Ist man Miteigentümerin, wenn man Wohnrecht hat?

2 Antworten

Also erstmal sieht es danach aus, das der Vertrag ziemlich unbedacht gemacht wurde.

Wenn man schon ein Wohnrecht einräumt, warum dann nciht an den Räumen die benötigt werden, oder anders rum, warum bewohnt man mehr, als einem zusteht?

Die Auschalgung des Erbes war keine Schenkung (wenn es denn eine Ausschlagung war).

Das Wohnrecht ist kein Anteil am Eingetum des Hauses. Es ist ein spezielles Recht, was grundbuchlich abgesichert ist, gewährt aber eben keine Eigentumsrechte am Grundstück.

Bei allen Anträge ist es aber so, dass durch dieses Wohnrecht die Unterkunftskosten nciht mehr in betracht kommen (Kaltmiete), sondern nur die nebenkosten.

Das der Bruder seiner Schwester extra Räume überläßt, ist sein Privatvergnügen.

Wenn er die vermieten würde, wäre zu klären, ob die Räume in der Größenordnung sind, wie sie bei Wohngeld, oder Grundsicherung anerkannt werden. Wenn ja, würde das gehen, wenn nein, würde die Sache mit der Miete nichts bringen.

Man sollte lieber an eine völlige Bereingung der situation denken, als weiter zu flicken.

Mann hätte einfach ein "entgeltliches" Wohnrecht vereinbaren sollen. Dies bedeutet das man zwar das Recht hat dort zu wohnen allerdings gegen eine ortsübliche Miete und Nebenkosten.

Diese müssen dann auch überwiesen werden, jedoch kann das Geld ja auch in bar wieder retour gehen g

Offensichtlich hat sie keine Schenkung gemacht sondern auf das Erbe verzichtet - das heisst sie war niemals Eigentümerin. Die Wohnsituation des Bruders spielt hier keine Rolle. Wenn der Bruder die Mehrnutzung kostenfrei gestattet ist das seine Angelegenheit . Wieviel Wohnfläche benötigt denn die Mutter? Wenn sie sich in den anerkannten Grenzen bewegt könnte sie einen Zuschuss beantragen, und der Bruder bekäme noch etwas Miete.

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