Ist Verlust des Schadensfreiheitsrabattes in der Haftpflichtversicherung zu erstatten?

2 Antworten

DEr Schadenfreiheitsrabatt ist a weg, weil man schuldhaft gehandelt hat.

Die Aufteilung 30:70, oder wie auch immer entsteht ja nur, weil beide jeweils einen Fehler gemacht haben.

Tatsächlich ist der Schadensfreiheitsrabatt in der Haftpflichtversicherung nicht zu erstatten. Dies wird damit begründet, dass die Rückstufung nicht schadensbedingt ist, sondern darauf beruht, dass auch dem Gegner ein Schaden entstanden ist. In der Kaskoversicherung ist allerdings der Rückstufungsschaden zu erstatten. Die von obelix aufgeworfene Gegenfrage ist sicher berechtigt. Weil aber der Schaden hier nicht künftig spezifiziert werden kann, ist da auch nur die Feststellungsklage zulässig.

Firma will Rechnung für geleistete Arbeiten nicht zahlen, droht mit Schadensersatzklage

Hallo, vielleicht weiß jemand eine Rat wie wir uns verhalten sollen. Wir haben als kleines Unternehmen Montagearbeiten ausgeführt, die erste Rechnung wurde erst nach massiver Forderung (das wir nicht weiterarbeiten) angezahlt. Bei der zweiten Rechnung wird jetzt eine Zahlung abgelehnt -mit der Begründung wir hätten falsch beraten-. Ferner droht man uns mit einer Schadensersatzklage (36500.-)wegen angeblich nicht eingehaltenen Termin. Am Telefon wurde uns gesagt entweder wir stornieren die 2.Rechnung und die Restzahlung der 1.Rechnung wird beglichen, oder Sie zahlen nichts und verklagen uns auf Schadensersatz. Mittlerweile glauben wir, daß diese Firma uns nie bezahlen wollte. vielen Dank für Eure Hilfe, wir wissen nicht was wir tun sollen.

hier die mail:

hiermit weisen wir Ihre Rechnung mit der Rechnungsnummer 38831012 in voller Höhe als unbegründet zurück. Grund dafür ist, dass Sie nachweislich für die nachträglichen Einbauten und Veränderungen am Fahrzeug bzgl. der ......... verantwortlich sind, die Sie mit dieser genannten Rechnung bezahlt bekommen wollen. Diverse E-Mail Korrespondenz liegt Ihnen selber vor. Sie haben unserem Unternehmen nachweislich einen Schaden zugefügt, da das Fahrzeug, was von Ihnen umgebaut wurde, nicht termingerecht fertiggestellt wurde, hierfür gibt es klare Absprachen und Zeugen. Wir behalten uns daher Schadensersatzansprüche gegenüber .....vor. Uns ist durch Ihre Fehlkonstruktion und dem damit einhergehenden Zeitverzug ein Umsatz in Höhe von 37.500,00 EUR netto nachweisbar entgangen,

Wir sehen einem Rechnungsstorno Ihrerseits zu der Rechnung mit Rechnungsnummer 38831012 entgegen.

Die Rechnung mit der Rechnungsnummer 38470912 wird von uns momentan auf Plausibilität geprüft.

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Steuererklärung - Motorschaden und Wertverlust bei Wiederverkauf

Hallo,

ich möchte in meiner Steuererklärung den Wertverlust meines Autos durch einen Motorschaden auf dem Weg zur Arbeit geltend machen und benötige dazu ein paar Tipps und Erfahrungen.

Mein Auto hat auf dem Weg zur Arbeit einen Motorschaden erlitten, ist aber nicht liegen geblieben/abgeschleppt worden. Es handelt sich um einen undichten Injektor (Dieselmotor), deren Austausch/Reparatur zwischen mindestens 1000 bis über 2000 Euro gekostet hätte. Daher habe ich das Auto mit einem deutlich niedrigeren Verkaufspreis als „defekt“ privat verkauft. Jetzt die konkreten Fragen:

  • Wie sollte ich ggü. dem Finanzamt nachweisen, dass tatsächlich ein Schaden am Auto entstanden ist, der den Verkauf des Autos aus wirtschaftlichen Gründen („Totalschaden“) nötig machte? (reicht eine Schadensbeurteilung durch die Werkstatt, benötige ich schriftliche Kostenvoranschläge?)

