Ist Rentenbesteuerung einkommensabhängig?

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4 Antworten

dann nur noch 34 % steuerfrei haben.

Richtig. Bis zum Jahr 2032 oder so (ich müsste jetzt nachschauen) soll der steuerfreie Teil der Rente schrittweise abnehmen, bis zum Schluss 100% der Rente der Besteuerung zugeführt werden.

Dabei gilt, dass der zu Rentenbeginn festgestellte steuerfreie Teil der Rente konstant bleibt. Das bedeutet, dass künftige Rentenanpassungen stets vollständig zu Lasten des Rentenempfängers beurteilt werden.

Werden die verbleibenden 66% dann mit einem individuellen Steuersatz versteuert, der einkommensabhängig ist?

Nein. Im Jahr des Rentenbeginns sind die 66% steuerpflichtig. Es werden noch Werbungskosten abgezogen oder der Werbungskostenpauschbetrag von 102 Euro, danach Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen sowie spezielle weitere Entlastungen. Was übrig bleibt, ist das zu versteuernde Einkommen. Dieses wird mit dem individuellen Steuersatz versteuert.

Von der Steuer werden dann noch eventuelle Beträge abgezogen, beispielsweise für haushaltsnahe Dienstleistungen.

In den Jahren nach dem Rentenbeginn werden es statt der 66% dann 66% plus Rentenerhöhung sein. Der Rest bleibt gleich.

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Ab dem 1.1.2005 ist das Alterseinkünftegesetz in Kraft. Danach muss jeder Rentner, der 2005 in Rente ist 50 % seiner gesamten Einkünfte versteuern. Dieser Prozentsatz steigt jährlich um 2 % bis 2020 und danach nur noch jährlich 1 % bis 2040. Maßgebend für diesen zu versteuernden Anteil ist das Jahr des Renteneintrittes und bleibt dann immer gleich. In 2013 ist der Prozentsatz 66%. Jede Erhöhung wird voll versteuert

Der Freibetrag für jeden Bürger beträgt 8.004 EUR p.a.

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