Ist Gewinnabführungsvertrag im Rahmen einer Betriebsaufspaltung möglich?

1 Antwort

Geht. § 14, Abs. 1, Nr. 2 es kann auch ein Einzelunternehmen (wenn unbeschränkte Steuerpflicht) Organträger sein.

Die Betriebsaufspaltung ist damit natürlich "im eimer."

Umsatzsteuerlich sind die dann ein unternehmen. die Mietzahlungen sind nur noch nicht steuerbare binnenumsätze.

Mindestlaufzeit 5 Jahre

Was ist beim Besitz eines Aktiendepots in Belgien beim Umzug nach Deutschland zu beachten?

Folgende theoretischer Fall: Besitz eines Aktiendepots in Belgien, Wohnsitz in Belgien und deutsche sowie belgische Staatsangehörigkeit. Umzug und Wechsel des Wohnsitzes nach Deuschland geplant.

1). Sind die in Deutschland zu versteuernden Gewinne (etwa 27% aud den Gewinn) ausgehend vom Zeitpunkt der Ummeldung (a) zu berechnen oder ausgehend vom Zeitpunkt des Aktienkaufs (b) zu berechnen? Für den Fall, dass (b) zutrifft: Ist es möglich Aktien, mit denen Gewinne erzielt wurden, zuvor zu veräussern? Ist es möglich Aktien mit denen Verluste erziehlt wurden, zu halten und Verluste mit später erwitschafteten Gewinnen zu verrechnen? Wie verhält es sich mit vor 2009 gekauften Aktien. Ist der Veräusserungsgewinn Steuerfrei?

Vielen Dank im Vorraus

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Kindergeld + GmbH

Ich bin 20 und werde wohl noch mindestens 3 Jahre studieren und gleichzeitig Arbeiten. Bisher bin/war ich als Kleinunternehmer tätig und dank des Steuerberaters ließen sich die Gewinne durch hohe Werbekosten etc. (Privatuniversität, Fortbildungen und Kosten für Bücher uvm.) so reduzieren, dass meine Eltern Kindergeld bekamen. Dieses Jahr werden die Einkünfte allerdings (deutlich) zu hoch, und somit müsste ich die Unternehmensform wechseln und zudem auf das Kindergeld verzichten. Nun kam der Tipp vom Steuerberater, dass ich langfristig eine GmbH als "eigenständiges Wirtschaftsubjekt"/Steuersubjekt anmelden könnte. Diese sollte dann -eine Rechnung an mich stellen, sodass ich dieses Jahr wieder mit den Gewinnen unten bin und stattdessen die GmbH die Einnahmen hat -in den nächsten Jahren, solange Kindergeld möglich ist, die Gewinne "für sich behalten". und sobald ich ohnehin nicht mehr als "Kind" durchgehe, könnte ich mich dann als Gesellschafter eintragen und die Einnahmen sauber versteuert natürlich entnehmen. Wichtig ist hier wohl der Aspekt, dass es sich um ein eigenständiges Wirtschaftsubjekt handelt und nicht um mich als Person. Auch wenn ich dem Steuerberater für seine Dienste dankbar bin, bin ich mir nicht so sicher, ob die GmbH wirklich die richtige Form für mich ist. Sind andere (Ltd.) ebenso eigenständige Subjekte oder welche modernen Alternativen gibt es noch?

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Steuerliche Behandlung von Verlusten aus Wertpapierverkäufen

Es handelt sich hier um Gewinne/Verluste aus Wertpapierverkäufen, die alle nach 2008 angeschafft wurden und somit steuerrelevant sind. Fallbeschreibung: 2011 wurden bei dem Verkauf von Genussscheinen ein Gewinn generiert, der voll versteuert wurde. Demgegenüber ist aus dem Verkauf von Aktien in 2011 per Saldo ein Verlust entstanden, der von der Bank in das Folgejahr vorgetragen wurde. Dies wurde in der Erträgnisaufstellung entsprechend ausgewiesen. Problem: In den Folgejahren wird kein Gewinn aus Aktien mehr entstehen, da im Depot nur noch Aktien enthalten sind, die vor 2009 angeschafft wurden und daher weder Verluste noch Gewinne beim Verkauf dieser Aktien steuerrelevant sind. Anschaffungen neuer Aktien sind nicht vorgesehen. Frage: Wie kann der künftig nicht mehr verrechenbare Verlust aus Aktienverkäufen steuerlich trotzdem geltend gemacht werden? Anmerkung: Sämtliche Kapitaleinkünfte wurden erklärt und normal versteuert, da das Abgeltungssteuer-Verfahren zu einem ungünstigeren Ergebnis geführt hätte.

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GmbH Gesellschafterdarlehen/ Verkauf dessen? Steuerlast?

Hallo zusammen. Ich benötige Hilfe. Ich habe im Jahre 2012 meinen Anteil 75% an zwei Gesellschafter veräußert.Die steuerliche Betrachtung sagt: Verkaufspreis abzüglich Anschaffung und dann Halbeinkünfteverfahren. Vor 9 Monaten kam dann der Steurbescheid seitens des FA. Ich hatte die Einbringung meines Kapitals fremdfinanziert.. Die Refinanzierung erfolgte über die Firma. Also Darlehen an Gesellschafter. Das Verrechnungskonto stieg nun an (Zinsen etc.) Ich war 10 Jahre lang GF. DIe Firma hatte alle Gewinne als Rückstellungen gebucht. Die steuerliche Belastung ist genauso hoch wie der Erlös der fragmentiert über 12 Monate der Firma an mich geflossen ist. Mein jetziger Steuerberater wundert sich über die Buchung seines Kollegen. Stichwort Senkung der Steuer in den Geschäftsjahren und Verrechnung der Gewinne (75%) auf das Darlehen. Des Weiteren hatte der damalige Steuerberater keine Verspätung der Erklärung deklariert sodass dadurch noch Verzugszinsen angefallen sind.. Die GmbH hat in 10 Jahren für 8 jahre Gewinne deklariert so dass buchhalterisch sogar der eigentliche Firmenwert überschritten wurde. Ich frage mich nun, ob das die o.g. Praxis ist zumal mein jetziger Berater sagt, dass das in seinen falsch bzw. fragwürdig war hinsichtlich Ermittlung Verkaufspreis und dessen Steuerlast. Nach 4 Jahren die nun vergangen sind, stecke ich nicht mehr in der Materie drin. Für etwaige Rück,- oder Verständnisfragen stehe ich zur Verfügung. Ich benötige Hilfe, da das FA ja nur nach Daten und Fakten entscheidet. Wiederum wundert sich das FA, dass nicht mehr Geld an mich geflossen ist. ?! Danke im voraus

Nachtrag: Ein Anwalt ist mit im Boot da der ehemalige Steuerberater mauert und sich auf sein Haftpflichtversicherung zurück zieht

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