Ist man Miteigentümerin, wenn man Wohnrecht hat?

2 Antworten

Also erstmal sieht es danach aus, das der Vertrag ziemlich unbedacht gemacht wurde.

Wenn man schon ein Wohnrecht einräumt, warum dann nciht an den Räumen die benötigt werden, oder anders rum, warum bewohnt man mehr, als einem zusteht?

Die Auschalgung des Erbes war keine Schenkung (wenn es denn eine Ausschlagung war).

Das Wohnrecht ist kein Anteil am Eingetum des Hauses. Es ist ein spezielles Recht, was grundbuchlich abgesichert ist, gewährt aber eben keine Eigentumsrechte am Grundstück.

Bei allen Anträge ist es aber so, dass durch dieses Wohnrecht die Unterkunftskosten nciht mehr in betracht kommen (Kaltmiete), sondern nur die nebenkosten.

Das der Bruder seiner Schwester extra Räume überläßt, ist sein Privatvergnügen.

Wenn er die vermieten würde, wäre zu klären, ob die Räume in der Größenordnung sind, wie sie bei Wohngeld, oder Grundsicherung anerkannt werden. Wenn ja, würde das gehen, wenn nein, würde die Sache mit der Miete nichts bringen.

Man sollte lieber an eine völlige Bereingung der situation denken, als weiter zu flicken.

Mann hätte einfach ein "entgeltliches" Wohnrecht vereinbaren sollen. Dies bedeutet das man zwar das Recht hat dort zu wohnen allerdings gegen eine ortsübliche Miete und Nebenkosten.

Diese müssen dann auch überwiesen werden, jedoch kann das Geld ja auch in bar wieder retour gehen g

Grunderwerbssteuer bei Auszahlung von Geschwistern einer vorzeitige Erbschaft notwendig?

Hallo zusammen,

Wir möchten eine vorzeitige Erbschaft in der Familie durchführen aktuell haben wir folgende Situation:

Grundbesitz EFH Mutter 75% Grundbesitz EFH Sohn A: 12,5% Grundbesitz EFH Sohn B: 12,5%

Gewünschte Situation:

Mutter überschreibt/Schenkt Sohn A ihre 75% vom Grundbesitz "Ihres" EFH und bekommt ein lebenslanges Wohnrecht.

Im Gegenzug zahlt Sohn A seinem Bruder B die Hälfte von dem Wert der 75% der Mutter als Entschädigung. (Jeder Bruder soll ja je die Hälfte von Muttern's 75% bekommen)

Ausserdem kauft Sohn A seinem Bruder B seine 12,5% ab.

Am Ende hat Sohn A 100% vom besagten EFH.

Meine Frage:

Muss Sohn A für die Schenkung/dem Kauf Grunderwerbssteuer zahlen...?

Danke und viele Grüsse,

Tobi

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Ich bekomme ein Haus vermacht, was wäre besser, wenn wir es als Schenkung oder per Kaufvertrag machen?

Hallo zusammen

ich hab mal eine Frage zu einer Hauskauf / Erbschaft / Schenkung Geschichte.

Meine Mutter möchte mir auf kostengünstigsten Wege Ihr Haus vermachen. Sie lebt dort mit Ihrem Mann zusammen, das Haus gehört aber Ihr. Ich habe noch zwei Bruder, aber das Verhältnis ist nicht das beste. Meine Mutter möchte sicher sein, dass ich das Haus erhalte wenn Ihr was passiert. Wir würden Ihr gerne ein Wohnrecht auf Lebzeit einrichten. Zu meiner Situation: Ich bin selber zur Zeit leider arbeitssuchend.

Wie können wir nun am besten Vorgehen? Wäre eine Schenkung ideal (Wert des Hauses unter 400.000Euro) oder sollen wir ein Hauskauf von vielleicht 1Euro machen? Kann das Amt mir das Haus wegnehmen, da ich ja zur Zeit arbeitssuchend bin?

Das wir zum Notar müssen ist zwar klar aber ich hätte gerne eure Ansichten.

Danke für eure Hilfe

Gruß

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Haushälfte auf Bruder übertragen-Grunderwerbsteuer?

Ich bin Testamentsvollstrecker des Nachlasses meiner verstorbenen Mutter (Dezember 2015). Zum Nachlass gehören Barvermögen und eine Immobilie (Doppelhaushälfte). Außer mir ist mein Bruder Erbe. Die Immobilie wurde Anfang 2016 auf uns zu gleichen Teilen (je 1/2) übertragen. Das Barvermögen ist noch nicht aufgeteilt und wird von mir verwaltet. Die Immobilie soll verkauft werden. Da mein Bruder den Verkauf immer wieder verhindert, weil er das vom Makler erzielte Angebot von etwaigen Käufern ablehnt, überlege ich jetzt, ihm meine Hälfte zum im Moment vorliegenden Höchstgebot zu übertragen. Fällt eine solche Übertragung unter Erben unter die Grunderwerbsteuer-Pflicht oder entfällt sie, wenn ich erkläre, dass ich meinem Bruder im Zuge der Erbauseinandersetzung meine Hälfte zum Wert x übertrage, selbst wenn das im Moment verhandene Barvermögen des Nachlasses für den Erwerb nicht ganz ausreicht? Bei einem nominellen Wert (Hälfte) von 50.000 EUR wären die Notarkosten überschaubar, die Grunderwerbsteuer in NRW wäre mit rund 3.300 EUR aber ein Hinderungsgrund.

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Hallo,

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