Ist man verpflichtet eine fehlgeleitete Überweisung, die man erhalten hat, der Bank zu melden?

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Vermögensverschiebung ohne rechtfertigenden Grund, die ein gesetzliches Schuldverhältnis begründet. Bei der ungerechtfertigten Bereicherung wird die Vermögenslage einer Person ohne rechtlichen Grund verbessert.

Die ungerechtfertigte Bereicherung ist als 26. Titel im 2. Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), dem Schuldrecht, geregelt (§§ 812 - 822 BGB).

Bereichert werden kann eine Person durch Erlangung des Besitzes an einer Sache, dem Erwerb von Rechten, der Ersparnis von Aufwendungen oder durch die Befreiung von bestehenden Schulden.

Der ungerechtfertigt Bereicherte ist verpflichtet, dem Entreicherten all das herauszugeben, was er durch die rechtsgrundlos erlangt hat. Dazu zählen auch die aus dem Erlangten gezogenen Nutzungen (z. B. Einnahmen, Früchte eines Baumes). Ist die Herausgabe unmöglich, ist stattdessen der Wert zu ersetzen (§ 812 Absatz 2 BGB). Hat der zur Bereicherte als Ersatz für die Zerstörung, Beschädigung oder Entziehung der erlangten Sache etwas anderes bekommen, hat er dies herauszugeben (§ 818 Absatz 1 letzter Halbsatz BGB).

Quelle: http://www.steuerlinks.de/lr-bereicherung-ungerechtfertigte.html

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