutschland.

  2. Der Ort der sonstigen Leistung ist nach § 3a Abs. 2 der Ort an dem der Empfänger sein Unternehmen betreibt. Das ist hier der Ort in den USA, wo Dein Auftraggeber seinen Sitz hat.

  3. Somit hier in Deutschland keine Umsatzsteuer.

Somit berechnest Du ohne Umsatzsteuer. Wenn es ein europäisches Land wäre, so müßte der Empfänger die Steuer im Reverse Charge Verfahren zahlen.

Keine Umsatzsteuer, weil Ort der sonstigen Leistung im Ausland

Freiberufler und Gewerbetreibender - ist das möglich?

Hallo und guten Morgen. Ich bin momentan freiberuflich als Künstlerin tätig, ich falle unter die Kleinunternehmerregelung und muss keine Umsatzsteuer ausweisen.

Ich habe aber nun noch andere Projekte vor und benötige dafür ein Gewerbe. Diese haben nix mit der Künstlerischen Tätigkeit zu tun. Es sind also 2 komplett unterschiedliche Projekte.

Ich wollte jetzt noch ein Kleingewerbe anmelde, damit ich diesen Gewerbeschein bekomme.

Aber wie ist das jetzt. Kann man freiberufliche Künstlerin und Gewerbetreibende gleichzeitig sein? Oder bin ich dann keine Freiberuflerin mehr?? Und meine künstlerische Tätigkeit läuft dann über das Gewerbe?

Vielen Dank.

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Kleinunternehmer unter 17500 Euro Umsatz

Wenn man als Kleinunternehmer (Freiberufler) unter 17500 Euro Umsatz hat, muß man ja keine Umsatzsteuer zahlen.

Kann das sein, daß man dabei selber aber nur noch einen "Hungerlohn" rauskriegt, wenn man unter dieser Summe bleibt ?

Da kriegt man doch kaum 1000 Euro netto als eigenes Gehalt raus, oder ?

Es stellt sich mir halt die Frage, ob es besser ist, absichtlich unter dieser Summe zu bleiben, als etwas mehr zu arbeiten drüber zu sein, und dann viel Umsatzsteuer zahlen zu müssen.

Experten, wer gibt mir einen Tipp....

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Projekt im Ausland als Freiberufler. Umsatzsteuer auf Rechnung?

Es geht um die USt als Freiberufler, ob sie zu stellen ist oder nicht.

Ich habe einen Kunden in Österreich, der mich auf ein Projekt nach Italien schicken könnte für 3-4 Monate. In dieser Zeit wäre ich ca. 2 Tage je Woche in Italien. Ich selbst lebe in D.

Wie ist das dann mit der USt auf der Rechnung? Bleibt es bei Reverse Charge auf der Rechnung an den Kunden in Ö, also kein Ausweis der USt? Oder ändert sich hier was wegen der Tätigkeit in Italien?

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Umsatzsteuer bei freiberuflicher Tätigkeit für eine amerikanische Firma (2)

Ich werde demnächst als Freiberufler für eine US-amerikanische Firma Software entwickeln. Die Firma hat keine Niederlassung in Deutschland oder der EU. Die Softwareentwicklung findet (hauptsächlich) auf den Servern der Firma statt, die sich in einem Rechenzentrum in den USA befinden. Die Software wird nich vertrieben sondern für die servergestützten Dienstleistungen der Firma verwendet. Die Server stehen ausschließlich in den USA und die Dienstleistungen werden ausschließlich in den USA angeboten.

Frage: Bin ich Ust befreit? Soweit ich gesehen habe gibt es einen passenden Paragraphen im UStG, 5c), gilt selbiger für meinen Fall?

Anmerkungen: Die Firma ist natürlich nicht bereit mir die 19%Ust zu bezahlen, da sie sich das Geld nicht selber wiederholen können. Ich werde nicht unter die 17500EUR Kleinunternehmerregelung fallen.

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