  • Es handelt sich um ein altes (10 Jahre, 180 TKM) Auto – wie sollte ich da den Wertverlust des niedrigeren Verkaufspreises zu „normalerweise“ erzielten Verkaufserlösen für ähnliche Fahrzeuge angeben? Ich habe dazu Bewertungen eingeholt, die eine Differenz von ca. 1000 Euro zum Verkaufspreis ergeben.

  • Tatsächlich habe ich geplant, das Auto noch mehrere Jahre zu fahren – zwei Monate vor dem Schaden habe ich eine Anhängerkupplung einbauen lassen, die ich jetzt separat verkaufe – kann ich dort ebenfalls einen Verlust ausweisen wg. des deutlich niedrigeren Preises?

Vielen Dank im Voraus für Tipps und ähnliche Erfahrungen! Ich poste gerne meine Erfahrung nach der Steuererklärung hier im Forum.

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Pfuscht mein Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung?

Tja, was soll ich sagen ... ich suche Rat! Schließlich bewege ich mich bei folgendem Fall nicht im Bereich von schweren Vergehen, aber auch nicht von Bagatellen. Ich vermute eine Art Kavaliersdelikt ...

Ich miete eine Wohnung von etwa 70 Quadratmetern. Sie befindet sich im ersten Stock zusammen mit einer weiteren, etwas kleineren Wohnung (etwa 40 qm). Im Erdgeschoss darunter mietet eine Verwandte des Vermieters eine Praxis, die wohl etwa 100 bis 110 qm hat.

Bei der Nebenkostenabrechnung ist mir schon seit vielen Monaten unwohl, und das, obwohl der Vermieter bei Erstellung der Abrechnung genaue Werte zur Verfügung hat. Er hatte nämlich vor Vermietung des Hauses darauf geachtet, für jede einzelne Wohnung einen eigenen Zähler anzubringen. Ich machte damals bei Einzug (als Erstmieter) den Fehler, die entsprechenden Zähler nicht zu prüfen. Ich verließ mich darauf, dass sie auf einem Wert um die Null stehen.

Diesen Fehler machte ich aber dann irgendwann nicht mehr. Ich begann, die Zähler (unregelmäßig) abzulesen. Die Unregelmäßigkeit ist insofern aber überhaupt nicht schlimm, weil die modernen Zähler über eine Speicherfunktion für den Wert am 31.12. verfügen.

Es geht um die Werte bei der Heizung. Die drei Zähler an der Gas-Zentralheizung zeigen den Verbrauch in MWh an. Bei der Umrechnung der Werte in Prozent komme ich zu folgendem Ergebnis:

Legende: (a) mein eigener Verbrauch; (b) Wohnung Nr. 2; (c) Erdgeschoss ######################################## Anteil dem Zähler gemäß: (a) 8,26 %; (b) 29,17 %; (c) 62,57 %.

Anteil in der NK-Abrechnung: (a) 27,57 %; (b) 21,00 %; (c) 51,43 %. ########################################

(Anmerkung: Ich bin tagsüber großteils nicht in der Wohnung und daher mit der Heizung extrem sparsam.)

Hier klafft einiges auseinander ... Als ich direkt nach der persönlichen Aushändigung der NK-Abrechnung Zweifel hegte und 'stammelte' "Den Punkt mit der Heizung ist mir nicht ganz klar ... Haben Sie nach Quadratmetern (!) gerechnet oder wie?", da antwortete er: "Mit der Frage hatte ich schon gerechnet". Er bot mir jedoch an, mir die Rechnung vorzulegen und mit der Forderung der Nachzahlung zu warten, meldete sich anschließend aber wieder über (mittlerweile schon) Wochen nicht mehr bei mir. (Ich sage jetzt nicht, dass das ungewöhnlich ist, außerdem ist einem ein Vermieter, der einem nicht dauernd auf der Schwelle rumtanzt, ja auch ganz lieb.)

(Man beachte auch den Faktor der mit dem Vermieter verwandten Mieterin.)

Die Frage ist: Wie nähere ich mich meinem Vermieter? Schließlich will ich einen freundlichen Umgang aufrechterhalten ... Bei schriftlichen Aufforderungen z.B. ... naja - kann man sich denken, nicht wahr?

Danke für Eure Hilfe :)

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