Ist Nachtarbeit grundsätzlich besser bezahlt als Tagarbeit?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die gleiche Tätigkeit tags oder nachts erledigt werden kann, dann ist die Nacharbeit i.d.R. besser bezahlt.

Generell ist jedoch eine höherqualifizierte Arbeit besser bezahlt, d.h. Du solltest Dich nicht nach unbequemen Zeiten für triviale Tätigkeiten umschauen, sondern etwas für Deine Fortbildung tun, um möglichst aus den vielen Bewerbern herauszuragen. Ansonsten wirst Du weiterhin mit gering qualifizierten Jobs zu tun haben.

Da höherqualifizierte Arbeitnehmer jedoch ungern nachts arbeiten (wenige Ausnahmen wie z.B. Kliniken und Notdienste gibt es natürlich), findest Du die besser bezahlten Jobs letztendlich doch im Hellen.

So pauschal ist das leider nicht zu beantworten.

Mach Dir aber auch klar, dass gerade Nachts viele (unbequeme) Arbeiten erledigt werden, für die Tagsüber keine Zeit war.

In der Tanke werden z.B. die Regale aufgefüllt und viel geputzt - nebenher die Kasse bedient. Der Nachtportier im Hotel hat in der Regel mehr zu tun als seine Tageskollegen - tatsächlich besser bezahlt wird er aber i.d.R. nicht.

In manchen Stellen liegt die Bezahlung auch an der zeitlich relevanten Nachfrage.

Gehst Du hingegen in einen Beruf der einer tariflichen Bindung unterliegt, kannst Du mit Nachtarbeitszuschlägen rechnen.

Ich soll ein Buch illustrieren, soll ich das als Minijob und Honorartätigkeit oder doch als Gewerbe und auf Rechnung machen - wie mache ich es richtig?

Überblick:

Ich (verheiratet, Hausfrau und Mutter) habe vor 4 Jahren einen Eigenverlag gegründet und damit zwei Bücher selbst raus gebracht, mit deren Verkauf sich aber nicht mal die Kosten für Druck und Vermarktung anständig decken ließen - im Idealfall und ein bisschen schön gerechnet gerade mal eine knappe Null-Runde quasi. Aber die Gewerbeanmeldung gibt es nocht, den Eigenverlag somit auch.


Nun ist darunter auch ein Kinderbuch und darüber ist jemand auf mich aufmerksam geworden für den ich nun ein Buch illustrieren soll.

Für mich stellt sich nun die Frage wie ich das am Besten mache um steuerfrei zu bleiben oder wenig "Papierkram" bei der Steuererklärung zu haben, bzw. mein Mann nicht lauter Zusatzformulare dazu bekommt.... oder IHM irgendwas zum Abzug gebracht wird...

Ich überlege also wie ich es machen soll:

  1. Auf Honorarbasis; und ich rechne die Stunden am Ende eines Kapitels ab (bleibt immer unter 400 EURO) (Rechnung schreiben?!)

  2. Als Minijob - mit monatlich festen und regelmäßigen 400 Euro - bei 40 Stunden Arbeit für das Projekt pro Monat

  3. über eine monatliche Rechnung vom "Eigenverlag" - als Kleinunternehmer?!, auch wenn die Tätigkeit nicht wirklich in eine Verlagstätigkeit passt? Oder ist die Tätigkeit unerheblich?

  4. oder gibt es da sogar noch eine Variante die mir gerade nicht geläufig ist?!

Schreibe ich eine Rechnung? Oder lieber auf Steuerkarte? Bin leider so lange aus allem raus was mit Geld verdienen zu tun hat, dass ich da so gar keine Ahnung mehr habe was geschickt ist :-(((

Hintergrund: Ich bin wie gesagt verheiratet, wir haben zwei Kinder und mein Mann verdient außer Tarif. Allerdings ist er der "Finanzchef" in der Familie und ich würde mir gerne etwas dazu verdienen um nicht für jede kleine, persönliche Anschaffung fragen zu müssen! Ich bekomme quasi 100 Euro "Taschengeld" - "zur freien Verfügung", wie es sich auf meinem Kontoauszug lesen lässt :-( Ein kleines eigenes Einkommen von 400 Euro im Monat würde mich finanziell entlasten und ein wenig Freiheit für mich schaffen. Ich freue mich natürlich wenn ich davon möglichst wenig wieder an offizieller Stelle abdrücken muss .... Aber ich will alles richtig machen und soll meinem potentiellen "Arbeit- oder Auftraggeber" einen Vorschlag machen, wie wir abrechnen wollen .....

Wer weiß wie ich es machen sollte?! Besten DANK!

...zur Frage

Wie kann ich am besten für eine automatische Gehaltserhöhung nach der Probezeit mehr anfragen?

Ich habe in Januar ein neuen Job angefangen für eine relativ kleine (200 Mitarbeiter weltweit) Firma, ich mag der Job und habe bis jetzt sehr positive Rückmeldung bekommen und gehe davon aus das ich übernommen werde. Leider bin ich sehr unzufrieden mit meinem Gehalt und merke dass mein Angebot nicht angemessen ist zu meine Qualifikation und vor allem, (bitte verzeihen Sie mir meiner Übermut), dass mein Profil quasi perfekt und vor allem selten ist in meinem Feld zB. eine hoch spezialisierte Bildung mit eine Kombination von 4 Sprachen die ich täglich nutze. Diese Job war eine neue Feld für mich und habe ein Berufsanfänger Gehalt akzeptiert weil ich gedacht habe das in in dem Feld wenig Erfahrung habe - jetzt merke ich dass ich sogar überqualifiziert bin. Auf jeden Fall hat mein Vertrag eine automatische Gehaltserhöhung von 40 auf 42 Tausend nach der Probezeit, was für mich letztendlich Monatlich Netto 200€ heißt und ich finde das einfach zu wenig, vor allem jetzt das ich merke wie ungeschickt mein Angebot überhaupt war. Jetzt ist die Frage ob ich direkt in der (vermutliche) Übernahme Mitarbeitergespräch was sagen soll oder ob ich noch ein bisschen warten soll? Ich habe auch eine interessante Stelle gesehen, vermutlich besser bezahlt, wäre es zu empfehlen mich drauf zu bewerben und damit mit mein jetziger Arbeitgeber besser verhandeln zu können? Eigentlich will ich nicht weg und selbst für ein besseres Angebot wurde ich wahrscheinlich nicht gehen, aber vielleicht lohnt es sich?

Wir haben auch ein paar Problemen mit Übersetzungsfirmen, ich möchte mich für meine Sprachkombinationen Zertifizieren lassen und damit Freelance und für mein Arbeitgeber arbeiten - wäre es eine gute Idee dass in der Übernahme Mitarbeitergespräch anzusprechen bzw. ob die mir die Zertifizierung zahlen können? Oder soll ich lieber noch warten?

Vielen Dank, Cris

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?