Ist für die Hinzuverdienstgrenze bei der Teilrente Netto- oder Bruttolohn entscheidend?

1 Antwort

Gute frage, es müßte der Bruttolohn sein, denn das ist ja das Einkommen. Wenn überhaupt geht ja bei einem Rentner nur die Steuer ab udn natürlich die Krankenversicherung.

Wie setzen sich Sozialabgaben und Steuer zusammen?

Ich kenne mich mit dem Thema leider garnicht aus und habe ein wenig gegoogelt. Dabei habe ich herausgefunden, dass...

...die Unfallversicherung ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt wird,

...die Krankenversicherung (für mich) 7,3% plus dem Zusatzbeitrag beträgt,

...die Rentenversicherung (für mich) 9,3% beträgt,

...die Arbeitslosenversicherung (für mich) 1,5% beträgt

...und die Pflegeversicherung (für mich) 1,525%beträgt.

(Jeweils vom Bruttobetrag des Gehalts).

Mein Anliegen ist nun:

Ich dachte, dass diese Prozentsätze feststehen und verbindlich (weil gesetzlich) sind. Wenn ich aber jetzt auf der folgenden Seite

https://www.steuerklassen.com/brutto-netto-rechner/

meinen Nettolohn ausrechnen lasse, dann wird dort (abhängig von meinen Angaben bezüglich Wohnort, gesetzlich Krankenverichert ja/nein, etc.) ständig ein unterschiedlicher Prozentsatz ausgegeben, der von meinem Bruttolohn abgezogen wird. Warum ist das so? Ich dachte, dass die oben aufgeführten Sätze für jeden gelten, egal ob ich in Berlin oder in München lebe.

Kann jemand weiterhelfen?

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Ich habe einmal eine Frage an die Rentenexperten. Die Frage formuliere ich allgemein.

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Herr XY wird für einen Zeitraum von 15 Monaten im Projekt XYZ als Berater tätig sein. Ihm werden während dieses Zeitraums lediglich Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet und eine Pauschale von 450.- Euro monatlich gezahlt.

Führt seine Mitarbeit nach Ablauf von 15 Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss des Projektes (Enführung von XYZA) erhält er eine Vergütung von xx.xxx,xx Euro. Erfolgt keine Erführung von XYZA, erfolgt auch keine Vergütung.

wären ja die Vorschriften des § 34 SGB VI (Voraussetzungen für einen Rentenanspruch und Hinzuverdienstgrenze) erfüllt.

Wenn nun nach 15 Monaten und nach Erreichen der Regelaltersrente diese Vergütung gezahlt würde, fällt die Zahlung ja nicht mehr unter eine Hinzuverdienstgrenze

Die Frage ist nun, ob so etwas tatächlich zulässig wäre oder ob hier im Nachhinein Probleme mit der Rentenversicherung zu befürchten sind, da es sich ja eigentlich um eine nachträgliche Vergütung für einen Zeitraum handelt, bei dem die Zuverdienstgrenze von 450.- Euro galt.

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