Ist man als Beamter verpflichtet privat versichert zu sein?

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Beamte können sich beliebig versichern. Das Problem liegt jedoch darin, daß die GKV keine prozentualen Anteile an Versicherungen bietet, um die Beihilfe auf 100% zu ergänzen. Daher ist gegenüber einer GKV-Vollversicherung die PKV mit einem ergänzenden Anteil zur Beihilfe deutlich günstiger. Abgesehen davon ist für viele Beamte mit Kindern der PKV-Tarif nur ein Bruchteil des GKV-Betrags.

Das ist der Grund, warum sich Versicherungen wie die Debeka lange Zeit mit guten Ergebnissen gehalten haben und halten: die Versicherten sind zahlreich und von einer akzeptablen Risikogruppe mit stabilem Einkommen.

Beamte können auch in die gesetzliche Krankenversicherung gehen. Das macht allerdings meist keinen Sinn, da Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse höhere Beiträge zahlen müssen und dafür schlechtere Leistungen erhalten. In der gesetzlichen Krankenkasse richten sich die Beiträge nach dem Einkommen. Im Gegensatz dazu berechnen sich die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung auch für Beamte nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand. Merh dazu kannst du unter anderem auf dem Inforportal für Krankenversicherungen für Beamte nachlesen: Werbung durch Support gelöscht

Lieber Tomong,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Nein, Beamte können sich aussuchen, ob sie sich privat oder gesetzlich krankenversichern. Beamte erhalten je nach Bundesland eine Beihilfe zu den Krankheitskosten von ihrem Dienstherrn. Laut Stiftung Warentest ist die private Krankenversicherung für Beamte sinnvoll, siehe Werbung durch Support gelöscht , was möglicherweise der Grund dafür ist, dass so viele Beamte privat versichert sind.

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