Ist schriftlicher Mietvertrag begründet durch Verabredung der Schriftform?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wohnt er in Deinem selbstbewohnten Zweifamilienhaus? Dann legst Du ihm den Mietvertrag zur Unterschrift vor. Unterschreibt er nicht, dann kündigst Du ihm nach 573a BGB (unter Beachtung des 3. Absatzes).

Auch wenn der Mieter schon eingezogen ist, würde ich einen schriftlichen Vertrag noch nachschieben und auch den Bekannten zu Gespräch und Unterschrift hinzubitten:

Begründung: Was man sagt, kann man auch schreiben. Und schließlich kann man im Laufe der Mietzeit auch mal was "vergessen".

Und wenn das dir peinlich ist, kannst du sagen, dass es zu seinem Schutz ist, falls du etwas vergisst.

Der Mietvertrag ist gültig, denn durch seinen Einzug in die Wohnung hat der Mann das Vertragsverhältnis akzeptiert. Sonst wäre er ja nicht eingezogen! Hat auch vor Gericht Bestand. Du kannst ihm aber, wenn es Dich beruhigt, den Vertrag auch noch nachträglich zur Unterschrift vorlegen.

Was möchtest Du wissen?